Grundgrößen der Elektrotechnik

Grundgrößen: U, I, R, P, E, f (Einheiten, Beispiele)

Spannung, Strom und Widerstand gehören zu den wichtigsten Grundgrößen der Elektrotechnik. Man kann sie sich als Zusammenspiel vorstellen: Die Spannung ist die Ursache des Stromflusses, der Strom ist die gerichtete Bewegung von Ladungsträgern und der Widerstand hemmt den Stromfluss. Genau dieses Zusammenspiel braucht man, um Lampen, Heizungen, Sensoren oder elektronische Schaltungen zu verstehen.

Für den Einstieg hilft ein Denkbild mit Wasser: Spannung ist ähnlich wie Druck, Strom ist ähnlich wie die Menge Wasser pro Zeit und Widerstand ist ähnlich wie eine Engstelle im Rohr. Das Denkbild ist nicht perfekt, aber für das Grundverständnis sehr nützlich und bleibt eine Vereinfachung.

Lernziele

Du erklärst die Grundidee von Spannung U, Strom I und Widerstand R in einfachen Worten. Du nennst die Einheiten Volt, Ampere und Ohm richtig. Du beschreibst den Zusammenhang der drei Größen mit dem Ohmschen Gesetz. Du erkennst an einfachen Praxisbeispielen, welche Größe was beeinflusst.

Kernidee

Spannung ist die Ursache des Stromflusses, Strom ist die gerichtete Bewegung von Ladungsträgern und Widerstand hemmt den Stromfluss. Das Ohmsche Gesetz verknüpft diese drei Größen bei ohmschen Widerständen.

Die elektrische Spannung U gibt an, wie stark freie Ladungsträger angetrieben werden. Ohne Spannung gibt es in einem einfachen passiven Stromkreis keinen gerichteten Stromfluss. Man kann auch sagen: Spannung ist die Ursache dafür, dass Strom fließen kann.

Der elektrische Strom I ist die gerichtete Bewegung von Ladungsträgern. In metallischen Leitern sind das vor allem Elektronen. Je mehr Ladung pro Zeit durch einen Leiter fließt, desto größer ist die Stromstärke.

Der elektrische Widerstand R beschreibt, wie stark ein Bauteil oder ein Leiter den Stromfluss hemmt. Ein großer Widerstand lässt bei gleicher Spannung nur einen kleinen Strom zu. Ein kleiner Widerstand lässt bei gleicher Spannung einen größeren Strom zu.

In der Praxis sieht man das zum Beispiel an einem Verbraucher: Wird an einen festen Widerstand die Spannung erhöht, steigt der Strom proportional an. Bleibt die Spannung gleich und der Widerstand wird größer, sinkt der Strom. Genau diese Beobachtung ist die Grundlage des Ohmschen Gesetzes.

Beispiel aus dem Alltag: Eine kleine Kontroll-LED in einer Schaltung braucht nur wenig Strom. Deshalb wird ein Vorwiderstand eingesetzt, damit der Strom nicht zu groß wird. Der Widerstand schützt also das Bauteil vor zu hohem Strom.

Formelzeichen und Einheiten: Spannung U in Volt (V), Strom I in Ampere (A), Widerstand R in Ohm (Ω).

Typischer Denkfehler: Spannung wird nicht „verbraucht“ wie Strom. An einem Verbraucher fällt Spannung ab, während elektrische Energie umgesetzt wird.

Häufige Vorsätze sind mV = Millivolt = 0,001 V, kV = Kilovolt = 1 000 V, mA = Milliampere = 0,001 A, µA = Mikroampere = 0,000 001 A, kΩ = Kiloohm = 1 000 Ω und MΩ = Megaohm = 1 000 000 Ω.

Das Ohmsche Gesetz gilt für ohmsche Widerstände. Es beschreibt den linearen Zusammenhang zwischen Spannung, Strom und Widerstand. Wichtig ist: Nicht jedes Bauteil verhält sich in jedem Betriebszustand ideal ohmsch. Für Grundaufgaben mit Widerständen ist das Gesetz aber zentral. Eine LED, eine Diode, eine Lampe oder ein Motor sind nicht einfach ideale ohmsche Widerstände.

Aus technischer Sicht kann man die drei Größen so verknüpfen: Mehr Spannung bei gleichem Widerstand bedeutet mehr Strom. Mehr Widerstand bei gleicher Spannung bedeutet weniger Strom. Für einen gewünschten Strom kann man den nötigen Widerstand oder die nötige Spannung berechnen.

U = R × I

U
Spannung in V
R
Widerstand in Ω
I
Strom in A

I = U / R

I
Strom in A
U
Spannung in V
R
Widerstand in Ω

R = U / I

R
Widerstand in Ω
U
Spannung in V
I
Strom in A
Fragen (Multiple Choice)
Welche Aussage beschreibt die Spannung U am besten?
Welche Einheit gehört zum elektrischen Strom I?
Was passiert bei gleicher Spannung, wenn der Widerstand größer wird?
Welche Formel ist für ohmsche Widerstände richtig?
Welche Einheit ist richtig zugeordnet?
Mini-Aufgaben

In einer 24-V-Schaltung ist ein Widerstand von 120 Ω eingebaut. Berechne den Strom.

Durch einen Widerstand fließen 0,5 A bei einer Spannung von 10 V. Berechne den Widerstand.

Du misst an einem Verbraucher 12 V und 0,1 A. Ordne die Größen richtig zu.

Eine Schaltung funktioniert nicht richtig. Bei gleicher Versorgungsspannung wurde versehentlich ein deutlich größerer Widerstand eingebaut. Was ist die wahrscheinliche Folge?

Leistung und elektrische Energie

Lernziele

Du unterscheidest elektrische Leistung P von elektrischer Energie E. Du nennst die Einheiten Watt, Wattsekunde und Kilowattstunde richtig. Du rechnest einfache Aufgaben mit P = U × I und E = P × t. Du erklärst den Unterschied zwischen „wie schnell“ und „wie viel insgesamt“.

Kernidee

Leistung beschreibt, wie schnell elektrische Energie umgesetzt wird. Elektrische Energie beschreibt, wie viel insgesamt umgesetzt wurde.

Leistung und Energie werden oft verwechselt. Leistung beschreibt, wie schnell elektrische Energie umgesetzt wird. Elektrische Energie ist die insgesamt umgesetzte Menge. Ein Gerät kann also eine hohe Leistung haben, aber nur kurz laufen. Dann ist die gesamte Energie kleiner als bei einem schwächeren Gerät, das sehr lange läuft.

Für die Praxis ist dieser Unterschied sehr wichtig: Auf dem Typenschild eines Geräts steht oft die Leistung in Watt. Auf der Stromrechnung taucht aber die elektrische Energie auf, meist in Kilowattstunden. In der Elektrotechnik wird diese umgesetzte Energie oft auch als elektrische Arbeit angegeben.

Die elektrische Leistung P ist das Produkt aus Spannung und Strom. Ein Gerät mit hoher Spannung und hohem Strom setzt viel Leistung um. Typische Verbraucher wie Heizungen, Motoren oder Lampen werden oft über ihre Leistung beschrieben.

Die elektrische Energie E ist die über die Zeit umgesetzte elektrische Energie. Sie hängt also nicht nur von der Leistung ab, sondern auch von der Betriebsdauer. Ein 100-W-Gerät, das 10 Stunden läuft, setzt mehr Energie um als ein 1 000-W-Gerät, das nur wenige Minuten läuft.

Als Merkhilfe hilft: Leistung ist das Tempo der Energieumsetzung, Energie ist die gesamte umgesetzte Menge.

Beispiel: Eine 60-W-Lampe hat im Betrieb eine Leistung von 60 W. Leuchtet sie 2 Stunden, dann beträgt die elektrische Energie 120 Wh, also 0,12 kWh. Damit wird sichtbar: Leistung allein reicht noch nicht, um den Energieverbrauch zu beurteilen.

Für Gleichstrom und einfache ohmsche Aufgaben gilt: P = U × I.

Watt ist nicht dasselbe wie Wattstunde. Watt beschreibt die Leistung, Wattstunde oder Kilowattstunde beschreibt die umgesetzte elektrische Energie.

Formelzeichen und Einheiten: Leistung P in Watt (W), elektrische Energie E in Wattsekunden (Ws) oder Wattstunden (Wh), oft auch in Kilowattstunden (kWh).

Für die elektrische Leistung gilt bei Gleichstrom und einfachen ohmschen Aufgaben P = U × I, außerdem bei ohmschen Widerständen P = R × I² und P = U² / R. Für die elektrische Energie gilt E = P × t, ebenso E = U × I × t.

Wichtig für Prüfungen: Die Zeiteinheit muss zur Energieeinheit passen. W × s ergibt Ws, W × h ergibt Wh. 1 000 Wh entsprechen 1 kWh.

Leistung ist wichtig für die Auslegung von Bauteilen, Leitungen und Netzteilen. Energie ist wichtig für Laufzeit, Verbrauch und Kosten.

P = U × I

P
Leistung in W
U
Spannung in V
I
Strom in A

E = P × t

E
elektrische Energie in Ws oder Wh
P
Leistung in W
t
Zeit in s oder h

E = U × I × t

E
elektrische Energie in Ws oder Wh
U
Spannung in V
I
Strom in A
t
Zeit in s oder h
Fragen (Multiple Choice)
Was beschreibt die elektrische Leistung P?
Welche Einheit gehört typischerweise zur elektrischen Energie?
Ein Gerät arbeitet mit 12 V und 2 A. Wie groß ist die Leistung?
Wovon hängt die elektrische Energie direkt ab?
Welche Aussage ist richtig?
Mini-Aufgaben

Ein Verbraucher wird mit 24 V betrieben und nimmt 0,5 A auf. Berechne die Leistung.

Eine Lampe mit 60 W leuchtet 3 Stunden. Berechne die elektrische Energie in Wh und kWh.

Ein Gerät hat 100 W und läuft 30 s. Berechne die Energie in Ws.

Du vergleichst zwei Geräte: Gerät A hat 200 W für 1 Stunde, Gerät B hat 50 W für 5 Stunden. Welches setzt mehr elektrische Energie um?

Frequenz und Wechselgrößen

Lernziele

Du erklärst die Bedeutung der Frequenz f bei Wechselgrößen. Du nennst die Einheit Hertz richtig. Du verstehst den Zusammenhang zwischen Frequenz und Periodendauer. Du ordnest einfache Praxisbeispiele für Wechselspannung und Wechselstrom richtig ein.

Kernidee

Die Frequenz gibt an, wie oft sich ein vollständiger periodischer Ablauf pro Sekunde wiederholt. Frequenz und Periodendauer sind Kehrwerte voneinander.

Die Frequenz spielt immer dann eine Rolle, wenn sich Spannung oder Strom periodisch wiederholen. Das ist bei Wechselspannung und Wechselstrom der Fall. Frequenz sagt aus, wie oft sich ein vollständiger Ablauf pro Sekunde wiederholt.

In der Praxis begegnet dir die Frequenz zum Beispiel beim Stromnetz, bei Signalen, Sensoren, Taktungen und Messungen mit dem Oszilloskop. Wer Frequenz versteht, kann Wechselgrößen besser beurteilen und Messwerte richtig einordnen.

Eine Wechselspannung ändert ihren Wert und ihre Polarität regelmäßig. Nach einem vollständigen Ablauf beginnt das Muster wieder von vorne. Dieser vollständige Ablauf heißt Periode.

Eine Gleichgröße bleibt konstant oder ändert ihre Polarität nicht. Eine Wechselgröße ändert periodisch Betrag und Richtung beziehungsweise Polarität.

Die Frequenz f gibt an, wie viele solcher Perioden in einer Sekunde stattfinden. Eine Frequenz von 50 Hz bedeutet also: 50 vollständige Perioden pro Sekunde. Die Netzfrequenz beträgt typischerweise 50 Hz, das heißt bei der Netzwechselspannung wiederholt sich die Periode 50-mal pro Sekunde.

Je größer die Frequenz, desto schneller wiederholt sich das Signal. Je kleiner die Frequenz, desto langsamer läuft der periodische Vorgang ab.

Als Denkbild kann ein Signal wie eine gleichmäßige Wellenbewegung gesehen werden. Dann sagt die Frequenz, wie viele ganze Wellenberge und Wellentäler pro Sekunde vorbeikommen.

Bei Wechselgrößen ist die Frequenz nicht dasselbe wie die Spannungshöhe oder Stromhöhe. Ein Signal kann eine hohe Spannung und gleichzeitig eine niedrige Frequenz haben oder umgekehrt.

Formelzeichen und Einheiten: Frequenz f in Hertz (Hz), Periodendauer T in Sekunden (s).

Der Zusammenhang lautet f = 1 / T und T = 1 / f. Daraus folgt: Kleine Periodendauer bedeutet hohe Frequenz, große Periodendauer bedeutet niedrige Frequenz.

Bei Messungen mit dem Oszilloskop misst man oft zuerst die Periodendauer und berechnet daraus die Frequenz.

f = 1 / T

f
Frequenz in Hz
T
Periodendauer in s

T = 1 / f

T
Periodendauer in s
f
Frequenz in Hz
Fragen (Multiple Choice)
Was gibt die Frequenz f an?
Welche Einheit gehört zur Frequenz?
Welche Beziehung ist richtig?
Ein periodisches Signal hat T = 0,02 s. Welche Frequenz hat es?
Welche Aussage ist richtig?
Mini-Aufgaben

Ein Signal hat eine Frequenz von 100 Hz. Berechne die Periodendauer.

Die Periodendauer eines Signals beträgt 5 ms. Berechne die Frequenz.

Ordne richtig zu: 230 V, 50 Hz.

Du misst an einem periodischen Signal eine sehr kurze Periodendauer. Was sagt das über die Frequenz aus?

Zusammenhänge der Grundgrößen in der Praxis

Lernziele

Du verknüpfst U, I, R, P, E und f in einfachen Anwendungssituationen. Du entscheidest, welche Formel zu einer Aufgabe passt. Du erkennst typische Verwechslungen zwischen Einheiten und Größen. Du argumentierst mit Grundgrößen an einfachen Praxisfällen.

Kernidee

In der Praxis treten die Grundgrößen fast nie einzeln auf. Entscheidend ist das sichere Zuordnen der Größen, der passenden Formel und der richtigen Einheit.

In der Praxis treten die Grundgrößen fast nie einzeln auf. Man misst nicht nur Spannung oder nur Strom, sondern bewertet immer Zusammenhänge: Wie groß ist der Strom bei gegebener Spannung? Welche Leistung entsteht? Wie viel Energie wird in einer bestimmten Zeit umgesetzt? Gibt es eine Frequenz, weil es sich um Wechselgrößen handelt?

Genau diese Verknüpfung ist für Berufsschule und LAP wichtig. Nicht das Auswendiglernen einzelner Buchstaben zählt, sondern das sichere Zuordnen in einer realen Situation.

Beispiel 1: Ein ohmscher Verbraucher an einer Spannungsquelle. Hier sind U, I und R direkt mit dem Ohmschen Gesetz verbunden. Daraus ergibt sich anschließend die Leistung.

Beispiel 2: Ein Gerät läuft eine bestimmte Zeit. Dann kommt zur Leistung noch die Energie hinzu. Eine kurze Laufzeit kann trotz hoher Leistung zu kleiner Energie führen.

Beispiel 3: Bei Wechselspannung interessiert zusätzlich die Frequenz. Sie ändert nicht die Grundidee von Spannung und Strom, beschreibt aber die zeitliche Wiederholung des Signals.

Typischer Denkfehler: Watt und Wattstunde zu verwechseln. Watt sagt, wie stark ein Gerät gerade arbeitet. Wattstunde sagt, wie viel über die Zeit zusammenkommt.

Typischer Denkfehler: Volt und Ampere direkt zu verwechseln. Volt ist Antrieb, Ampere ist Stromfluss. Beides gehört zusammen, ist aber nicht dasselbe.

Je sauberer die Einheiten mitgeführt werden, desto leichter erkennt man Rechenfehler.

Für einfache Aufgaben hilft eine feste Reihenfolge: zuerst Größen erkennen, dann die passende Formel wählen, danach die Einheiten prüfen und zum Schluss eine Plausibilitätskontrolle durchführen.

Typische Rechenketten sind: U und R gegeben, dann zuerst I berechnen und danach P. P und t gegeben, dann E berechnen. T gegeben, dann f berechnen.

Zur Einheitenkontrolle gilt: V / Ω = A, V × A = W, W × s = Ws, W × h = Wh und 1 / s = Hz.

Fragen (Multiple Choice)
Welche Größe brauchst du zusätzlich zur Leistung, um die elektrische Energie zu berechnen?
Welche Einheit passt zu elektrischer Energie?
Du kennst U und R eines ohmschen Verbrauchers. Welche Größe kannst du direkt berechnen?
Welche Zuordnung ist falsch?
Ein Gerät mit hoher Leistung läuft sehr kurz. Welche Aussage ist sicher richtig?
Mini-Aufgaben

Ein Widerstand von 50 Ω liegt an 10 V. Berechne zuerst I und dann P.

Ein Gerät nimmt 2 A bei 230 V auf und läuft 0,5 h. Berechne die Leistung und die Energie in Wh.

Ein periodisches Signal hat T = 1 ms. Berechne die Frequenz.

In einer Aufgabenstellung stehen die Werte 24 V, 3 A und 72 W. Erkläre kurz, warum diese Werte zusammenpassen.

Abschlusstest

Abschlusstest – Multiple Choice
Welche Größe ist die Ursache für den Stromfluss in einem einfachen Stromkreis?
Welche Einheit gehört zum Widerstand?
Was gilt für einen ohmschen Widerstand?
Ein Verbraucher hat 20 V und 4 A. Welche Leistung ergibt sich?
Welche Einheit ist typisch für elektrische Energie auf der Stromrechnung?
Was beschreibt die Frequenz?
Welche Aussage ist richtig?
Ein Signal hat f = 200 Hz. Wie groß ist T?
Was passiert bei gleicher Spannung, wenn der Widerstand halbiert wird?
Welche Rechenfolge ist für einen Verbraucher mit gegebenem U, R und Betriebszeit t sinnvoll, wenn die Energie gesucht ist?
Welche Aussage zu 50 Hz ist richtig?
Welche Größe wird in Ampere gemessen?
Abschlusstest – Mini-Aufgaben

Eine Schaltung wird mit 12 V betrieben. Ein Widerstand von 24 Ω ist angeschlossen. Berechne Strom und Leistung.

Ein Gerät mit 200 W läuft 15 Minuten. Berechne die Energie in Wh.

An einem periodischen Signal misst du T = 0,02 s. Was ist die Frequenz und wo begegnet dir so ein Wert typischerweise?

Ein Verbraucher nimmt 230 V und 0,2 A auf. Berechne die Leistung und erkläre kurz, warum Watt nicht dasselbe wie kWh ist.

Du siehst die Angaben 5 V, 100 mA und 0,5 W. Prüfe, ob die Werte zusammenpassen.

Formelsammlung

U = R × I

U
Spannung in V
R
Widerstand in Ω
I
Strom in A

I = U / R

R = U / I

P = U × I

P
Leistung in W
U
Spannung in V
I
Strom in A

E = P × t

E
elektrische Energie in Ws oder Wh
P
Leistung in W
t
Zeit in s oder h

E = U × I × t

f = 1 / T

f
Frequenz in Hz
T
Periodendauer in s

T = 1 / f

Glossar

  • Volt: Einheit der Spannung.
  • Ampere: Einheit der Stromstärke.
  • Ohm: Einheit des elektrischen Widerstands.
  • Watt: Einheit der elektrischen Leistung.
  • Wattstunde: Einheit der elektrischen Energie.
  • Kilowattstunde: Größere Einheit der elektrischen Energie.
  • Hertz: Einheit der Frequenz.
  • Periode: Ein vollständiger Wiederholungsablauf eines Signals.
  • Periodendauer: Zeit für eine vollständige Periode.
  • Ohmscher Widerstand: Bauteil oder Verhalten mit linearem Zusammenhang zwischen U und I.
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