Persönliche Schutzausrüstung (PSA)

Eine Maschine ohne Schutzhaube, eine Leitung unter Spannung, ein Span, der beim Bohren wegfliegt – an jedem Arbeitsplatz bleiben Gefahren übrig, die sich nicht restlos wegkonstruieren lassen. Genau dort kommt die persönliche Schutzausrüstung ins Spiel. Sie sitzt am Körper, schützt die einzelne person und greift dann, wenn alle anderen Maßnahmen ein Restrisiko übriglassen.

Wichtig ist, das richtig einzuordnen: Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist nicht die erste, sondern die letzte Verteidigungslinie. Ein Helm ersetzt keine gesicherte Last, eine Schutzbrille keine Absaugung. Wer das verinnerlicht, wählt PSA bewusster aus – und trägt sie auch dann, wenn sie unbequem ist.

Vorwissen

  • Gefährdungsbeurteilung und Schutzmaßnahmen-Rangfolge
  • Rechtsgrundlagen Arbeitssicherheit in Österreich

Lernziele

Nach diesem Beitrag kannst du:

  • erklären, warum PSA in der Rangfolge der Schutzmaßnahmen an letzter Stelle steht
  • die wichtigsten PSA-Arten den jeweiligen Gefährdungen und Körperregionen zuordnen
  • die drei PSA-Kategorien unterscheiden und an Beispielen einordnen
  • die Besonderheiten von PSA beim Arbeiten an elektrischen Anlagen benennen
  • PSA anhand einer Gefährdungsbeurteilung auswählen und Pflege- sowie Prüfpflichten umsetzen

1. Was PSA ist und wo sie steht

Persönliche Schutzausrüstung ist jede Ausrüstung, die Beschäftigte am Körper tragen oder halten, um sich gegen eine oder mehrere Gefährdungen für Sicherheit und Gesundheit zu schützen. Der entscheidende Punkt: PSA schützt immer nur die einzelne Person, die sie trägt – nicht die Kollegin daneben, nicht die ganze Werkstatt.

Genau deshalb steht sie am Ende einer klaren Rangfolge. Bevor man jemandem einen Gehörschutz in die Hand drückt, muss erst geprüft werden, ob sich die Lärmquelle nicht ganz vermeiden, ersetzen oder technisch kapseln lässt. Dieses Prinzip wird oft mit dem Kürzel STOP beschrieben:

  • S – Substitution: die Gefahr ganz beseitigen oder durch etwas Ungefährlicheres ersetzen (z. B. ein lösemittelfreier Reiniger statt eines gesundheitsschädlichen)
  • T – Technische Maßnahmen: Schutzeinrichtungen, Kapselung, Absaugung, Verkleidungen
  • O – Organisatorische Maßnahmen: Arbeitsabläufe, Zugangsregelungen, Tragezeitbegrenzung, Unterweisung
  • P – Persönliche Schutzausrüstung: das letzte Mittel für das verbleibende Restrisiko

Die Reihenfolge ist keine Geschmacksfrage. Substitution oben wirkt für alle und dauerhaft, PSA unten wirkt nur für die tragende Person und nur, solange sie korrekt sitzt.

STOP – Rangfolge der Schutzmaßnahmen S – Substitution Gefahr ganz beseitigen oder ersetzen T – Technische Maßnahmen Kapselung, Absaugung, Schutzeinrichtungen O – Organisatorisch Abläufe, Zugang, Unterweisung P – PSA letztes Mittel für das Restrisiko Wirksamkeit nimmt nach unten ab
STOP – Rangfolge der Schutzmaßnahmen

In Österreich ist diese Logik kein bloßer Ratschlag, sondern gesetzlich verankert. Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) verpflichtet den Arbeitgeber, Gefahren zuerst an der Quelle zu bekämpfen und PSA erst dann einzusetzen, wenn sich Risiken anders nicht ausreichend begrenzen lassen. Die Ausrüstung muss vom Arbeitgeber kostenlos bereitgestellt werden, und die Beschäftigten sind verpflichtet, sie bestimmungsgemäß zu benutzen. Welche PSA nötig ist, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung des jeweiligen Arbeitsplatzes.

PSA wird in drei Kategorien eingeteilt, je nach Schwere der Gefahr, vor der sie schützt:

Kategorie Schützt vor Beispiele
I geringen Risiken einfache Gartenhandschuhe, Sonnenbrille
II mittleren Risiken Schutzbrille, Gehörschutz, Sicherheitsschuhe, Schutzhelm
III tödlichen Gefahren oder irreversiblen Schäden Atemschutz, Absturzsicherung, Schutz gegen Störlichtbogen

Je höher die Kategorie, desto strenger die Prüf- und Zertifizierungspflichten. Kategorie III unterliegt einer laufenden Überwachung durch eine benannte Prüfstelle.

Ein Merkmal eint alle Kategorien: Jede PSA, die in Österreich in Verkehr gebracht wird, trägt die CE-Kennzeichnung. Sie ist die Erklärung des Herstellers, dass das Produkt die geltenden europäischen Anforderungen erfüllt. Bei Kategorie III steht hinter dem CE zusätzlich die vierstellige Kennnummer der überwachenden Prüfstelle. Fehlt das CE-Zeichen, gehört die Ausrüstung nicht an den Arbeitsplatz.

Eine Werkstatt will den Lärm einer Säge reduzieren. Welche Maßnahme steht nach dem STOP-Prinzip an erster Stelle?

  • a) prüfen, ob ein leiseres Verfahren die Säge ersetzen kann
  • b) Gehörschutz an alle Beschäftigten ausgeben
  • c) eine Tragezeitbegrenzung für den Lärmbereich festlegen
  • d) eine schallschluckende Kapselung um die Säge bauen

Richtig: a)

STOP beginnt mit Substitution – die Gefahr ganz vermeiden oder ersetzen. Erst danach kommen technische (Kapselung, d), organisatorische (Tragezeitbegrenzung, c) und zuletzt personenbezogene Maßnahmen (Gehörschutz, b). Antwort a setzt an der höchsten und wirksamsten Stufe an.

Warum steht PSA in der Rangfolge an letzter Stelle?

  • a) weil sie am teuersten ist
  • b) weil sie nur die einzelne tragende Person schützt und vom korrekten Gebrauch abhängt
  • c) because sie gesetzlich nicht vorgeschrieben ist
  • d) weil sie technisch am aufwendigsten herzustellen ist

Richtig: b)

Technische und organisatorische Maßnahmen wirken für alle im Bereich und unabhängig vom Verhalten Einzelner. PSA wirkt nur für die Person, die sie trägt, und nur, solange sie korrekt sitzt – deshalb ist sie das letzte Mittel. Kosten (a) und Herstellungsaufwand (d) spielen für die Rangfolge keine Rolle; vorgeschrieben (c) ist sie sehr wohl.

Eine Atemschutz-Vollmaske mit Kombifilter schützt gegen gesundheitsschädliche Dämpfe. In welche PSA-Kategorie fällt sie?

  • a) Kategorie I
  • b) Kategorie II
  • c) sie ist keine PSA im rechtlichen Sinn
  • d) Kategorie III

Richtig: d)

Atemschutz gegen gesundheitsgefährdende Stoffe schützt vor irreversiblen Schäden und tödlichen Gefahren und fällt damit in Kategorie III. Diese unterliegt der laufenden Überwachung durch eine Prüfstelle, deren Kennnummer hinter dem CE steht.

2. Körperteil für Körperteil: die PSA-Arten

PSA lässt sich am einfachsten ordnen, wenn man den Körper von oben nach unten durchgeht. Jede Region hat eigene Gefährdungen und eigene Ausrüstung.

Kopfschutz. Der Schutzhelm fängt herabfallende Gegenstände, Anstoßstellen und Pendelschläge ab. Ein oft übersehener Punkt: Helme altern. Der Kunststoff der Schale wird durch UV-Licht und Temperaturwechsel spröde. Auf dem Helm ist ein Herstellungsdatum geprägt; nach Ablauf der vom Hersteller angegebenen Nutzungsdauer – meist einige Jahre ab erster Benutzung – gehört der Helm ausgetauscht, auch wenn er äußerlich heil aussieht.

Augen- und Gesichtsschutz. Späne, Funken, Staub, Spritzer – die Augen sind beim mechanischen und chemischen Arbeiten besonders gefährdet. Die einfache Schutzbrille deckt den Frontalbereich ab. Wo seitlich Gefahr droht oder mit Flüssigkeiten gearbeitet wird, schützt die rundum dichtende Korbbrille. Beim Schweißen reicht das nicht: Hier braucht es einen Schweißerschutz mit getöntem Sichtfeld, dessen Schutzstufe an das Verfahren und die Stromstärke angepasst wird, damit die Strahlung des Lichtbogens das Auge nicht schädigt.

Gehörschutz. Dauerlärm schädigt das Gehör schleichend und unumkehrbar. Es gibt ihn als Gehörschutzstöpsel (im Gehörgang) und als Kapselgehörschutz (über den Ohren). Wie stark ein Gehörschutz dämpft, gibt der SNR-Wert an – die mittlere Dämpfung in Dezibel. Aus dem Lärmpegel am Arbeitsplatz und dem SNR-Wert lässt sich abschätzen, ob der verbleibende Pegel am Ohr unter dem Grenzwert liegt.

Atemschutz. Bei Staub, Rauch, Dämpfen oder Gasen schützt Atemschutz die Lunge. Filtergeräte gibt es als Halbmaske (Nase und Mund) oder Vollmaske (zusätzlich die Augen). Partikelfilter sind nach Abscheidegrad gestuft: P1 für gröberen, ungiftigen Staub, P2 für gesundheitsschädliche und P3 für giftige Feinstäube. Gegen Gase und Dämpfe kommen farbcodierte Gasfilter zum Einsatz, gegen gemischte Belastungen Kombifilter. Wichtig: Filtergeräte setzen voraus, dass genug Sauerstoff in der Luft ist – in engen Behältern oder Schächten ist das nicht garantiert, dort sind umluftunabhängige Geräte nötig. Atemschutz ist ein eigenes, breites Feld; hier zählt vor allem das Grundverständnis der Filterlogik.

Handschutz. Hände sind das meistverletzte Körperteil. Schutzhandschuhe sind auf ihre jeweilige Gefahr abgestimmt: Schnittschutzhandschuhe gegen scharfe Kanten und Bleche, Chemikalienschutzhandschuhe gegen Öle, Säuren und Lösemittel, Hitzeschutzhandschuhe gegen heiße Werkstücke. Ein Handschuh ist immer ein Kompromiss – wer einen dicken Schnittschutz trägt, verliert Feingefühl. Deshalb wird die Schutzwirkung nicht maximiert, sondern passend zur Tätigkeit gewählt.

Fußschutz. Sicherheitsschuhe schützen vor herabfallenden Gegenständen, Einklemmen und dem Durchtreten spitzer Teile. Sie sind nach ÖNORM EN ISO 20345 zertifiziert und in Schutzklassen eingeteilt, die sich vor allem in der Zusatzausstattung unterscheiden:

Klasse Merkmale (vereinfacht)
S1 Zehenschutzkappe, antistatisch, geschlossener Fersenbereich, ölbeständige Sohle
S2 wie S1, zusätzlich wasserabweisendes Obermaterial
S3 wie S2, zusätzlich durchtrittsichere Sohle und profilierte Laufsohle

Allen gemeinsam ist die Zehenschutzkappe, die einem definierten Aufprall standhält. Welche Klasse nötig ist, hängt vom Arbeitsumfeld ab – in einer trockenen Montagehalle reicht oft S1, im nassen oder spänebelasteten Bereich greift man zu S3.

Körper- und Hautschutz. Dazu zählen Schutzanzüge, Schürzen und Warnkleidung sowie Hautschutzmittel gegen reizende Stoffe. Warnkleidung in Signalfarbe ist überall dort Pflicht, wo Personen von Fahrzeugen oder Kranen rechtzeitig gesehen werden müssen.

Als Beispiel für die strengste Kategorie sei die Absturzsicherung (PSA gegen Absturz) genannt – ein Auffanggurt mit Verbindungsmittel, der bei Arbeiten in der Höhe einen Sturz abfängt; sie ist ein eigenes, komplexes Sondergebiet und wird hier nur als typischer Kategorie-III-Fall erwähnt.

An einem Arbeitsplatz entsteht giftiger Feinstaub. Welcher Partikelfilter ist mindestens erforderlich?

  • a) P1
  • b) P2
  • c) ein Gasfilter ohne Partikelstufe
  • d) P3

Richtig: d)

Die Partikelfilterstufen steigen im Abscheidegrad: P1 nur für groben, ungiftigen Staub, P2 für gesundheitsschädlichen, P3 für giftigen Feinstaub. Bei giftigem Staub ist also P3 nötig. Ein reiner Gasfilter (c) hält Partikel nicht zurück.

Warum ist ein Filtergerät in einem engen, schlecht belüfteten Behälter ungeeignet?

  • a) ein Filter erzeugt selbst keinen Sauerstoff und versagt bei Sauerstoffmangel
  • b) der Filter verstopft dort schneller
  • c) die Maske beschlägt im Behälter zu stark
  • d) Filtergeräte sind in Behältern gesetzlich verboten

Richtig: a)

Filtergeräte reinigen nur die vorhandene Luft, erzeugen aber keinen Sauerstoff. In engen Behältern kann der Sauerstoffgehalt zu niedrig sein – dann hilft kein Filter, sondern nur ein umluftunabhängiges Gerät. Verstopfen (b) und Beschlagen (c) sind reale, aber nachrangige Probleme; ein pauschales Verbot (d) gibt es so nicht.

Ein Sicherheitsschuh der Klasse S3 bietet gegenüber S1 zusätzlich vor allem welchen Schutz?

  • a) eine höhere Zehenschutzkappe
  • b) eine durchtrittsichere Sohle und wasserabweisendes Obermaterial
  • c) elektrische Isolierung gegen Netzspannung
  • d) eine Schnittschutzeinlage gegen Sägeketten

Richtig: b)

S1 hat bereits Zehenschutzkappe und antistatische Eigenschaften. S2 ergänzt wasserabweisendes Obermaterial, S3 zusätzlich die durchtrittsichere Sohle. Eine höhere Kappe (a) gehört nicht zur Klassenstufung; Netzisolierung (c) und Schnittschutz gegen Sägeketten (d) sind eigene Spezialeigenschaften außerhalb der S-Klassen.

Warum kann ein Gehörschutz mit sehr hoher Dämpfung an einem Arbeitsplatz mit Fahrverkehr ein Risiko sein?

  • a) er drückt zu stark auf die Ohren
  • b) er hält nicht lange genug
  • c) er überdämpft Warnsignale und herannahende Fahrzeuge werden überhört
  • d) er ist nicht CE-zertifiziert

Richtig: c)

Wird der Lärm zu stark gedämpft, gehen auch akustische Warnsignale und Fahrgeräusche unter. Die Person fühlt sich sicher, überhört aber Gefahren. Deshalb wählt man die Dämpfung passend zum Pegel, nicht maximal. Druckgefühl (a) und Haltbarkeit (b) sind Komfortfragen; die CE-Zertifizierung (d) hängt nicht von der Dämpfungshöhe ab.

3. PSA für Elektrofachkräfte

Beim Arbeiten an oder nahe elektrischen Anlagen kommen Gefahren dazu, die es anderswo nicht gibt: der Stromschlag und der Störlichtbogen. Der Stromschlag wirkt direkt auf den Körper – die genauen Auswirkungen auf den Menschen sind ein eigenes Thema und werden gesondert behandelt. Der Störlichtbogen ist ein schlagartiger Kurzschluss-Überschlag mit enormer Hitze, grellem Licht und Druckwelle. Beide verlangen spezielle PSA.

Grundsatz bleibt: Im sicher freigeschalteten und geerdeten Zustand zu arbeiten, ist immer besser als jeder Schutz am Körper. Der geordnete Ablauf dazu – das Freischalten und Sichern – ist in einem eigenen Beitrag beschrieben. PSA ist auch hier das, was übrigbleibt, wenn das Restrisiko nicht null ist.

Isolierende Handschuhe. Beim Arbeiten unter Spannung schützen Elektriker-Schutzhandschuhe aus Spezialgummi. Sie sind nach ihrer Prüfspannung in Schutzklassen eingeteilt, die zur jeweiligen Anlagenspannung passen müssen. Diese Handschuhe sind keine Dauerausrüstung: Sie müssen vor jedem Gebrauch auf Risse und Löcher geprüft (z. B. durch Aufrollen und Luftstau) und in festen Intervallen einer elektrischen Wiederholungsprüfung unterzogen werden.

Isolierte Werkzeuge. Schraubendreher, Zangen und Schlüssel mit isolierten Griffen ergänzen die Handschuhe. Sie sind streng genommen Arbeitsmittel und keine PSA, gehören aber untrennbar zum Schutzkonzept beim Arbeiten unter Spannung und tragen eine eigene Prüfspannungsangabe.

Schutz gegen Störlichtbogen. Gegen die Hitze und das Licht eines Lichtbogens schützen ein Gesichtsschutzschirm und schwer entflammbare Schutzkleidung. Entscheidend ist, dass diese Kleidung eine geprüfte Lichtbogen-Schutzklasse besitzt. Zur Ermittlung dieser Klasse gibt es in Europa zwei standardisierte Prüfverfahren, die einem auf den Etiketten der Schutzbekleidung direkt begegnen:

  • Box-Test: Hier wird die Kleidung in einer definierten Anordnung einem genormten Lichtbogen ausgesetzt. Das Ergebnis ist eine einfache Einstufung in Klasse 1 (geringere Lichtbogenenergie) oder Klasse 2 (höhere Lichtbogenenergie). Diese Klassen sind leicht zu lesen und in der Praxis weit verbreitet.
  • Open-Arc-Test: Hier wird ein offener Lichtbogen erzeugt und gemessen, wie viel Energie das Material aushält, bevor eine gefährliche Verbrennung droht. Das Ergebnis ist ein konkreter Energiewert: der ATPV-Wert (die Energie, bei der mit definierter Wahrscheinlichkeit eine Verbrennung beginnt) bzw. der ELIM-Wert als konservativer Grenzwert ohne Durchbruch. Diese Werte erlauben einen genaueren Abgleich mit der am Arbeitsplatz möglichen Lichtbogenenergie.

In der Praxis findet man auf dem Etikett also entweder eine Klassenangabe (Box-Test) oder einen Energiewert (Open-Arc-Test) – manchmal beides. Wer Schutzkleidung auswählt, muss wissen, welche Angabe zur Gefährdung an der konkreten Anlage passt.

Auf einem Etikett für Lichtbogen-Schutzkleidung steht „Klasse 2″. Aus welchem Prüfverfahren stammt diese Angabe?

  • a) Open-Arc-Test
  • b) Durchtrittprüfung
  • c) Isolationswiderstandsmessung
  • d) Box-Test

Richtig: d)

Der Box-Test liefert die einfache Einstufung in Klasse 1 oder Klasse 2. Der Open-Arc-Test (a) liefert dagegen einen Energiewert (ATPV/ELIM). Durchtrittprüfung (b) betrifft Sohlen, die Isolationsmessung (c) ist ein Messverfahren an Anlagen, kein PSA-Test.

Warum müssen isolierende Elektriker-Handschuhe vor jedem Gebrauch sichtgeprüft werden?

  • a) weil bereits kleine Risse oder Löcher die Schutzwirkung aufheben können
  • b) weil sich der Gummi sonst elektrisch auflädt
  • c) weil die Schutzklasse sich durch Lagerung erhöht
  • d) weil sonst die CE-Kennzeichnung erlischt

Richtig: a)

Ein winziger, kaum sichtbarer Defekt kann genügen, damit Strom durchschlägt – deshalb die Sichtprüfung (oft durch Aufrollen und Luftstau) vor jedem Einsatz, zusätzlich zur regelmäßigen elektrischen Wiederholungsprüfung. Eine Aufladung (b) ist nicht das Problem; die Schutzklasse ändert sich durch Lagerung nicht (c); die CE-Kennzeichnung (d) erlischt nicht durch ausgelassene Prüfung.

Eine Elektrofachkraft kann eine Anlage sicher freischalten und erden oder unter Spannung mit voller PSA arbeiten. Welche Aussage ist korrekt?

  • a) beide Wege sind gleichwertig, die PSA ersetzt das Freischalten
  • b) Arbeiten unter Spannung ist vorzuziehen, weil es schneller geht
  • c) das Freischalten und Erden ist vorzuziehen, PSA bleibt das Mittel für das Restrisiko
  • d) PSA ist beim Freischalten überflüssig

Richtig: c)

PSA steht in der Rangfolge unten und ersetzt keine wirksame technische Maßnahme. Das Beseitigen der Gefahr durch Freischalten und Erden is immer vorzuziehen; PSA greift dort, wo ein Restrisiko bleibt. Antwort a und b verkehren die Rangfolge; d ist falsch, weil auch beim Herstellen des spannungsfreien Zustands Gefahren bestehen können.

4. Auswahl, Gebrauch und Pflege

Die beste PSA nützt nichts, wenn die falsche gewählt wird, sie schlecht sitzt oder im Spind verstaubt. Drei Phasen entscheiden über die Wirksamkeit: die Auswahl, der Gebrauch und die Pflege.

Auswahl. Grundlage ist immer die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes. Aus her ergibt sich, welche Gefahren nach den technischen und organisatorischen Maßnahmen übrigbleiben und gegen welche davon PSA schützen muss. Erst dann wird die konkrete Ausrüstung ausgewählt – passend zur Gefahr, zur Tätigkeit und zur Person. Die Passung ist kein Detail: Ein Helm, der verrutscht, eine Maske, die nicht dicht am Gesicht abschließt, ein Schuh, der drückt, werden im Alltag abgelegt und schützen dann gar nicht.

Gebrauch. PSA muss bestimmungsgemäß und über die ganze Gefährdungsdauer getragen werden – nicht nur, solange jemand zusieht. Manche PSA hat eine Tragezeitbegrenzung: Schweres Atemschutzgerät oder dichte Schutzanzüge belasten den Körper, deshalb werden Trage- und Erholungszeiten festgelegt. Vor jedem Gebrauch gehört eine kurze Sichtprüfung dazu: Risse, Verschleiß, Verschmutzung, Beschädigung der Verschlüsse. Eine defekte PSA wird sofort aussortiert.

Pflege und Ablauf. PSA wird nach Herstellervorgabe gereinigt und trocken, sauber und vor UV-Licht geschützt gelagert. Viele Teile haben ein Ablaufdatum oder eine maximale Nutzungsdauer – Helme, Atemschutzfilter, Auffanggurte. Abgelaufene oder beschädigte Ausrüstung wird ausgemustert, nicht „noch schnell“ weiterverwendet. Damit das funktioniert, müssen die Beschäftigten in den richtigen Gebrauch unterwiesen werden, und der Arbeitgeber muss die Tragepflicht im Betrieb auch durchsetzen.

Worauf stützt sich die Auswahl der konkreten PSA für einen Arbeitsplatz?

  • a) auf den Preis der Ausrüstung
  • b) auf die persönliche Vorliebe der Beschäftigten
  • c) auf die Lagerbestände im Betrieb
  • d) auf die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes

Richtig: d)

Die Gefährdungsbeurteilung zeigt, welche Risiken nach den technischen und organisatorischen Maßnahmen übrigbleiben. Daraus leitet sich ab, welche PSA gegen welche Gefahr nötig ist. Preis (a), Vorliebe (b) und Lagerbestand (c) dürfen die fachliche Auswahl nicht ersetzen.

Ein Beschäftigter muss gleichzeitig Helm, Gehörschutz und Gesichtsschutz tragen. Worauf ist bei der Auswahl besonders zu achten?

  • a) dass die Teile zusammenpassen und sich nicht gegenseitig verdrängen
  • b) dass alle Teile vom selben Hersteller stammen
  • c) dass jedes Teil die höchste verfügbare Schutzklasse hat
  • d) dass alle Teile dieselbe Farbe haben

Richtig: a)

Werden mehrere PSA kombiniert, dürfen sie sich nicht behindern – etwa ein Gehörschutz, der unter dem Helm nicht mehr dichtet, oder ein Visier, das den Helm verschiebt. Lösung sind aufeinander abgestimmte Systeme (z. B. helmmontierter Gehörschutz). Gleicher Hersteller (b) oder gleiche Farbe (d) sind nicht entscheidend; die höchste Schutzklasse (c) ist nicht automatisch sinnvoll.

Warum gibt es für manche PSA eine Tragezeitbegrenzung?

  • a) weil die Ausrüstung sonst zu schnell verschleißt
  • b) weil die CE-Kennzeichnung nur für kurze Tragezeiten gilt
  • c) weil schweres oder dichtes Schutzgerät den Körper belastet und Erholungszeiten nötig sind
  • d) weil der Schutz nach einer bestimmten Zeit von selbst nachlässt

Richtig: c)

Atemschutzgeräte oder dichte Schutzanzüge erhöhen Atem- und Wärmebelastung. Tragezeitbegrenzungen mit Erholungsphasen verhindern Überlastung der Person. Es geht nicht um Verschleiß (a), die CE-Kennzeichnung (b) ist davon unabhängig, und die Schutzwirkung lässt nicht von selbst nach (d).

Eine PSA zeigt bei der Sichtprüfung einen feinen Riss. Wie ist korrekt vorzugehen?

  • a) sie weiterverwenden, bis die nächste reguläre Prüfung ansteht
  • b) sie sofort aussortieren und ersetzen
  • c) den Riss mit Klebeband sichern und weiterbenutzen
  • d) sie nur noch für leichtere Arbeiten einsetzen

Richtig: b)

Eine beschädigte PSA bietet keine verlässliche Schutzwirkung mehr und wird sofort ausgemustert. Provisorische Reparaturen (c) oder „abgestufte“ Weiterverwendung (a, d) sind nicht zulässig, weil die Schutzfunktion im Ernstfall versagen kann.

Abschlusstest

Ein Betrieb gibt allen Beschäftigten an einer lauten Maschine sofort Gehörschutz aus, ohne andere Maßnahmen zu prüfen. Welcher Grundsatz wird dabei verletzt?

  • a) die CE-Kennzeichnungspflicht
  • b) die STOP-Rangfolge, nach der PSA erst nach technischen und organisatorischen Maßnahmen kommt
  • c) die Tragezeitbegrenzung
  • d) die Kategorisierung der PSA

Richtig: b)

PSA ist das letzte Mittel. Vor dem Gehörschutz hätte geprüft werden müssen, ob sich die Lärmquelle ersetzen (S), kapseln (T) oder organisatorisch begrenzen (O) lässt. Die anderen Punkte betreffen die Beschaffenheit oder Nutzung der PSA, nicht die übersprungene Rangfolge.

Welche Aussage zur CE-Kennzeichnung von PSA ist korrekt?

  • a) sie erklärt die Konformität mit europäischen Anforderungen, bei Kategorie III mit Kennnummer der Prüfstelle
  • b) sie ist freiwillig und nur ein Qualitätssiegel
  • c) sie wird vom Arbeitgeber selbst vergeben
  • d) sie gilt nur für PSA der Kategorie I

Richtig: a)

Das CE-Zeichen ist die Konformitätserklärung des Herstellers. Bei Kategorie III steht zusätzlich die vierstellige Kennnummer der überwachenden Prüfstelle dahinter. Sie ist nicht freiwillig (b), wird nicht vom Arbeitgeber vergeben (c) und gilt für alle Kategorien (d).

Ein Partikelfilter trägt die Kennzeichnung „P2″. Wogegen schützt er bestimmungsgemäß?

  • a) gegen giftige Feinstäube
  • b) gegen gesundheitsschädliche Stäube
  • c) gegen Gase und Dämpfe
  • d) gegen groben, ungiftigen Staub

Richtig: b)

P2 deckt gesundheitsschädliche Stäube ab. P3 (a) ist für giftige Feinstäube, P1 (d) nur für groben, ungiftigen Staub. Gegen Gase und Dämpfe (c) braucht es Gasfilter, keinen Partikelfilter.

Warum sind isolierte Werkzeuge streng genommen keine PSA, gehören aber zum Schutzkonzept beim Arbeiten unter Spannung?

  • a) weil sie keine CE-Kennzeichnung haben dürfen
  • b) weil sie nur für Kategorie-I-Arbeiten zugelassen sind
  • c) weil sie nicht am Körper getragen werden, aber die Gefahr eines Stromübergangs verringern
  • d) weil sie den Stromschlag vollständig ausschließen

Richtig: c)

PSA wird am Körper getragen oder gehalten; isolierte Werkzeuge sind Arbeitsmittel. Sie senken aber das Risiko eines Stromübergangs und sind Teil des Schutzkonzepts. Sie schließen den Stromschlag nicht vollständig aus (d), tragen sehr wohl Prüfangaben (a) und sind nicht auf Kategorie I beschränkt (b).

Eine Schweißarbeit soll durchgeführt werden. Welche Augen-/Gesichtsschutz-Lösung ist angemessen?

  • a) eine einfache klare Schutzbrille
  • b) eine Korbbrille ohne Tönung
  • c) ein Schweißerschutz mit an Verfahren und Stromstärke angepasster Schutzstufe
  • d) gar kein Augenschutz, da der Helm reicht

Richtig: c)

Die Strahlung des Schweißlichtbogens erfordert eine getönte Schutzstufe, abgestimmt auf Verfahren und Stromstärke. Eine klare Schutzbrille (a) oder ungetönte Korbbrille (b) schützt nicht gegen die Strahlung; ohne Augenschutz (d) drohen schwere Schädigungen.

Eine Schutzkleidung trägt die Angabe „ATPV 12 cal/cm²“. Aus welchem Prüfverfahren stammt dieser Wert und was sagt er aus?

  • a) aus dem Box-Test; er gibt die Schutzklasse 1 oder 2 an
  • b) aus der Durchtrittprüfung; er gibt die Sohlenfestigkeit an
  • c) aus der Isolationsmessung; er gibt den Isolationswiderstand an
  • d) aus dem Open-Arc-Test; er gibt die Energie an, ab der mit definierter Wahrscheinlichkeit eine Verbrennung beginnt

Richtig: d)

Der ATPV-Wert ist ein Ergebnis des Open-Arc-Tests und beschreibt die Lichtbogenenergie, bei der eine Verbrennung mit bestimmter Wahrscheinlichkeit einsetzt. Der Box-Test (a) liefert dagegen Klasse 1/2. Durchtrittprüfung (b) und Isolationsmessung (c) sind völlig andere Prüfungen.

Ein Sicherheitsschuh ist nach ÖNORM EN ISO 20345 als S3 zertifiziert. Welche Eigenschaft ist dabei sicher enthalten?

  • a) eine durchtrittsichere Sohle
  • b) elektrische Isolierung gegen 230 V
  • c) eine Schnittschutzeinlage gegen Kettensägen
  • d) ein integrierter Knöchelschutz

Richtig: a)

S3 umfasst Zehenkappe, antistatische Eigenschaften, wasserabweisendes Obermaterial und zusätzlich eine durchtrittsichere Sohle. Netzisolierung (b), Schnittschutz gegen Sägeketten (c) und Knöchelschutz (d) sind eigene Spezialmerkmale, keine Standardbestandteile der Klasse S3.

Warum darf eine maximale Schutzwirkung bei der PSA-Auswahl nicht das alleinige Ziel sein?

  • a) weil hohe Schutzklassen gesetzlich verboten sind
  • b) weil teure PSA seltener CE-zertifiziert ist
  • c) weil zu starker Schutz die Tätigkeit behindern oder Gefahren verdecken kann und die PSA dann abgelegt wird
  • d) weil hohe Schutzklassen schneller ablaufen

Richtig: c)

Ein zu steifer Handschuh kostet Feingefühl, ein zu stark dämpfender Gehörschutz lässt Warnsignale überhören. Wird die PSA dadurch unbrauchbar oder gefährlich, wird sie abgelegt – und schützt gar nicht. Verbote (a), CE (b) und Ablaufzeiten (d) sind hier nicht der Grund.

Eine isolierende Handschuh-Garnitur wurde drei Jahre nicht elektrisch nachgeprüft, sieht aber unbeschädigt aus. Wie ist zu verfahren?

  • a) weiterverwenden, da äußerlich intakt
  • b) nicht verwenden, bis die fällige elektrische Wiederholungsprüfung durchgeführt wurde
  • c) nur für Arbeiten an Kleinspannung verwenden
  • d) den Schutz durch doppeltes Tragen ersetzen

Richtig: b)

Isolierende Handschuhe verlieren ihre Schutzwirkung durch Alterung, ohne dass man es sieht. Ohne gültige Wiederholungsprüfung dürfen sie für Arbeiten unter Spannung nicht eingesetzt werden. Äußerliche Unversehrtheit (a) genügt nicht, ein Herabstufen (c) oder doppeltes Tragen (d) ersetzt die Prüfung nicht.

In welche PSA-Kategorie fällt eine Schutzausrüstung gegen Störlichtbogen, und was folgt daraus?

  • a) Kategorie I, daher keine besondere Prüfpflicht
  • b) Kategorie II, daher nur Baumusterprüfung
  • c) sie ist keine PSA, sondern ein Arbeitsmittel
  • d) Kategorie III, daher laufende Überwachung durch eine Prüfstelle

Richtig: d)

Schutz gegen Störlichtbogen wehrt eine potenziell tödliche Gefahr ab und fällt in Kategorie III. Daraus folgt die strengste Prüfung mit laufender Überwachung durch eine benannte Stelle, deren Kennnummer hinter dem CE steht. Sie ist sehr wohl PSA (c) und keine Kategorie-I- oder -II-Ausrüstung (a, b).

Welche Maßnahme hat beim Arbeiten an einer elektrischen Anlage Vorrang vor jeder PSA?

  • a) das Anlegen isolierender Handschuhe
  • b) das sichere Freischalten und Erden der Anlage
  • c) das Tragen von Lichtbogen-Schutzkleidung
  • d) das Aufsetzen eines Gesichtsschutzschirms

Richtig: b)

Die wirksamste Maßnahme ist, die Gefahr zu beseitigen – also spannungsfrei und geerdet zu arbeiten. PSA wie Handschuhe (a), Schutzkleidung (c) oder Gesichtsschutz (d) ist nur das Mittel für das verbleibende Restrisiko, wenn unter Spannung gearbeitet werden muss.

Ein Helm sieht nach mehreren Jahren Gebrauch äußerlich unbeschädigt aus. Warum kann ein Austausch trotzdem nötig sein?

  • a) weil sich die Farbe verändert hat
  • b) weil neue Helme leichter sind
  • c) weil der Kunststoff durch UV und Temperatur altert und spröde wird
  • d) weil die CE-Kennzeichnung nach Jahren erlischt

Richtig: c)

Helmschalen verspröden mit der Zeit durch UV-Strahlung und Temperaturwechsel, auch ohne sichtbaren Schaden. Deshalb gibt der Hersteller eine maximale Nutzungsdauer an. Farbe (a), Gewicht (b) und ein vermeintliches Erlöschen der CE-Kennzeichnung (d) sind nicht der Grund.

Glossar

Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Am Körper getragene oder gehaltene Ausrüstung zum Schutz der einzelnen Person vor einer oder mehreren Gefährdungen.
STOP-Prinzip
Rangfolge der Schutzmaßnahmen: Substitution, Technische Maßnahmen, Organisatorische Maßnahmen, Persönliche Schutzausrüstung – in dieser Reihenfolge der Wirksamkeit.
PSA-Kategorie
Einteilung der PSA nach der Schwere der abgedeckten Gefahr in Kategorie I (gering), II (mittel) und III (tödlich/irreversibel) mit entsprechend strengeren Prüfpflichten.
CE-Kennzeichnung
Herstellererklärung, dass ein Produkt die geltenden europäischen Anforderungen erfüllt; bei PSA der Kategorie III ergänzt um die Kennnummer der überwachenden Prüfstelle.
SNR-Wert
Kennzahl für die mittlere Schalldämmung eines Gehörschutzes in Dezibel.
Partikelfilterklasse (P1–P3)
Einstufung von Atemschutz-Partikelfiltern nach steigendem Abscheidegrad: P1 grober ungiftiger Staub, P2 gesundheitsschädlicher Staub, P3 giftiger Feinstaub.
Schutzstufe (Schweißerschutz)
An Verfahren und Stromstärke angepasster Tönungsgrad des Sichtfeldes, der das Auge vor der Lichtbogenstrahlung schützt.
Störlichtbogen
Schlagartiger Kurzschluss-Überschlag an einer elektrischen Anlage mit hoher Hitze, grellem Licht und Druckwelle.
Box-Test
Prüfverfahren für Lichtbogen-Schutzkleidung, das eine Einstufung in Klasse 1 oder Klasse 2 liefert.
Open-Arc-Test
Prüfverfahren für Lichtbogen-Schutzkleidung, das einen Energiewert (ATPV bzw. ELIM) liefert.
ATPV-Wert
Lichtbogenenergie, bei der mit definierter Wahrscheinlichkeit eine Verbrennung der Haut beginnt; Ergebnis des Open-Arc-Tests.
Tragezeitbegrenzung
Festgelegte maximale Tragedauer mit Erholungsphasen für PSA, die den Körper stark belastet (z. B. schwerer Atemschutz).

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