Frequenzumrichter
Der Frequenzumrichter (FU) ist das zentrale Gerät zur stufenlosen Drehzahlregelung von Asynchronmotoren. Dieses Modul erklärt den physikalischen Hintergrund, den inneren Aufbau, die Schutz- und Steuerfunktionen, die richtige Installation sowie typische Anwendungsgebiete – vom Pumpenantrieb bis zur Werkzeugmaschine.
Warum braucht man einen Frequenzumrichter?
Ein dreiphasiger Asynchronmotor, der direkt ans Netz (400 V / 50 Hz) angeschlossen wird, läuft nahezu immer mit der gleichen Drehzahl – nämlich der Synchrondrehzahl, die durch die Netzfrequenz und die Polpaarzahl des Motors festgelegt ist. Das ist in vielen Anwendungen unpraktisch: Eine Pumpe, die immer mit Vollgas läuft, verschwendet Energie; ein Förderband, das nicht feinfühlig beschleunigt werden kann, reißt empfindliche Güter. Hier kommt der Frequenzumrichter ins Spiel.
Ein Frequenzumrichter (FU, auch: Frequenzkonverter, Umrichter, englisch: Variable Frequency Drive / VFD) ist ein Leistungselektronikgerät, das die feste Netzfrequenz (50 Hz) in eine beliebig einstellbare Ausgangsfrequenz (typisch 0–400 Hz) und gleichzeitig die zugehörige Spannung umwandelt. Damit lässt sich die Drehzahl eines Asynchronmotors stufenlos und verlustarm regeln.
Das Problem mit der festen Netzfrequenz
Ohne FU gibt es nur wenige Möglichkeiten, die Drehzahl eines Asynchronmotors zu verändern:
| Methode | Drehzahlbereich | Energieeffizienz | Anlaufstrom | Nachteile |
|---|---|---|---|---|
| Direktanlauf (DOL) | Nur Nenndrehzahl | Schlecht (bei Teillast) | 5–8 × IN | Stromstoß, Drehmomentstoß, keine Regelung |
| Stern-Dreieck | Nur Nenndrehzahl | Schlecht | 2–3 × IN | Drehmomenteinbruch beim Umschalten, nur 2-stufig |
| Sanftanlauf | Nur Nenndrehzahl | Mittel | 1,5–3 × IN | Nur Anlauf/Auslauf regelbar, keine Dauerdrehzahlregelung |
| Polumschalter | 2–3 Stufen | Mittel | Wie DOL | Nur grobe Stufen, teurer Spezialmotor nötig |
| Frequenzumrichter | Stufenlos 0–400 Hz | Sehr gut | ≤ 1,5 × IN | Höhere Anschaffungskosten, EMV-Anforderungen |
? Verständnisfrage: Welchen wesentlichen Nachteil hat der Stern-Dreieck-Anlauf gegenüber einem Frequenzumrichter? ›
Wie hängen Frequenz, Spannung und Drehzahl zusammen?
Um zu verstehen, warum ein FU Frequenz und Spannung gleichzeitig verändern muss, braucht man ein Grundverständnis des Asynchronmotors. Das Magnetfeld im Stator des Motors dreht sich mit der Synchrondrehzahl – und die hängt ausschließlich von der Frequenz und der Polpaarzahl ab.
- ns
- Synchrondrehzahl in min⁻¹
- f
- Frequenz in Hz
- p
- Polpaarzahl (dimensionslos)
Warum muss die Spannung mitvariiert werden?
Im Stator des Asynchronmotors wirkt das gleiche Prinzip wie in einem Transformator: Die Spannung erzeugt einen magnetischen Fluss. Senkt man die Frequenz, aber behält die volle Spannung, steigt der Fluss stark an – der Kern übersättigt, der Magnetisierungsstrom explodiert und der Motor überhitzt. Daher gilt:
- U
- Statorspannung in V
- f
- Ausgangsfrequenz in Hz
Diese U/f-Kennlinie (auch: Spannungs-Frequenz-Kennlinie) ist das einfachste Steuerverfahren eines FU. Wird die Frequenz halbiert, halbiert der FU auch die Spannung – der magnetische Fluss bleibt konstant, das Drehmoment bleibt erhalten.
Interaktiver Drehzahlrechner
? Verständnisfrage: Was passiert, wenn ein FU die Frequenz halbiert, aber die Spannung gleich lässt? ›
Ein 2-poliger Motor (p = 1) wird von einem FU mit 35 Hz betrieben. Wie groß ist die Synchrondrehzahl? Welche Spannung gibt der FU aus (lineare U/f-Kennlinie, Nennwerte: 50 Hz / 400 V)?
Schritt 1: Synchrondrehzahl berechnen → ns = (f × 60) / p = (35 × 60) / 1 = 2.100 min⁻¹
Schritt 2: U/f-Verhältnis bestimmen → U/f = 400 V / 50 Hz = 8 V/Hz
Schritt 3: Ausgangsspannung → U = 8 V/Hz × 35 Hz = 280 V
Ergebnis: ns = 2.100 min⁻¹ · Ausgangsspannung = 280 VEin 6-poliger Motor (p = 3) soll mit 900 min⁻¹ betrieben werden. Mit welcher Frequenz muss der FU arbeiten? Wie hoch ist die Ausgangsspannung (Nenn: 50 Hz / 400 V)?
Schritt 1: Formel umstellen → f = (ns × p) / 60 = (900 × 3) / 60 = 45 Hz
Schritt 2: Ausgangsspannung → U = (45 / 50) × 400 V = 360 V
Ergebnis: f = 45 Hz · U = 360 VEin 4-poliger Motor (p = 2) wird mit 20 Hz betrieben. Berechne die Synchrondrehzahl und die Ausgangsspannung des FU (Nenn: 50 Hz / 400 V).
Hinweis: Formel ns = (f × 60) / p und U = (f/fN) × UN verwenden.
ns = (20 × 60) / 2 = 600 min⁻¹
U = (20 / 50) × 400 V = 160 V
Ergebnis: ns = 600 min⁻¹ · U = 160 VEin Motor soll mit 600 min⁻¹ laufen. Er hat p = 1 (2-polig). Welche Frequenz muss der FU liefern?
Hinweis: Formel nach f umstellen.
f = (ns × p) / 60 = (600 × 1) / 60 = 10 Hz
Ergebnis: f = 10 HzEin FU gibt 30 Hz aus. Der Nennpunkt des Motors liegt bei 50 Hz / 400 V. Welche Spannung gibt der FU aus, und wie hoch ist das U/f-Verhältnis?
Hinweis: U/f = UN / fN, dann U = U/f × f.
U/f-Verhältnis = 400 V / 50 Hz = 8 V/Hz
U = 8 V/Hz × 30 Hz = 240 V
Ergebnis: U/f = 8 V/Hz · U = 240 VWelche Synchrondrehzahl hat ein 8-poliger Motor (p = 4) bei Netzfrequenz (50 Hz)? Wie ändert sich die Drehzahl, wenn der FU auf 75 Hz erhöht wird (Feldschwächbereich)?
Hinweis: Im Feldschwächbereich gilt die gleiche Drehzahlformel – nur das Drehmoment sinkt.
Bei 50 Hz: ns = (50 × 60) / 4 = 750 min⁻¹
Bei 75 Hz: ns = (75 × 60) / 4 = 1.125 min⁻¹
Spannung bleibt 400 V (Feldschwächbereich) → Drehmoment sinkt.
Ergebnis: 750 min⁻¹ → 1.125 min⁻¹ (Feldschwächbetrieb)Ein FU betreibt einen 4-poligen Motor (p = 2) mit 45 Hz. Berechne Synchrondrehzahl und Ausgangsspannung. Um wie viel Prozent liegt die Drehzahl unter der Nenndrehzahl bei 50 Hz?
Hinweis: Prozentuale Abweichung = ((nNenn – nist) / nNenn) × 100 %
nNenn = (50 × 60) / 2 = 1.500 min⁻¹
nist = (45 × 60) / 2 = 1.350 min⁻¹
U = (45 / 50) × 400 V = 360 V
Abweichung = ((1.500 – 1.350) / 1.500) × 100 % = 10 %
Ergebnis: nist = 1.350 min⁻¹ · U = 360 V · 10 % unter NenndrehzahlWie funktioniert ein Frequenzumrichter intern?
Ein Frequenzumrichter verwandelt Netzwechselspannung in eine vollständig neue Wechselspannung mit frei wählbarer Frequenz und Amplitude. Das geschieht in drei Stufen: Gleichrichtung → Zwischenkreis → Wechselrichtung.
Stufe 1: Gleichrichter
Der Gleichrichter wandelt die dreiphasige Netzwechselspannung (400 V / 50 Hz) in eine pulsierende Gleichspannung um. Einfache FU nutzen passive Diodenbrücken. Rückspeisefähige FU verwenden aktive IGBT-Brücken (Active Front End / AFE), die auch Energie zurück ins Netz einspeisen können.
Stufe 2: Zwischenkreis
Der Zwischenkreis glättet und puffert die gleichgerichtete Spannung. Er besteht typisch aus:
- Kondensatoren: glätten auf ca. 560 V DC (Spitzenwert von 400 V AC × √2 ≈ 565 V)
- Drossel: begrenzt Stromspitzen, verbessert den Leistungsfaktor (cos φ)
- Bremswiderstand (extern, optional): verheizt überschüssige Bremsenergie
Stufe 3: Wechselrichter und PWM
Der Wechselrichter erzeugt aus der DC-Zwischenkreisspannung eine Dreiphasen-Wechselspannung mit beliebiger Frequenz. Er besteht aus sechs IGBT-Transistoren, die mit 4–16 kHz schalten. Das Verfahren heißt Pulsweitenmodulation (PWM): Das Verhältnis von Ein- zu Auszeit (Tastverhältnis) bestimmt den Mittelwert der Spannung. Der Motor sieht durch seine Induktivität eine nahezu sinusförmige Spannung.
? Verständnisfrage: Was ist die Aufgabe des Zwischenkreiskondensators im Frequenzumrichter? ›
Welche Vorteile bietet der FU beim Anlauf?
Beim direkten Einschalten eines Asynchronmotors ans Netz (Direktanlauf / DOL) fließt ein enormer Anlaufstrom – das 5- bis 8-fache des Nennstroms. Dieser Stromstoß belastet Netz, Sicherungen, Schütze und die mechanische Last. Der FU löst dieses Problem grundlegend.
Wie startet der FU sanft?
Der FU beginnt den Hochlauf bei 0 Hz und erhöht Frequenz und Spannung entlang einer programmierten Hochlaufkurve (Rampe). Die Hochlaufzeit ist frei einstellbar (typisch 1–60 Sekunden). Der Motor beschleunigt gleichmäßig – ohne Stromstoß, ohne Drehmomentstoß.
? Verständnisfrage: Warum ist ein Drehmomentstoß beim Direktanlauf mechanisch problematisch? ›
Wie steuert und schützt ein FU den Motor?
Steuerverfahren im Überblick
| Verfahren | Prinzip | Dynamik | Typische Anwendung |
|---|---|---|---|
| U/f-Steuerung | Spannung folgt Frequenz linear | Niedrig | Pumpen, Lüfter, einfache Förderbänder |
| Sensorlose Vektorregelung | Motormodell berechnet Fluss und Drehmoment rechnerisch | Mittel | Kompressoren, Werkzeugmaschinen |
| Feldorientierte Regelung (FOR) | Fluss- und Drehmomentkomponente separat geregelt, Drehgeber nötig | Hoch | Servoantriebe, CNC-Maschinen, Aufzüge |
| Direkte Drehmomentregelung (DTC) | Drehmoment direkt geregelt, kein Geber nötig | Sehr hoch | Krane, Walzwerke, Prüfstände |
Schutzfunktionen des FU
- Überstromschutz: Abschalten bei Überschreitung eines einstellbaren Stromgrenzwerts – schützt Motor und FU bei Blockierung oder Überlast.
- Thermischer Motorschutz (I²t): Errechnet die thermische Belastung des Motors aus Strom und Zeit – auch ohne Temperaturfühler am Motor.
- Übertemperaturschutz: Temperatursensoren am Kühlkörper und IGBT-Modul. Bei Überschreitung: Warnung oder Abschaltung.
- Unterspannungsschutz: Bei zu niedriger Zwischenkreisspannung schaltet der FU ab oder wechselt in den Ride-Through-Modus (Überbrückung kurzer Netzstörungen).
- Erdschlussüberwachung: Erkennt Ableitströme gegen Erde.
- Phasenfehler: Erkennt fehlende Netz- oder Motorphasen.
Steuereingänge und Feldbusschnittstellen
Kühlungsarten
FU erzeugen Verlustleistung (typisch 1–3 % der Nennleistung), die abgeführt werden muss:
- Eigenlüftung (Konvektion): Kleine FU bis ca. 2,2 kW – passiv, kein Lüfter
- Zwangslüftung (Lüfter intern): Standard-FU – ein integrierter Lüfter bläst Luft durch den Kühlkörper; Kühlluft muss frei zirkulieren können
- Flüssigkeitskühlung: Hochleistungs-FU ab ca. 75 kW oder für hohe Schutzgrade (IP54+) – Wärme wird über ein Kühlwasserkreislauf abgeführt, ideal für dichte Schaltschränke
Integrierter PID-Prozessregler
Viele moderne FU enthalten einen eingebauten PID-Regler, der direkt einen Prozesswert regeln kann (z. B. Druck, Durchfluss, Temperatur) ohne externe SPS. Ein Drucksensor liefert den Istwert (4–20 mA), der FU vergleicht ihn mit dem Sollwert und passt die Drehzahl der Pumpe automatisch an – die einfachste Form einer druckgeregelten Pumpenanlage.
? Verständnisfrage: Was versteht man unter dem thermischen Motorschutz I²t im FU? ›
Wie wird ein Frequenzumrichter richtig installiert?
Eine fehlerhafte Installation ist die häufigste Ursache für Störungen, Ausfälle und EMV-Probleme. Die Montage, Verdrahtung und Parametrierung des FU folgen klaren Regeln – die Einhaltung der österreichischen Normen ist dabei Pflicht.
Mechanische Montage
- Montage senkrecht im Schaltschrank (Kühlluft strömt von unten nach oben)
- Mindestabstände zu benachbarten Geräten einhalten (Wärmeabfuhr, Herstellerangabe beachten)
- Umgebungstemperatur beachten: typisch 0–40 °C (Derating ab 40 °C)
- Staub, Feuchtigkeit und aggressive Gase vermeiden – ggf. klimatisierter Schaltschrank
Netzseitige Verdrahtung
- Absicherung mit Leitungsschutzschalter oder NH-Sicherung (Herstellerempfehlung)
- Netzschütz (optional, aber empfohlen für Notabschaltung)
- Netzfilter (EMV-Filter) direkt vor dem FU → kurze, geschirmte Verbindung
- Netzdrossel reduziert Oberstromrückwirkungen ins Netz und schützt Gleichrichter
Motorseitige Verdrahtung und EMV
Die Motorleitung ist die größte EMV-Quelle im FU-Antrieb. Falsche Verlegung führt zu Störungen an benachbarten Geräten und Sensoren.
- Geschirmtes Motorkabel verwenden – Schirm beidseitig niederohmig (360°) auflegen
- Motorleitung getrennt von Steuerleitungen verlegen (Mindestabstand 20 cm, besser 30 cm)
- Leitungslänge beachten: lange Kabel erhöhen kapazitive Ableitströme und Spannungsreflexionen (du/dt-Problem)
- Ausgangsdrossel oder du/dt-Filter bei Kabellängen über 50 m empfohlen
Erdung und Schutzleiter
- FU und Motor müssen niederohmig geerdet sein (PE-Anschluss mit ausreichendem Querschnitt)
- Bei langen Motorleitungen: zusätzlicher PE-Leiter parallel zum Motorkabel empfohlen
- Ableitstrom beachten: FU erzeugen durch PWM erhöhte Ableitströme → RCD (FI-Schalter) müssen für FU-Betrieb geeignet sein (Typ B oder Typ F)
Grundparametrierung
Nach der Verdrahtung muss der FU auf den angeschlossenen Motor eingestellt werden. Typische Grundparameter:
| Parameter | Beschreibung | Quelle |
|---|---|---|
| Motornennspannung UN | z. B. 400 V | Motorleistungsschild |
| Motornennfrequenz fN | z. B. 50 Hz | Motorleistungsschild |
| Motornennstrom IN | z. B. 4,8 A | Motorleistungsschild |
| Motornennleistung PN | z. B. 2,2 kW | Motorleistungsschild |
| Motornenngeschwindigkeit nN | z. B. 1.430 min⁻¹ | Motorleistungsschild (wichtig für FOR / Motoridentifikation) |
| Hochlaufzeit tH | z. B. 5 s | Anwendungsanforderung |
| Auslaufzeit tA | z. B. 5 s | Anwendungsanforderung |
| Maximaldrehzahl nmax | z. B. 50 Hz = 1.500 min⁻¹ | Anwendungsanforderung |
? Verständnisfrage: Warum muss ein Motorschutzschalter (RCD) für den Betrieb mit FU vom Typ B oder F sein? ›
Wie spart ein FU Energie – und was ist Energierückspeisung?
Der Frequenzumrichter ist nicht nur ein Komfortgerät – er ist ein massives Energiesparsystem. Besonders bei Pumpen, Lüftern und Kompressoren sind die Einsparungen beeindruckend, weil diese Maschinen den sogenannten Affinitätsgesetzen folgen.
Die Affinitätsgesetze (Ähnlichkeitsgesetze)
Für Pumpen und Lüfter gilt: Die aufgenommene Leistung wächst mit der dritten Potenz der Drehzahl. Das bedeutet: Eine kleine Drehzahlreduktion hat eine überproportional große Auswirkung auf den Energieverbrauch.
- Q
- Fördermenge in m³/s
- Δp
- Druckdifferenz in Pa
- P
- Antriebsleistung in W
- n
- Drehzahl in min⁻¹
Energierückspeisung – Bremsen ohne Energieverlust
Wenn ein FU einen Motor abbremst, arbeitet der Motor als Generator: Er wandelt kinetische Energie (Schwungmasse) in elektrische Energie um und speist diese in den Zwischenkreis des FU zurück. Diese Energie muss irgendwohin – es gibt zwei Möglichkeiten:
| Methode | Prinzip | Energienutzung | Einsatz |
|---|---|---|---|
| Bremswiderstand | Überschussenergie wird in Wärme umgewandelt | Verloren (Wärme) | Gelegentliches Bremsen, kleine Leistungen |
| Energierückspeisung (AFE) | Energie wird über IGBT-Brücke (Active Front End) ins Netz zurückgespeist | Zurück ins Netz / andere Verbraucher | Aufzüge, Krane, häufiges Bremsen, große Leistungen |
? Verständnisfrage: Eine Pumpe soll statt mit 100 % nur mit 70 % der Nenndrehzahl betrieben werden. Wie viel Prozent der Nennleistung werden noch benötigt? ›
Ein Lüftermotor hat eine Nennleistung von 15 kW bei 1.500 min⁻¹. Der FU reduziert die Drehzahl auf 1.200 min⁻¹. Wie groß ist die aufgenommene Leistung? Wie viel kW werden eingespart?
Drehzahlverhältnis: n/nN = 1.200 / 1.500 = 0,8
Leistungsverhältnis: (0,8)³ = 0,512
Aktuelle Leistung: P = 0,512 × 15 kW = 7,68 kW
Einsparung: 15 kW − 7,68 kW = 7,32 kW (= 48,8 %)
Ergebnis: P = 7,68 kW · Einsparung: 7,32 kW (≈ 49 %)Eine Kreiselpumpe mit PN = 30 kW soll auf 60 % der Nenndrehzahl gedrosselt werden. Welche Leistung nimmt sie dann auf? Wie hoch ist die prozentuelle Einsparung?
Leistungsverhältnis: (0,6)³ = 0,216
Aktuelle Leistung: P = 0,216 × 30 kW = 6,48 kW
Einsparung: (1 − 0,216) × 100 % = 78,4 %
Ergebnis: P = 6,48 kW · Einsparung: 78,4 %Ein Pumpenmotor (PN = 11 kW) wird mit 90 % der Nenndrehzahl betrieben. Wie groß ist die aufgenommene Leistung?
Hinweis: P ∝ n³ → P = PN × (n/nN)³
P = 11 kW × (0,9)³ = 11 × 0,729 = 8,02 kW
Ergebnis: P = 8,02 kW (Einsparung: 2,98 kW = 27,1 %)Ein Lüfter (PN = 5,5 kW) soll auf 75 % der Nenndrehzahl gedrosselt werden. Wie viel kW werden eingespart?
Hinweis: Einsparung = PN − Pakt
Pakt = 5,5 × (0,75)³ = 5,5 × 0,4219 = 2,32 kW
Einsparung = 5,5 − 2,32 = 3,18 kW (57,8 %)
Ergebnis: Einsparung = 3,18 kWBei welchem Drehzahlanteil (in %) wird nur noch 50 % der Nennleistung benötigt?
Hinweis: 0,5 = (n/nN)³ → Kubikwurzel ziehen
n/nN = ³√0,5 = 0,794
Drehzahlanteil = 79,4 % der Nenndrehzahl
Ergebnis: ca. 79,4 % Drehzahl → 50 % LeistungEin Pumpenantrieb (PN = 22 kW, 3.000 h/Jahr Betrieb, Strompreis 0,18 €/kWh) wird von 100 % auf 85 % Drehzahl reduziert. Wie groß ist die jährliche Kostenersparnis?
Hinweis: Erst Leistungseinsparung berechnen, dann mit Betriebsstunden und Preis multiplizieren.
Pakt = 22 × (0,85)³ = 22 × 0,6141 = 13,51 kW
Einsparleistung = 22 − 13,51 = 8,49 kW
Jahreseinsparung = 8,49 kW × 3.000 h × 0,18 €/kWh = 4.584,60 €
Ergebnis: ca. 4.585 € Kostenersparnis pro JahrEine Pumpe mit PN = 7,5 kW wird auf 50 % der Nenndrehzahl reduziert. Wie groß ist die Fördermengenänderung (in %) und wie groß ist die Leistungsaufnahme?
Hinweis: Q ∝ n (linear), P ∝ n³.
Fördermenge: Q = 50 % der Nennfördermenge
Leistung: P = 7,5 × (0,5)³ = 7,5 × 0,125 = 0,9375 kW
Ergebnis: Q = 50 % · P = 0,94 kW (nur 12,5 % der Nennleistung!)Wo wird der Frequenzumrichter in der Praxis eingesetzt?
Der FU ist heute in nahezu allen Bereichen der industriellen und gebäudetechnischen Automation zu finden. Die Anwendungen unterscheiden sich stark in den Anforderungen an Dynamik, Präzision und Energieeffizienz.
| Anwendungsbereich | Typische Leistung | Hauptvorteil des FU | Steuerverfahren |
|---|---|---|---|
| Pumpen (Wasser, Öl, Chemie) | 0,37–500 kW | Energieeinsparung (n³), druckgeregelt | U/f |
| Lüfter / Ventilatoren | 0,55–200 kW | Energieeinsparung, leise | U/f |
| Kompressoren | 2,2–250 kW | Bedarfsgerechte Liefermenge | Vektorregelung |
| Förderbänder / Förderanlagen | 0,75–75 kW | Sanfter Anlauf, Geschwindigkeitsregelung | U/f / Vektorregelung |
| Aufzüge / Lifte | 2,2–30 kW | Komfort, Energierückspeisung | FOR / DTC |
| Werkzeugmaschinen (CNC) | 0,75–45 kW | Drehzahlpräzision, Drehmoment bei niedriger Drehzahl | FOR |
| Krane / Hebezeuge | 3–200 kW | Sanftes Heben/Senken, Bremsenergie rückspeisen | DTC / FOR |
| Windkraftanlagen | 100 kW–10 MW | variable Rotordrehzahl → max. Energieausbeute | FOR / DTC |
| Mischer / Zentrifugen | 0,75–110 kW | Anlaufkontrolle, stufenloser Betrieb | U/f / Vektorregelung |
? Verständnisfrage: Warum wird bei Aufzügen eine feldorientierte Regelung (FOR) statt einfacher U/f-Steuerung verwendet? ›
Wie diagnostiziert man Störungen am Frequenzumrichter?
Frequenzumrichter zeigen Störungen üblicherweise als Fehlercode im Display an und speichern sie im Fehlerprotokoll (Eventlog). Die systematische Diagnose folgt einem klaren Ablauf: Fehlermeldung lesen → Ursachen prüfen → beheben → quittieren.
Typische Fehlermeldungen und ihre Ursachen
Ursachen: Motor blockiert oder überlastet, Hochlaufzeit zu kurz eingestellt, Kurzschluss in Motorleitung, falscher Motortyp parametriert.
Maßnahmen: Mechanische Last prüfen, Hochlaufzeit verlängern, Motorkabel auf Kurzschluss prüfen, Motorparameter überprüfen.
Ursachen: Kühlluft blockiert, Umgebungstemperatur zu hoch, Lüfter des FU defekt, Schaltschrankbelüftung unzureichend.
Maßnahmen: Kühlluftweg freiräumen, Schaltschranktemperatur messen, Lüfter tauschen, Schaltschrankkühlung verbessern.
Ursachen: Auslaufzeit zu kurz (Bremsung zu hart), Bremswiderstand fehlt oder zu klein, Netzspannung zu hoch.
Maßnahmen: Auslaufzeit verlängern, Bremswiderstand dimensionieren, Netzspannung messen.
Ursachen: Netzausfall oder Netzstörung, Netzsicherung ausgelöst, Zwischenkreiskondensator defekt.
Maßnahmen: Netzspannung messen, Sicherungen prüfen, Kondensatoren auf Kapazität testen.
Ursachen: Motor zu lange überlastet, Motorparameter falsch eingestellt, Motor zu klein für Last.
Maßnahmen: Last reduzieren, Motorparameter (IN, PN) korrekt eingeben, Motorauslegung prüfen.
Ursachen: Beschädigte Motorleitung, Feuchtigkeit in Klemmenkasten, defekte Motorwicklung.
Maßnahmen: Isolationswiderstand messen (Megohmmeter), Kabel auf Beschädigung prüfen, Motor öffnen und Wicklung testen.
Ursachen: Feldbus-Kabel unterbrochen, Baudrate falsch eingestellt, SPS-Programm sendet keine Anfragen mehr.
Maßnahmen: Buskabel prüfen, Busparameter vergleichen, SPS-Programm debuggen.
? Verständnisfrage: Ein FU meldet „OV“ (Überspannung im Zwischenkreis) beim Abbremsen. Was ist die wahrscheinlichste Ursache? ›
Abschlusstest
12 Fragen zum gesamten Kursinhalt – beantworte alle Fragen und werte dann aus.
Fragen bei mündlicher Prüfung
Typische Prüfungsfragen mit vollständigen Musterantworten – klappe die Antwort erst auf, nachdem du selbst nachgedacht hast.
01Erklären Sie das Prinzip der U/f-Steuerung bei einem Frequenzumrichter.›
Bei einem Asynchronmotor ist der magnetische Fluss im Stator proportional zum Verhältnis aus Spannung und Frequenz. Um den Fluss konstant zu halten (und damit konstantes Drehmoment zu erzielen), muss bei Frequenzänderung die Spannung proportional mitvariiert werden:
- Wird f halbiert, halbiert der FU auch U
- Oberhalb der Nennfrequenz: Spannung bleibt konstant → Feldschwächbereich (Drehmoment sinkt)
- Bei sehr niedrigen Frequenzen: Spannungsboost nötig, da ohmscher Widerstand dominant wird
Vorteil: einfach, robust. Nachteil: schlechtes Drehmomentverhalten bei niedrigen Drehzahlen.
02Welche drei Stufen hat ein Frequenzumrichter und welche Aufgabe hat jede?›
- Gleichrichter (AC → DC): Wandelt Netzwechselspannung (400 V / 50 Hz) in eine pulsierende Gleichspannung. Ausführung: Diodenbrücke (Standard) oder IGBT-Brücke (AFE, rückspeisefähig).
- Zwischenkreis: Glättet und puffert die Gleichspannung (~560 V DC). Enthält Kondensatoren, Drossel und ggf. Bremswiderstand.
- Wechselrichter (DC → AC variabel): Erzeugt per PWM aus dem DC eine Dreiphasen-Wechselspannung beliebiger Frequenz und Amplitude. Kern: 6 IGBTs.
03Was sind die Affinitätsgesetze, und welche Bedeutung haben sie für den Einsatz von Frequenzumrichtern?›
Die Affinitätsgesetze (Ähnlichkeitsgesetze) beschreiben das Verhalten von Kreiselpumpen und Lüftern bei Drehzahländerung:
- Reduktion auf 80 % Drehzahl → 51 % der Leistung (0,8³ = 0,512)
- Reduktion auf 70 % Drehzahl → 34 % der Leistung (0,7³ = 0,343)
Bedeutung: FU ermöglichen bedarfsgerechte Drehzahlregelung → drastische Energieeinsparung bei Pumpen und Lüftern. Klassische Drosselung (Ventil schließen bei voller Drehzahl) verschwendet diese Einsparung.
04Was ist PWM und wie erzeugt der FU damit eine Sinusspannung?›
PWM (Pulsweitenmodulation) ist ein Verfahren, bei dem durch schnelles Ein- und Ausschalten der IGBTs (typisch 4–16 kHz) eine Folge von Spannungsimpulsen erzeugt wird. Das Tastverhältnis (Verhältnis Ein/Aus-Zeit) bestimmt den Mittelwert der Spannung.
- Hohes Tastverhältnis → hohe mittlere Spannung
- Niedriges Tastverhältnis → niedrige mittlere Spannung
- Sinusförmige Variation des Tastverhältnisses → Motor sieht durch seine Induktivität eine nahezu sinusförmige Spannung
Nachteil: Schnelles Schalten erzeugt Oberwellen und EMV-Störungen. Die ÖVE/ÖNORM EN 61800-3 begrenzt diese Emissionen.
05Welche EMV-Maßnahmen sind bei der Installation eines Frequenzumrichters zu beachten?›
- Geschirmtes Motorkabel verwenden, Schirm beidseitig und großflächig (360°) auflegen
- Motorleitung getrennt von Steuerleitungen verlegen (Mindestabstand 20–30 cm)
- EMV-Filter auf der Netzseite, direkt am FU-Eingang
- Netzdrossel zur Reduzierung von Netzrückwirkungen
- Ausgangsdrossel / du/dt-Filter bei langen Motorleitungen (> 50 m)
- Alle Schirmauflagen niederohmig auf Montageplatte verbinden (gemeinsame HF-Erdung)
Norm: ÖVE/ÖNORM EN 61800-3 definiert Kategorien C1–C4 und Grenzwerte für FU-Emissionen.
06Was ist der Unterschied zwischen feldorientierter Regelung (FOR) und U/f-Steuerung?›
| U/f-Steuerung | Feldorientierte Regelung (FOR) | |
|---|---|---|
| Prinzip | Spannung folgt Frequenz | Fluss- und Drehmomentstrom separat geregelt |
| Drehgeber | Nicht nötig | Empfohlen / meist nötig |
| Dynamik | Niedrig | Hoch |
| Drehmoment bei n = 0 | Schlecht | Volles Nennmoment |
| Einsatz | Pumpen, Lüfter | Aufzüge, CNC, Servoantriebe |
FOR ermöglicht die getrennte Regelung von magnetisierendem Strom (Fluss) und drehmomentbildendem Strom – analog zur Gleichstrommaschine. Das ergibt hervorragende Dynamik und Drehmomentgenauigkeit auch bei Stillstand.
07Was ist der Feldschwächbereich, und wann tritt er auf?›
Der Feldschwächbereich tritt auf, wenn die Ausgangsfrequenz des FU die Nennfrequenz des Motors übersteigt (z. B. über 50 Hz).
- Die Ausgangsspannung hat bereits den Maximalwert (400 V) erreicht
- Eine weitere Frequenzerhöhung ist möglich, aber die Spannung kann nicht weiter steigen
- Folge: U/f sinkt → magnetischer Fluss nimmt ab → Drehmoment sinkt
Einsatz: Werkzeugmaschinen, die höhere Spindeldrehzahlen benötigen als bei Nennfrequenz erreichbar. Das reduzierte Drehmoment wird dabei toleriert.
08Welche Schritte sind bei der Inbetriebnahme eines Frequenzumrichters typischerweise durchzuführen?›
- 1. Verdrahtungsprüfung: Netz- und Motoranschlüsse kontrollieren, PE-Leiter prüfen, Kabelschirme korrekt auflegen
- 2. Motorparameter eingeben: Nennspannung, Nennstrom, Nennleistung, Nennfrequenz vom Motorleistungsschild ablesen und eingeben
- 3. Applikationsparameter einstellen: Hochlauf-/Auslaufzeit, Maximal-/Minimalfrequenz, Steuerquelle (Klemme, Feldbus, Bedienfeld)
- 4. Motoridentifikation: Viele FU bieten einen automatischen Motoridentifikationslauf – FU misst Wicklungswiderstand, Induktivitäten und optimiert die Regelung
- 5. Probelauf: Mit reduzierter Drehzahl starten, Drehrichtung prüfen, Anlaufverhalten beobachten
- 6. Dokumentation: Parameterausdruck oder -export, Normdokumentation gemäß ESV 2012
09Warum sind bei FU-Antrieben spezielle RCD-Typen (FI-Schalter) erforderlich?›
FU erzeugen durch das schnelle PWM-Schalten erhöhte hochfrequente Ableitströme. Zusätzlich können durch die Gleichrichterbrücke gleichstrombehaftete Fehlerströme auftreten.
- Typ A (Standard): Erkennt nur sinusförmige und pulsierende Wechselfehlerströme → kann durch DC-Anteile in Sperrzustand gebracht werden → nicht geeignet!
- Typ F: Speziell für FU-Antriebe, erkennt alle relevanten Fehlerstromanteile
- Typ B: Universell für alle Fehlerströme einschließlich DC → immer geeignet, aber teurer
Norm: ESV 2012 und Herstellerempfehlungen beachten.
Formelsammlung
Glossar
- AFE (Active Front End): Aktive Netzeinspeisung mit IGBT-Brücke; ermöglicht Energierückspeisung ins Netz beim Bremsen.
- Affinitätsgesetze: Ähnlichkeitsgesetze für Kreiselpumpen und Lüfter; beschreiben den Zusammenhang von Drehzahl, Fördermenge, Druck und Leistung.
- Asynchronmotor: Dreiphasen-Elektromotor, dessen Rotor gegenüber dem rotierenden Statorfeld nachläuft (Schlupf). Verbreitetster Motortyp in der Industrie.
- Bremswiderstand: Externer Widerstand, der beim Abbremsen die generatorisch erzeugte Energie in Wärme umwandelt.
- DTC (Direct Torque Control): Direkte Drehmomentregelung; sehr schnelle, geberlose Regelstrategie für hohe Dynamikanforderungen.
- EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit): Fähigkeit eines Gerätes, in seiner elektromagnetischen Umgebung störungsfrei zu funktionieren und andere Geräte nicht zu stören.
- Feldschwächbereich: Betriebsbereich oberhalb der Nennfrequenz; Spannung bleibt konstant, Fluss und Drehmoment sinken.
- FOR (Feldorientierte Regelung): Hochdynamische Regelstrategie für Asynchronmotoren; regelt Fluss- und Drehmomentstrom separat.
- FU (Frequenzumrichter): Leistungselektronikgerät zur stufenlosen Drehzahlregelung von Asynchronmotoren durch Variation von Frequenz und Spannung.
- IGBT (Insulated Gate Bipolar Transistor): Leistungshalbleiter mit spannungsgesteuertem Gate; Kern des Wechselrichters im FU.
- I²t-Schutz: Thermischer Motorschutz, der die Wärmebelastung der Wicklung durch Integration von Strom² × Zeit berechnet.
- Polpaarzahl (p): Anzahl der Polpaare im Stator des Motors; bestimmt zusammen mit der Frequenz die Synchrondrehzahl.
- PWM (Pulsweitenmodulation): Verfahren zur Spannungssteuerung durch schnelles Ein-/Ausschalten der IGBTs; erzeugt eine dem Sinus ähnliche Ausgangsspannung.
- Schlupf (s): Relative Differenz zwischen Synchrondrehzahl (Statorfeld) und tatsächlicher Läuferdrehzahl: s = (n_s – n) / n_s. Im Nennbetrieb 2–8 %. Wichtig: Der FU regelt die Statorfrequenz, nicht direkt die Läuferdrehzahl – der Schlupf bleibt auch bei FU-Betrieb erhalten.
- STO (Safe Torque Off): Sicherheitsfunktion; sperrt IGBT-Ansteuerung sicher → Motor kann kein Drehmoment aufbauen.
- Synchrondrehzahl (n_s): Drehzahl des Stator-Drehfelds; abhängig von Frequenz und Polpaarzahl: n_s = (f × 60) / p.
- U/f-Kennlinie: Steuerstrategie, bei der die Ausgangsspannung proportional zur Ausgangsfrequenz variiert wird, um den Motorfluss konstant zu halten.
- Zwischenkreis: Gleichspannungsstufe zwischen Gleichrichter und Wechselrichter im FU; enthält Kondensatoren und Drossel.
Stand & Quellen
- ÖVE/ÖNORM EN 61800-3:2018 – Drehzahlveränderbare elektrische Antriebssysteme, Teil 3: EMV-Anforderungen
- ÖVE/ÖNORM EN 61800-5-1:2023 – Drehzahlveränderbare elektrische Antriebssysteme, Teil 5-1: Sicherheitsanforderungen
- ÖVE/ÖNORM EN 61800-9-2:2017 – Drehzahlveränderbare elektrische Antriebssysteme, Teil 9-2: Energieeffizienz
- ÖVE/ÖNORM EN 60034-17:2006 – Drehende elektrische Maschinen, Teil 17: Käfigläufer-Motoren an Frequenzumrichtern
- ÖVE/ÖNORM EN ISO 13849-1:2023 – Sicherheit von Maschinen, Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen
- ESV 2012 – Elektroschutzverordnung 2012 (BGBl. II Nr. 33/2012)
- ASchG – ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (BGBl. Nr. 450/1994 idgF)
- MSV – Maschinen-Sicherheitsverordnung 2010 (BGBl. II Nr. 282/2008 idgF)
- Stand: April 2025 · Mechatronik Lernportal Österreich
