Anlauf-, Brems- und Drehzahlverfahren

Wie kommt ein Motor in Schwung – und wie wieder zum Stillstand? In dieser Kategorie vergleichen wir Anlaufverfahren (DOL, Stern-Dreieck, Sanftanlauf, Frequenzumrichter, Anlasstrafo), erklären Sanftanlaufgeräte und FU im Detail und zeigen die wichtigsten Bremsverfahren bei Asynchronmotoren.

Anlauf-, Brems- und Drehzahlverfahren

Sanftanlaufgeräte

Ein Sanftanlaufgerät fährt die Motorspannung beim Start kontrolliert hoch und schont so Netz und Mechanik. Dieser Beitrag zeigt, wie Thyristoren und Phasenanschnittsteuerung zusammenspielen, warum der Anlaufstrom linear, das Moment dagegen quadratisch mit der Spannung sinkt und welche Einstellparameter zählen. Außerdem erfährst du, wann sich die günstigere Inside-Delta-Schaltung gegenüber der einfachen In-Line-Variante lohnt und wo die Grenzen gegenüber dem Frequenzumrichter liegen.

Anlauf-, Brems- und Drehzahlverfahren

Frequenzumrichter – Funktion und Anwendung

Ein Frequenzumrichter verstellt die Drehzahl eines Drehstrommotors stufenlos über die Frequenz und spart Energie. Dieser Beitrag erklärt den Aufbau aus Gleichrichter, Zwischenkreis und Wechselrichter, die U/f-Kennlinie und die Pulsweitenmodulation. Dazu kommt das nötige Praxiswissen zur Parametrierung sowie zu RCD Typ B, Safe Torque Off und EMV beim Anschluss in der österreichischen Installation.

Anlauf-, Brems- und Drehzahlverfahren

Bremsverfahren bei Asynchronmotoren

Asynchronmotoren laufen nach dem Abschalten durch Massenträgheit weiter. Drei elektrische Bremsverfahren wirken gezielt dagegen: Gegenstrombremsung mit hohem Bremsmoment, Nutzbremsung mit Energierückspeisung und Gleichstrombremsung für sanftes, verschleißfreies Stoppen. Der Beitrag erklärt alle drei Verfahren, zeigt die Bremsquadranten der M-n-Kennlinie und gibt eine Entscheidungshilfe für die Praxis.

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