Maschinen- und Anlagensicherheit

Wie wird eine Maschine sicher gebaut und betrieben? Hier lernst du die Rechtsgrundlagen (ASchG, MSV 2010, Maschinenrichtlinie 2006/42/EG), Risikobeurteilung nach ÖNORM EN ISO 12100, funktionale Sicherheit nach EN ISO 13849 sowie Schutztüren, Lichtgitter, Sicherheits-SPS und Lockout-Tagout.

Maschinen- und Anlagensicherheit

Rechtsgrundlagen in Österreich (ASchG, MSV 2010)

ASchG, AMVO und MSV 2010 bilden den Rechtsrahmen der Maschinensicherheit in Österreich. Dieser Beitrag zeigt, wie europäisches Recht in nationales übergeht, welche Pflichten Hersteller und Betreiber jeweils treffen, welche Prüfungen vorgeschrieben sind und wer bei Verstößen am Ende tatsächlich die Strafe verhängt. So findest du dich im österreichischen Rechtsgefüge der Maschinensicherheit zurecht.

Maschinen- und Anlagensicherheit

Maschinenrichtlinie 2006/42/EG – Überblick

Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG regelt, welche Sicherheitsanforderungen eine Maschine vor dem Inverkehrbringen erfüllen muss. Dieser Überblick zeigt, was als Maschine gilt, wer als Hersteller verantwortlich ist und wann aus einem Umbau eine neue Maschine wird. Du erfährst, wie die Risikobeurteilung Schritt für Schritt abläuft und welche Dokumente bis zur CE-Kennzeichnung nötig sind – mit konkretem Bezug zur betrieblichen Praxis in Österreich.

Maschinen- und Anlagensicherheit

CE-Kennzeichnung und Konformitätserklärung

Das CE-Zeichen ist kein Qualitätssiegel, sondern eine rechtsverbindliche Erklärung des Herstellers. Dieser Beitrag zeigt Schritt für Schritt, welche EU-Vorschriften auf ein Produkt zutreffen, wie das Konformitätsbewertungsverfahren abläuft, was in die technische Dokumentation und die Konformitätserklärung gehört und wie das Zeichen korrekt angebracht wird. Mit Bezug zum Anlagenbau und typischen Fehlern.

Maschinen- und Anlagensicherheit

Risikobeurteilung nach ÖNORM EN ISO 12100

Wie macht man eine Maschine nachweislich sicher? Dieser Beitrag führt durch die Risikobeurteilung nach ÖNORM EN ISO 12100 — von den Grundbegriffen über den iterativen Ablauf und das systematische Erkennen von Gefährdungen bis zur verbindlichen Drei-Stufen-Methode der Risikominderung und der nötigen Dokumentation. So wird nachvollziehbar, wie aus Gefahren ein vertretbares Restrisiko wird und worauf es im Betrieb wirklich ankommt.

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Performance Level (PL) und Sicherheitskategorien

Performance Level und Kategorie entscheiden gemeinsam, wie zuverlässig eine Sicherheitsfunktion im Fehlerfall arbeitet. Dieser Beitrag erklärt die PL-Stufen a bis e und die Kategorien B bis 4 verständlich. Er zeigt außerdem Schritt für Schritt, wie man den MTTF_D aus dem B10d-Wert berechnet und mehrere Teilsysteme aus Sensor, Logik und Aktor korrekt zu einem Gesamt-PL verkettet – nah an der Praxis.

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Not-Halt-Konzepte

Der Not-Halt ist mehr als ein roter Pilztaster. Dieser Beitrag erklärt, wie er sich vom Not-Aus unterscheidet, welche Aufgabe und Grenzen er hat und welche Stopp-Kategorien es gibt. Du erfährst, wie ein Not-Halt-Kreis im Ruhestromprinzip aufgebaut ist und worauf es bei Anordnung, Kennzeichnung und sicherem Wiederanlauf in der täglichen Praxis ankommt.

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Sicherheitsschaltgeräte und Sicherheits-SPS

Wenn eine Maschine im Gefahrenfall sicher abschalten muss, reicht normale Steuerungstechnik nicht aus. Dieser Beitrag zeigt, wie Sicherheitsschaltgeräte und Sicherheits-SPS aufgebaut sind, warum sie auch einen einzelnen Bauteilfehler beherrschen und wie zwangsgeführte Kontakte, Zweikanaligkeit, Rückführkreis und Querschlusserkennung zusammenspielen. Dazu eine praxisnahe Entscheidungshilfe, wann sich das einfache Schaltgerät und wann sich die programmierbare F-SPS wirklich lohnt.

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