Author name: Kapingamarangi

Digitaltechnik

Flip-Flops und Speicherglieder

Flip-Flops sind die kleinsten Speicherglieder der Digitaltechnik und speichern jeweils ein Bit. Dieser Beitrag erklärt die vier Grundtypen RS, D, JK und T mit Wahrheitstabellen und Schaltsymbol, zeigt den Unterschied zwischen zustands- und flankengesteuerten Bauformen und behandelt Setup- und Hold-Zeiten. Ein interaktiver Frequenzteiler-Rechner und praxisnahe Rechenaufgaben aus Mikrocontrollertechnik und Quarzuhr runden das Thema ab.

Digitaltechnik

Zähler und Register

Zähler und Register sind die wichtigsten Schaltwerke der Digitaltechnik. Sie bestehen aus mehreren Flip-Flops und übernehmen das Zählen von Impulsen sowie das Speichern und Verschieben von Bitmustern. Vom asynchronen Ripple-Counter über den Modulo-N-Zähler bis zum Schieberegister – dieser Beitrag zeigt Aufbau, Funktion und typische Anwendungen in Mikrocontroller, SPS und seriellen Schnittstellen.

Digitaltechnik

A/D- und D/A-Wandler

A/D- und D/A-Wandler bilden die Brücke zwischen analogen Sensorsignalen und der digitalen Verarbeitung in SPS oder Mikrocontroller. Der Beitrag zeigt die drei Schritte Abtasten, Quantisieren und Codieren, erklärt Auflösung, LSB und maximalen Quantisierungsfehler, behandelt das Nyquist-Abtasttheorem samt Aliasing und vergleicht die wichtigsten Wandlerverfahren. Mit Calculator, Übungsaufgaben und Praxisbezug zur 0–10-V- und 4–20-mA-Schnittstelle.

Schützsteuerung

Klassische Steuerung vs. SPS – Wann was?

Klassische Schützsteuerung oder SPS – beide Welten werden auch heute noch täglich verbaut, und beide haben ihre Berechtigung. Der Beitrag zeigt den Kernunterschied zwischen verbindungs- und speicherprogrammierter Steuerung, stellt Vor- und Nachteile sauber gegenüber und liefert klare Auswahlkriterien für die Praxis. Mit Vergleichstabelle, grafischem Entscheidungsbaum und vier konkreten Anwendungsbeispielen aus dem Anlagen- und Maschinenbau.

Schützsteuerung

Schütze und Relais

Schütze und Relais arbeiten nach dem gleichen elektromagnetischen Prinzip — eine Spule zieht einen Anker an, Kontakte schalten. Wer Aufbau, Kontaktbezeichnungen, Schaltzeichen nach IEC 60617 und die Gebrauchskategorien beherrscht, kann jeden Stromlaufplan lesen und das passende Schütz für seine Anwendung auswählen. Der Beitrag legt das Fundament für jede klassische Schützsteuerung.

Schützsteuerung

Selbsthaltung

ie Selbsthaltung ist die Grundschaltung jeder klassischen Schützsteuerung — sie sorgt dafür, dass ein Motor nach kurzem Druck auf den Start-Taster eingeschaltet bleibt, bis er aktiv ausgeschaltet wird. Aufbau im Steuerstromkreis, Unterschied zwischen Aus-Vorrang und Ein-Vorrang sowie typische Erweiterungen mit Motorschutz, Meldelampen und Wiederanlaufschutz erklärt der Beitrag Schritt für Schritt.

Schützsteuerung

Verriegelungen: UND- und ODER-Verknüpfung

Verriegelungen sorgen dafür, dass in einer Schützsteuerung nur die richtigen Schaltzustände möglich sind. Mit UND- und ODER-Verknüpfung — also Reihenschaltung und Parallelschaltung — lassen sich praktisch alle Steuerungsaufgaben sauber lösen. Der Beitrag zeigt die beiden Grundverknüpfungen am Stromlaufplan, erklärt die gegenseitige Verriegelung als Schlüssel zur sicheren Wendeschützschaltung und kombiniert beides am Ende mit mechanischer Verriegelung und Ruhestromprinzip.

Schützsteuerung

Direkteinschaltung (DOL)

Die Direkteinschaltung schaltet einen Drehstrom-Asynchronmotor über ein einziges Schütz direkt an die volle Netzspannung. Einfach, robust und günstig — aber mit einem Anlaufstrom, der das 5- bis 8-fache des Bemessungsstroms erreicht. Der Beitrag erklärt Haupt- und Steuerstromkreis nach IEC 60617, zeigt die TAEV-Grenzen in Österreich und gibt klare Auslegungsregeln für Schütz, Motorschutz und Kurzschlussschutz.

Schützsteuerung

Wendeschützschaltung

Die Wendeschützschaltung kehrt die Drehrichtung eines Drehstrommotors um, indem zwei Schütze die Phasenfolge zum Motor versetzt tauschen. Beide müssen gegeneinander verriegelt sein, sonst entsteht ein Kurzschluss. Der Beitrag zeigt den Aufbau von Haupt- und Steuerstromkreis nach österreichischen Normen, Selbsthaltung, drei Verriegelungsebenen, Auslegung nach AC-3 und AC-4 sowie die Rolle des Motorschutzes im Steuerkreis.

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