Drehstrom-Asynchronmaschine

Der wichtigste Industriemotor: Käfig- und Schleifringläufer, Schlupf, Kennlinie, Stern-Dreieck, Dahlander und Polumschaltung.

Drehstrom-Asynchronmaschine

Drehstrom-Asynchronmotor – Aufbau und Funktion

Der Drehstrom-Asynchronmotor ist der mit Abstand häufigste Industriemotor — robust, bürstenlos und wartungsarm. Dieser Beitrag erklärt Schritt für Schritt den mechanischen Aufbau aus Ständer und Läufer, das Funktionsprinzip mit Drehfeld, Induktion und Lorentzkraft sowie die Berechnung von Synchrondrehzahl und Schlupf. Mit Praxisbeispielen, einem Calculator für die Drehzahlberechnung und gestaffelten Rechenaufgaben für die berufliche Praxis.

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Käfigläufer-Asynchronmotor (Kurzschlussläufer)

Der Käfigläufer ist die Standardbauform des Asynchron-Läufers in Industrie und Gewerbe: robust, wartungsarm und günstig. Wir schauen uns den Aufbau aus Stäben und Kurzschlussringen an, klären, wie das Drehfeld den Käfig antreibt, und vergleichen Rund-, Hoch- und Doppelstabläufer samt ihrem Einfluss auf Anlaufstrom, Anlauf- und Kippmoment. Mit Rechenaufgaben und konkreten Praxiswerten für die Auslegung.

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Schleifringläufer-Asynchronmotor

Der Schleifringläufer-Asynchronmotor unterscheidet sich vom Käfigläufer durch eine ausgeführte Rotorwicklung. Über drei Schleifringe und Bürsten lassen sich Anlasswiderstände in den Läuferkreis schalten — das verändert das Anlaufverhalten grundlegend. Der Beitrag zeigt Aufbau, Funktionsprinzip, die Verschiebung der M-n-Kennlinie durch Rotorwiderstand, die Drehzahlsteuerung und die heutige Bedeutung der Bauart in Krananlagen, Mühlen und Windkraft.

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Schlupf und M-n-Kennlinie beim ASM

Der Drehstrom-Asynchronmotor läuft nie ganz mit dem Drehfeld mit – diese Drehzahldifferenz nennt man Schlupf, und sie macht den Motor erst arbeitsfähig. Der Beitrag zeigt die Berechnung von Synchrondrehzahl und Schlupf, die charakteristischen Punkte der M-n-Kennlinie mit Anlauf-, Sattel-, Kipp- und Nennmoment sowie das Verhalten unter Last. Mit Rechnern, Übungsaufgaben und Praxisfällen aus dem Antriebsbetrieb.

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Schaltungsarten Stern und Dreieck am Motor

Ein Drehstrommotor lässt sich auf zwei Arten verschalten: in Stern oder in Dreieck. Welche der beiden am vorhandenen Netz die richtige ist, sagt das Typenschild — und sie entscheidet direkt über Strom, Drehmoment und Leistung. Dieser Beitrag zeigt die Brücken am Klemmenbrett, die elektrischen Verhältnisse in beiden Schaltungen und was passiert, wenn man die falsche wählt.

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Dahlandermotor – polumschaltbar mit gemeinsamer Wicklung

Manche Antriebe brauchen zwei Drehzahlen, aber keinen Frequenzumrichter. Der Dahlandermotor löst das mit einer einzigen Wicklung pro Strang und einer Mittelanzapfung. Wie die Polumschaltung das Drehzahlverhältnis 1:2 erzeugt, was Dreieck/Doppelstern und Stern/Doppelstern unterscheidet und warum beim Hochschalten die Drehrichtung kippt — alles, was für Auswahl und Anschluss in der Praxis zählt.

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Polumschaltbare ASM mit getrennten Wicklungen

Wer Asynchronmotoren mit zwei festen Drehzahlen ohne Frequenzumrichter braucht, greift oft zu polumschaltbaren Motoren mit getrennten Wicklungen. Der Beitrag erklärt den Aufbau mit zwei elektrisch unabhängigen Statorwicklungen, das Klemmenbrett mit sechs Anschlüssen, die Drehzahlberechnung aus Polpaarzahl und Frequenz sowie die wichtigsten Hinweise zu Verriegelung, Sicherheit und Motorschutz beim Betrieb dieser Motoren.

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