SPS-Technik

Die SPS ist das Gehirn jeder modernen Anlage. In dieser Kategorie lernst du Aufbau, EVA-Prinzip und Adressierung sowie alle Programmiersprachen nach IEC 61131-3 (KOP, FUP, AWL, ST, AS) – inklusive Zeit- und Zählerfunktionen, GRAFCET, Funktionsbausteine und HMI-Visualisierung.

SPS-Technik

Was ist eine SPS? – Aufbau und Funktionsweise

Eine SPS steuert heute fast jede automatisierte Anlage. Dieser Beitrag erklärt, wie eine speicherprogrammierbare Steuerung aufgebaut ist, welche Baugruppen sie enthält und nach welchem Prinzip sie zyklisch arbeitet. Du erfährst, warum sich Funktionen per Programm statt per Verdrahtung ändern lassen und worauf es bei Ein- und Ausgängen in der Praxis ankommt.

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Zyklischer Programmablauf (EVA-Prinzip)

Eine SPS arbeitet ihr Programm in einer Endlosschleife ab: Eingänge lesen, rechnen, Ausgänge schreiben. Dieser Beitrag erklärt das EVA-Prinzip, das Prozessabbild mit PAE und PAA sowie die Zyklus- und Reaktionszeit. Du verstehst danach, warum sehr kurze Signale verloren gehen können und wie sich dieses Problem in der Praxis zuverlässig vermeiden lässt.

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Adressierung von Eingängen, Ausgängen und Merkern

Wie spricht eine SPS ihre Anschlüsse an? Dieser Beitrag zeigt, wie Eingänge, Ausgänge und Merker adressiert werden, was hinter Kürzeln wie E0.0 oder MW10 steckt und wie man von der Klemme an der Baugruppe systematisch zur richtigen Adresse im Programm kommt. Mit Übungen und Praxisbezug für die tägliche Arbeit an der Steuerung.

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Grundlogik in KOP und FUP

KOP und FUP sind zwei grafische SPS-Sprachen für dieselbe Logik. Dieser Beitrag zeigt, wie UND, ODER und NICHT als Kontaktplan und als Funktionsplan aussehen, wie Schließer, Öffner und Negation zusammenhängen und wie du eine Verknüpfung sicher von der einen Darstellung in die andere überträgst – mit Beispielen aus der Praxis.

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Selbsthaltung in der SPS

Ein kurzer Tipp auf Start, und der Motor läuft weiter – das leistet die Selbsthaltung. Dieser Beitrag zeigt Schritt für Schritt, wie sie in der SPS über Haltekontakt oder SR-/RS-Speicher entsteht, was Ein- und Ausschaltvorrang unterscheidet und warum der Aus-Taster für die Drahtbruchsicherheit als Öffner verdrahtet und im Programm als Schließer abgefragt wird.

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Verriegelungen in der SPS

Wie verhindert man, dass zwei Ausgänge sich in die Quere kommen? Dieser Beitrag zeigt, wie Verriegelungen in der SPS logisch aufgebaut werden – von der gegenseitigen Sperre beim Wendebetrieb über die Umschaltpause bis zur Freigabekette. Außerdem: warum eine reine Software-Verriegelung im Ernstfall nicht ausreicht und wo die Hardware ins Spiel kommt.

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Zeitfunktionen (TON, TOF, TP)

Eine SPS kennt von sich aus keine Zeit – Verzögerungen und Impulse entstehen erst über Zeitbausteine. Dieser Beitrag erklärt TON, TOF und TP mit ihren Anschlüssen IN, PT, Q und ET, zeigt das Verhalten an klaren Impulsdiagrammen und hilft dir, für jede Aufgabe in der Steuerung den passenden Timer sicher auszuwählen.

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Zählerfunktionen (CTU, CTD, CTUD)

Eine SPS muss zählen — Stückzahlen, Hübe, Belegungen am laufenden Band. Dieser Beitrag erklärt die drei genormten Zählerbausteine CTU, CTD und CTUD: ihre Ein- und Ausgänge, warum sie auf Flanken statt auf Dauersignale reagieren und worauf es beim Wertebereich und beim Vorrang von Reset und Load in der täglichen Praxis ankommt.

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