Schaltungsarten Stern und Dreieck am Motor

Ein Drehstrommotor lässt sich auf zwei grundlegende Arten verschalten: in Stern oder in Dreieck. Welche der beiden am vorhandenen Netz die richtige ist, entscheidet das Typenschild — und sie hat unmittelbare Folgen für Strom, Drehmoment und Leistung. In diesem Beitrag geht es um die mechanischen Schritte am Klemmenbrett, die elektrischen Verhältnisse in beiden Schaltungen und die Konsequenzen, wenn man die falsche wählt.

Vorwissen

  • Sternschaltung (Y)
  • Dreieckschaltung (Δ)
  • Drehstromsystem: Strang- und Außenleiterspannung

Lernziele

Nach diesem Beitrag kannst du:

  • Den Aufbau des Motor-Klemmenbretts und die Bezeichnungen U1/V1/W1 bzw. U2/V2/W2 zuordnen
  • Einen Motor mit den richtigen Brücken in Stern und in Dreieck verschalten
  • Aus der Spannungsangabe auf dem Typenschild die korrekte Schaltung für ein vorhandenes Netz bestimmen
  • Die Verhältnisse von Spannung, Strom, Drehmoment und Leistung zwischen Y- und Δ-Betrieb am gleichen Netz berechnen
  • Die Folgen einer falsch gewählten Schaltung in der Praxis einordnen

1. Das Klemmenbrett am Drehstrommotor

Im Drehstrommotor sitzen drei Wicklungen, jeweils um 120° räumlich versetzt im Ständer. Jede dieser Wicklungen hat zwei Enden — also gibt es insgesamt sechs Anschlüsse, die im Klemmenbrett auf der Anschlussseite des Motors zusammenlaufen.

Die Bezeichnung ist nach ÖNORM EN 60034-8 festgelegt:

  • U1, V1, W1 — die Wicklungsanfänge
  • U2, V2, W2 — die Wicklungsenden

Zusammengehörig sind also U1 und U2 (eine Wicklung), V1 und V2 (eine Wicklung), W1 und W2 (eine Wicklung).

Klemmenbrett W2 U2 V2 U1 V1 W1 Wicklungen U1 U2 V1 V2 W1 W2

Auffällig ist die Anordnung der sechs Klemmen: in der oberen Reihe stehen die Enden in der Reihenfolge W2 – U2 – V2, in der unteren die Anfänge U1 – V1 – W1. Das wirkt willkürlich, ist aber bewusst so gewählt. Diese versetzte Anordnung sorgt dafür, dass beide Schaltungen — Stern wie Dreieck — sich mit einfachen geraden Brücken realisieren lassen. In den nächsten beiden Kapiteln wird das sichtbar.

Für die Details zum Klemmenkasten, zu Schutzleiteranschluss und Beschriftungsvarianten siehe den eigenen Beitrag zum Motoranschluss und Klemmenbrett.

Welche zwei Klemmen am Klemmenbrett gehören zur selben Strangwicklung?

  • a) U1 und U2
  • b) U1 und V1
  • c) U2 und V2
  • d) U1 und W2

Richtig: a)

Die Bezeichnungs-Logik nach ÖNORM EN 60034-8 sieht vor, dass derselbe Buchstabe Anfang und Ende derselben Wicklung markiert. U1 und U2 sind also die beiden Enden ein und derselben Wicklung. U1 und V1 wären Anfänge unterschiedlicher Wicklungen, ebenso U2 und V2. U1 und W2 sind Anfang und Ende verschiedener Wicklungen.

Warum ist die Klemmenanordnung am Klemmenbrett bewusst versetzt (obere Reihe W2-U2-V2, untere U1-V1-W1)?

  • a) Damit Stern und Dreieck mit geraden Brücken realisierbar sind
  • b) Damit der Motor symmetrisch im Gehäuse sitzt
  • c) Damit man die Drehrichtung leichter ändern kann
  • d) Weil die ÖNORM keine andere Anordnung erlaubt

Richtig: a)

Die versetzte Anordnung ist eine konstruktive Lösung: in dieser Reihenfolge braucht weder Stern noch Dreieck schräg verlaufende Brücken. Die Drehrichtung wird über das Tauschen zweier Außenleiter geändert, das hängt nicht mit der Klemmenanordnung zusammen. Eine ÖNORM-Vorgabe gibt es zwar zur Bezeichnung, nicht aber zur räumlichen Anordnung als reine Vorschrift.

Wie viele Strangwicklungen hat ein normaler Drehstrom-Asynchronmotor?

  • a) Zwei
  • b) Vier
  • c) Drei
  • d) Sechs

Richtig: c)

Drei Wicklungen, jeweils um 120° räumlich versetzt — das ist die Grundlage des dreiphasigen Aufbaus. Aus den drei Wicklungen ergeben sich sechs Anschlüsse. Vier oder sechs Wicklungen kommen bei polumschaltbaren Sonderausführungen vor, sind aber nicht die Standardform.

2. Sternschaltung am Motor

In der Sternschaltung werden die drei Wicklungsenden zu einem Knotenpunkt zusammengeführt — dem Sternpunkt. Die drei Wicklungsanfänge bekommen jeweils einen Außenleiter angeschlossen.

Konkret heißt das am Klemmenbrett:

  • Eine durchgehende Klemmenbrücke verbindet W2, U2 und V2 in der oberen Reihe
  • Außenleiter L1 kommt an U1, L2 an V1, L3 an W1
Klemmenbrett – Sternschaltung W2 U2 V2 U1 V1 W1 L1 L2 L3 Ersatzschaltbild Sternpunkt L1 L2 L3

Im Sternpunkt fließen die Ströme aller drei Wicklungen zusammen — bei symmetrischer Belastung heben sie sich gegenseitig auf, der Sternpunkt führt also keinen Strom (deshalb braucht ein normaler Motor in Stern auch keinen Neutralleiter).

Die Strangspannung — also die Spannung, die an einer einzelnen Wicklung anliegt — entsteht im Stern zwischen einem Außenleiter und dem Sternpunkt. Aus dem Vorwissen zur Sternschaltung ergibt sich:

U_Strang = U_AL / √3

  • U_Strang … Spannung an einer Wicklung in V
  • U_AL … Außenleiterspannung in V

Am österreichischen 400-V-Netz sieht jede Wicklung in Stern also rund 230 V. Das passt genau zu einem Motor mit der Wicklungsauslegung 230 V.

Der Strangstrom — der Strom durch eine einzelne Wicklung — ist im Stern gleich dem Außenleiterstrom: die Wicklung liegt in Reihe mit dem Außenleiter, alles vom Netz fließt direkt durch sie.

I_Strang = I_AL

  • I_Strang … Strangstrom in A
  • I_AL … Außenleiterstrom in A

Wo liegt die Sternbrücke beim normalen Y-Betrieb auf dem Klemmenbrett?

  • a) Über die untere Reihe U1-V1-W1
  • b) Diagonal von U1 zu V2
  • c) Es gibt keine Brücke
  • d) Über die obere Reihe W2-U2-V2

Richtig: d)

In der Sternschaltung werden die Wicklungsenden zum Sternpunkt vereint — und die liegen am Klemmenbrett in der oberen Reihe (W2-U2-V2). Eine Brücke über die untere Reihe würde die Wicklungsanfänge kurzschließen, was die Wicklungen unbrauchbar verbindet. Diagonale Brücken sind die Dreieck-Anordnung, nicht Stern. „Keine Brücke“ wäre ein offener Motor ohne geschlossenen Stromkreis durch die Wicklungen.

Wie verhält sich der Strangstrom in der Sternschaltung im Vergleich zum Außenleiterstrom?

  • a) Gleich groß
  • b) Um √3 größer
  • c) Um √3 kleiner
  • d) Um den Faktor 3 kleiner

Richtig: a)

Im Stern hängt jede Wicklung in Reihe mit einem Außenleiter — der Strom hat keine Möglichkeit, sich aufzuteilen. Was im Außenleiter fließt, fließt durch die Wicklung. Der Faktor √3 betrifft nur das Spannungsverhältnis. Faktor 3 ist das Leistungs- oder Drehmomentverhältnis zwischen Y und Δ am gleichen Netz, nicht der Stromzusammenhang innerhalb einer Schaltung.

Welche Spannung sieht eine Wicklung in Stern am 400-V-Netz?

  • a) Etwa 400 V
  • b) Etwa 230 V
  • c) Etwa 690 V
  • d) Etwa 115 V

Richtig: b)

U_Strang = U_AL / √3 = 400 V / 1,732 ≈ 231 V. Das ist genau die übliche Nennspannung einer 230-V-Wicklung. 400 V wäre die Strangspannung im Dreieck am 400-V-Netz, 690 V die Außenleiterspannung im großen Mittelspannungsbereich, 115 V ist hier ohne Bezug.

3. Dreieckschaltung am Motor

In der Dreieckschaltung werden die drei Wicklungen so verbunden, dass sie in Reihe ein geschlossenes Dreieck bilden. Jeweils das Ende einer Wicklung wird mit dem Anfang der nächsten verbunden.

Konkret am Klemmenbrett:

  • U1 wird mit W2 verbunden — eine Brücke (links)
  • V1 wird mit U2 verbunden — eine Brücke (mitte)
  • W1 wird mit V2 verbunden — eine Brücke (rechts)

Genau wegen der versetzten Klemmenanordnung sind das drei kurze, gerade Brücken nebeneinander. Die Außenleiter L1, L2, L3 kommen wie in Stern an U1, V1, W1.

Klemmenbrett – Dreieckschaltung W2 U2 V2 U1 V1 W1 L1 L2 L3 Ersatzschaltbild L1 L2 L3

Jede Wicklung liegt jetzt zwischen zwei Außenleitern. An jeder Wicklung steht damit die volle Außenleiterspannung an.

U_Strang = U_AL

  • U_Strang … Spannung an einer Wicklung in V
  • U_AL … Außenleiterspannung in V

Am 400-V-Netz sieht in Dreieck also jede Wicklung volle 400 V — passend zu einem Motor mit Wicklungsauslegung 400 V.

Beim Strom liegt der Fall anders herum als im Stern. Der Außenleiter speist an seinem Knoten zwei Wicklungen, die in unterschiedliche Richtungen abgehen. Aus dem Vorwissen ergibt sich der Zusammenhang in der gewohnten Form:

I_AL = I_Strang · √3

  • I_AL … Außenleiterstrom in A
  • I_Strang … Strangstrom in A

Der Strom in der Zuleitung ist im Dreieck also um den Faktor √3 größer als der Strom in der einzelnen Wicklung.

Welche Brücken werden für die Dreieckschaltung am Klemmenbrett gesetzt?

  • a) W2-U2 und U2-V2 (obere Reihe)
  • b) U1-V1 und V1-W1 (untere Reihe)
  • c) U1-W2, V1-U2, W1-V2
  • d) U1-U2, V1-V2, W1-W2 (vertikal kurzgeschlossene Wicklungen)

Richtig: c)

In Dreieck wird das Ende jeder Wicklung mit dem Anfang der nächsten verbunden — daraus ergeben sich die drei Brücken U1-W2, V1-U2 und W1-V2. Eine durchgehende Brücke der oberen Reihe wäre Stern. Eine Brücke der unteren Reihe würde die Wicklungsanfänge kurzschließen. Brücken U1-U2 würden jede einzelne Wicklung kurzschließen — der Motor würde beim Einschalten sofort einen Kurzschluss bilden.

Wie verhält sich der Außenleiterstrom zum Strangstrom in Dreieckschaltung?

  • a) Sie sind gleich groß
  • b) Der Außenleiterstrom ist um √3 kleiner
  • c) Der Außenleiterstrom ist dreimal so groß
  • d) Der Außenleiterstrom ist um √3 größer

Richtig: d)

Aus jedem Außenleiter-Knoten gehen zwei Wicklungen ab, deren Ströme um 120° phasenverschoben sind. Die geometrische Addition liefert den Faktor √3. „Gleich groß“ gilt im Stern. „√3 kleiner“ gilt für die Spannung im Stern (U_Strang = U_AL/°3), nicht für den Strom in Dreieck. „Dreimal so groß“ ist das Strom-Leistungs-Verhältnis zwischen Δ und Y am gleichen Netz, nicht der innere Zusammenhang in Dreieck.

Welche Spannung liegt im Dreieckbetrieb am 400-V-Netz an einer einzelnen Wicklung an?

  • a) 400 V
  • b) 230 V
  • c) 690 V
  • d) 115 V

Richtig: a)

In Dreieck liegt jede Wicklung zwischen zwei Außenleitern, also über der vollen Außenleiterspannung. Am 400-V-Netz sind das genau 400 V. 230 V wäre der Stern-Fall am gleichen Netz. 690 V tritt im 400/690-V-Motor erst im Stern-Betrieb am 690-V-Netz auf.

4. Typenschild und Wahl der richtigen Schaltung

Auf dem Typenschild eines Drehstrommotors steht eine Spannungsangabe in der Form

Δ / Y 230 / 400 V

oder

Δ / Y 400 / 690 V

Die Lesart ist klar: die niedrigere Spannung gehört zum Dreieckbetrieb, die höhere zum Sternbetrieb. Hintergrund ist die einfache Regel:

Die Wicklung muss die niedrigere der beiden angegebenen Spannungen sehen.

In Dreieck sieht die Wicklung die volle Außenleiterspannung — also passt dort die kleinere Zahl. In Stern sieht die Wicklung U_AL / √3 — also kann man Y nur an einem Netz fahren, das um den Faktor √3 höher liegt, damit die Wicklung wieder dieselbe Spannung bekommt.

Beispiel 1 Δ 230 V Y 400 V am 400-V-Netz → Stern Beispiel 2 Δ 400 V Y 690 V am 400-V-Netz → Dreieck

Mehr Felder eines vollständigen Typenschilds (Nennleistung, Wirkungsgrad, IE-Klasse, Schutzart) bleiben in diesem Beitrag außen vor — siehe dazu den eigenen Beitrag „Motortypenschild lesen und interpretieren“.

Damit ergibt sich folgende Übersicht für die in Österreich häufigsten Konstellationen:

Angabe am Typenschild Netz 400 V Netz 690 V
Δ/Y 230/400 V Stern
Δ/Y 400/690 V Dreieck Stern
Δ/Y 690/1000 V Dreieck

Auf einem Typenschild steht „Δ/Y 230/400 V“. Welcher Schaltung ist die Spannungsangabe 230 V zugeordnet?

  • a) Sternschaltung (Y)
  • b) Dreieckschaltung (Δ)
  • c) Beiden Schaltungen
  • d) Keiner der beiden — es ist eine Anlaufspannung

Richtig: b)

Die Konvention ist eindeutig: erste Spannung → Δ, zweite Spannung → Y. Die niedrigere gehört zum Dreieck, weil dort die Wicklung die volle Außenleiterspannung sieht. „Beide“ wäre nur richtig, wenn beide Schaltungen am selben Netz möglich wären — was nicht der Fall ist. Anlaufspannung ist keine eigene Größe am Typenschild.

Ein Motor mit Typenschild „Δ/Y 400/690 V“ soll am 400-V-Netz betrieben werden. Welche Schaltung ist richtig?

  • a) Dreieckschaltung
  • b) Sternschaltung
  • c) Es kommt auf die Belastung an
  • d) Beide gleichwertig

Richtig: a)

Die Wicklung verträgt 400 V Strangspannung. In Dreieck am 400-V-Netz sieht jede Wicklung genau diese 400 V. In Stern wären es nur 400/√3 ≈ 230 V — viel zu wenig, der Motor läuft mit nur einem Drittel Drehmoment. Belastungsabhängig ist die Wahl nicht — die Schaltung wird fest verdrahtet. Beide gleichwertig sind sie nie am gleichen Netz.

Welche der folgenden Aussagen ist richtig?

  • a) Stern ist generell schonender und sollte bevorzugt werden
  • b) Dreieck führt zu weniger Strom in der Zuleitung
  • c) Stern und Dreieck sind nur am gleichen Netz austauschbar
  • d) Die richtige Schaltung ergibt sich aus Typenschild und Netzspannung

Richtig: d)

Die Schaltung ist nicht frei wählbar — sie muss zur Wicklungsauslegung passen. Stern ist nicht „generell schonender“ — wenn der Motor für Δ ausgelegt ist, bringt Stern zu wenig Drehmoment. Dreieck führt am 400-V-Netz beim selben Motor zu mehr Strom, nicht weniger. Stern und Dreieck sind nicht „austauschbar“, außer beim gezielten Y/Δ-Anlauf — und auch dort nur für einen begrenzten Zeitraum.

5. Auswirkungen auf Strom, Drehmoment und Leistung

Was passiert, wenn man denselben Motor am gleichen Netz einmal in Y und einmal in Δ schaltet — also genau die Situation beim Y/Δ-Anlauf oder beim versehentlichen Vertauschen der Brücken?

Die Drehstromleistung berechnet sich allgemein nach:

P = √3 · U_AL · I_AL · cos φ

  • P … Wirkleistung in W
  • U_AL … Außenleiterspannung in V
  • I_AL … Außenleiterstrom in A
  • cos φ … Leistungsfaktor

Die Außenleiterspannung U_AL ist durchs Netz vorgegeben und ändert sich beim Umschalten nicht. Was sich ändert, ist die Spannung an der einzelnen Wicklung — und damit Strangstrom, Außenleiterstrom, Drehmoment und Leistung.

Strangspannung: In Δ liegt die volle U_AL an der Wicklung, in Y nur U_AL/√3. Die Wicklung sieht in Stern also einen Faktor 1/°3 weniger Spannung.

Strangstrom: Die Wicklung wirkt am Netz wie eine im Wesentlichen konstante Impedanz. Halbiert man die anliegende Spannung um den Faktor 1/√3, sinkt auch der Strangstrom um genau diesen Faktor 1/√3.

Außenleiterstrom: In Δ ist I_AL um √3 größer als der Strangstrom, in Y ist I_AL gleich dem Strangstrom. Zusammen mit dem geänderten Strangstrom ergibt das:

I_AL,Y / I_AL,Δ = (1/°3) / √3 = 1/3

Drehmoment: Beim Asynchronmotor ist das Drehmoment im Wesentlichen proportional zum Quadrat der Strangspannung. Mit dem Faktor 1/√3 in der Strangspannung folgt daraus:

M_Y / M_Δ = (1/°3)² = 1/3

Leistung: Da P = M · ω und die Drehzahl sich beim Asynchronmotor nur geringfügig ändert (über den Schlupf), gilt:

P_Y / P_Δ = M_Y / M_Δ = 1/3

Kurzform: Beim Umschalten von Δ auf Y am gleichen Netz fallen Außenleiterstrom, Drehmoment und Wirkleistung jeweils auf ein Drittel ihres Wertes.

Gelöstes Beispiel

Ein Drehstrommotor mit Typenschild „Δ/Y 400/690 V“ hat folgende Δ-Nennwerte am 400-V-Netz: P_N = 7,5 kW, I_N = 14,5 A, cos φ = 0,86, Nenndrehzahl n_N = 1450 1/min. Wie groß wären Leistung, Außenleiterstrom und Drehmoment, wenn man den Motor versehentlich in Y am selben Netz betreibt?

Gegeben: P_N,Δ = 7,5 kW, I_N,Δ = 14,5 A, cos φ = 0,86, n_N = 1450 1/min

Gesucht: P_Y, I_Y, M_Y

Lösungsweg:

  1. Schritt 1 — Drehmoment in Dreieck aus Leistung und Drehzahl:
    ω = 2π · n_N / 60 = 2 · 3,1416 · 1450 / 60 ≈ 151,8 1/s
    M_Δ = P_N / ω = 7500 / 151,8 ≈ 49,4 Nm
  2. Schritt 2 — Werte in Stern (Faktor 1/3):
    P_Y = P_N,Δ / 3 = 7,5 / 3 = 2,5 kW
    I_Y = I_N,Δ / 3 = 14,5 / 3 ≈ 4,83 A
    M_Y = M_Δ / 3 = 49,4 / 3 ≈ 16,5 Nm

Ergebnis: In Stern bringt der Motor am 400-V-Netz nur 2,5 kW Leistung, zieht 4,83 A Außenleiterstrom und liefert 16,5 Nm Drehmoment — jeweils ein Drittel der Nennwerte.

Übungen

Ein Motor zieht in Dreieck am 400-V-Netz einen Außenleiterstrom von 9 A. Wie groß ist der Außenleiterstrom in Stern am gleichen Netz?

I_Y = 9 / 3 = 3 A

Ein 230/400-V-Motor läuft am 400-V-Netz richtig in Stern. Welche Spannung liegt an jeder einzelnen Wicklung an?

U_Strang = 400 / √3 ≈ 231 V — also rund 230 V Nennspannung der Wicklung.

Ein Motor mit P_N = 5,5 kW (mechanisch) in Dreieck am 400-V-Netz, Wirkungsgrad η = 0,88, cos φ = 0,83. Wie groß ist der Außenleiter-Nennstrom?

Elektrisch aufgenommene Leistung P_el = 5,5 / 0,88 ≈ 6,25 kW.
I_N = P_el / (√3 · U_AL · cos φ) = 6250 / (1,732 · 400 · 0,83) ≈ 10,87 A

Derselbe Motor (P_N = 11 kW, I_N,Δ = 21 A) im Y/Δ-Anlauf: Wie groß sind der stationäre Außenleiterstrom in Y und — bei einem typischen Anlaufstromverhältnis von 6 zum Nennstrom — der Anlaufstrom in direkter Δ-Einschaltung und im Y-Anlauf?

Stationärer Y-Strom: I_Y = 21 / 3 = 7 A.
Anlaufstrom Δ direkt: I_A,Δ = 6 · 21 = 126 A.
Anlaufstrom Y: I_A,Y = 126 / 3 = 42 A.

Ein 400/690-V-Motor liefert in Dreieck am 400-V-Netz ein Nenndrehmoment von 50 Nm bei 1450 1/min. Welches Drehmoment und welche mechanische Leistung erreicht der Motor stationär, wenn er versehentlich in Y am 400-V-Netz hängt? (Drehzahl näherungsweise gleich.)

M_Y = M_Δ / 3 = 50 / 3 ≈ 16,7 Nm.
P_Y = M_Y · ω = 16,7 · (2π · 1450 / 60) ≈ 16,7 · 151,8 ≈ 2530 W ≈ 2,53 kW.
Zur Probe: P_Δ = 50 · 151,8 ≈ 7590 W = 7,59 kW. P_Y ≈ P_Δ / 3 ✓

Welcher fahrfaktor beschreibt das Verhältnis von Außenleiterstrom in Y zu Außenleiterstrom in Δ am gleichen Netz beim selben Motor?

  • a) 1/3
  • b) 1/√3
  • c) √3
  • d) 3

Richtig: a)

Der Faktor 1/3 ergibt sich aus zwei Effekten: in Y sieht die Wicklung 1/√3 der Spannung (also fließt 1/°3 des Strangstroms), und im Stern entspricht der Außenleiterstrom dem Strangstrom — anders als im Dreieck, wo er √3-mal größer ist. Zusammen: (1/√3) / √3 = 1/3. 1/√3 ist nur das Spannungsverhältnis allein. √3 oder 3 wären die umgekehrte Richtung von Y auf Δ.

Wie verhält sich das Drehmoment in Y zum Drehmoment in Δ am gleichen Netz?

  • a) Es ist genauso groß
  • b) M_Y / M_Δ = 1/3
  • c) M_Y / M_Δ = 1/√3
  • d) Es ist drei Mal so groß

Richtig: b)

Das Drehmoment des Asynchronmotors ist proportional zum Quadrat der Strangspannung. Mit U_Strang,Y = U_Strang,Δ / √3 folgt M_Y / M_Δ = (1/°3)² = 1/3. „Genauso groß“ wäre nur bei gleich gehaltener Strangspannung. „1/√3″ wäre der lineare Faktor, der für Spannung und Strangstrom gilt, nicht für Drehmoment. „Drei Mal so groß“ geht in die falsche Richtung.

Ein 400/690-V-Motor wird versehentlich am 400-V-Netz in Stern statt in Dreieck betrieben. Welche Folge ist typisch?

  • a) Der Motor brennt innerhalb von Minuten durch
  • b) Der Motor liefert dauerhaft sein Nenndrehmoment
  • c) Der Motor bringt nur ein Drittel des Drehmoments und kommt unter Last nicht auf Drehzahl
  • d) Der Motor läuft im Wirkungsgrad-Optimum

Richtig: c)

Die Wicklung sieht zu wenig Spannung (rund 230 V statt 400 V), das Drehmoment fällt auf 1/3. Mechanisch durchbrennt sie dabei in der Regel nicht, weil auch der Strom kleiner ist — der Schaden ist hier nicht sofort, aber der Antrieb funktioniert nicht. Nenndrehmoment bekommt man nur bei korrekter Strangspannung. Wirkungsgrad-Optimum erreicht man nicht durch Unterspannung.

Ein 230/400-V-Motor wird versehentlich in Dreieck statt in Stern am 400-V-Netz betrieben. Welche Folge ist typisch?

  • a) Der Motor läuft mit weniger Drehmoment
  • b) Der Motor zieht etwa 3-mal so viel Strom wie üblich und überhitzt
  • c) Der Motor läuft schneller als die Synchrondrehzahl
  • d) Die Wicklungen sehen die √3-fache Spannung — Isolierung brennt durch

Richtig: d)

In Δ liegt jede Wicklung an der vollen Außenleiterspannung 400 V, statt der für sie ausgelegten 230 V. Das ist √3-mal mehr Spannung. Der Strom steigt entsprechend, die Wicklungsverluste quadratisch, die Isolierung gibt nach. „Weniger Drehmoment“ ist falsch — kurz vor dem Durchbrennen liefert der Motor sogar mehr Drehmoment als nominal. Schneller als Synchrondrehzahl kann ein Asynchronmotor nicht laufen.

Abschlusstest

Aufgabe 1: Ein Drehstrommotor mit Typenschild „Δ/Y 400/690 V“ wird am 400-V-Netz richtig in Dreieck betrieben. Auf dem Typenschild stehen P_N = 11 kW, cos φ = 0,87, η = 0,89.

Gegeben: P_N = 11 kW, U_AL = 400 V, cos φ = 0,87, η = 0,89

Gesucht: Außenleiter-Nennstrom I_N

Lösungsweg:

  1. P_el = P_N / η = 11 / 0,89 ≈ 12,36 kW
  2. I_N = P_el / (√3 · U_AL · cos φ) = 12360 / (1,732 · 400 · 0,87) ≈ 12360 / 602,7 ≈ 20,5 A

Ergebnis: I_N ≈ 20,5 A

Aufgabe 2: Derselbe Motor wie in Aufgabe 1 wird kurzzeitig im Stern-Anlauf betrieben. Welcher stationäre Außenleiterstrom stellt sich in Stern ein (lastfreier, idealisierter Vergleich am gleichen Netz)?

Gegeben: I_N,Δ ≈ 20,5 A (aus Aufgabe 1)

Gesucht: I_Y am 400-V-Netz

Lösungsweg:

  1. I_Y = I_N,Δ / 3 = 20,5 / 3 ≈ 6,83 A

Ergebnis: I_Y ≈ 6,83 A

Aufgabe 3: Ein 400/690-V-Motor mit Nenndrehzahl 2900 1/min und Nennleistung 4 kW läuft in Dreieck am 400-V-Netz. Welches Nenndrehmoment bringt er?

Gegeben: P_N = 4 kW, n_N = 2900 1/min

Gesucht: M_N

Lösungsweg:

  1. ω = 2π · 2900 / 60 ≈ 303,7 1/s
  2. M_N = P_N / ω = 4000 / 303,7 ≈ 13,2 Nm

Ergebnis: M_N ≈ 13,2 Nm

Aufgabe 4: Welches Drehmoment und welche Leistung hätte der Motor aus Aufgabe 3, wenn er versehentlich in Y am 400-V-Netz betrieben würde (Drehzahl näherungsweise gleich)?

Gegeben: M_N,Δ ≈ 13,2 Nm, P_N,Δ = 4 kW

Gesucht: M_Y, P_Y

Lösungsweg:

  1. M_Y = M_N,Δ / 3 ≈ 4,4 Nm
  2. P_Y = P_N,Δ / 3 ≈ 1,33 kW

Ergebnis: M_Y ≈ 4,4 Nm, P_Y ≈ 1,33 kW

Aufgabe 5: Ein Motor mit Typenschild „Δ/Y 400/690 V“ zieht am 400-V-Netz in Dreieck einen Außenleiterstrom von 12 A. Welche Spannung liegt an jeder Wicklung, und welcher Strangstrom fließt?

Gegeben: U_AL = 400 V, I_AL = 12 A, Schaltung: Dreieck

Gesucht: U_Strang, I_Strang

Lösungsweg:

  1. In Δ: U_Strang = U_AL = 400 V
  2. I_Strang = I_AL / √3 = 12 / 1,732 ≈ 6,93 A

Ergebnis: U_Strang = 400 V, I_Strang ≈ 6,93 A

Aufgabe 6: Ein Motor läuft in Stern am 400-V-Netz. Im Außenleiter werden 8,5 A gemessen. Wie groß ist der Strangstrom in dieser Schaltung?

Gegeben: I_AL = 8,5 A, Schaltung: Stern

Gesucht: I_Strang

Lösungsweg:

  1. In Y: I_Strang = I_AL = 8,5 A

Ergebnis: I_Strang = 8,5 A

Welche Bezeichnung ist nach ÖNORM EN 60034-8 ein Wicklungsende?

  • a) U1
  • b) V2
  • c) V1
  • d) L2

Richtig: b)

Die Endung 2 markiert das Ende der Wicklung — also U2, V2, W2. U1 und V1 sind Wicklungsanfänge. L2 ist die Bezeichnung eines Außenleiters im Netz, nicht der Motorwicklung.

Welche der folgenden Brückenanordnungen am Klemmenbrett ergibt eine Sternschaltung?

  • a) Drei vertikale Brücken U1-W2, V1-U2, W1-V2
  • b) Eine durchgehende Brücke W2-U2-V2
  • c) Zwei diagonale Brücken U1-V2 und V1-W2
  • d) Eine durchgehende Brücke U1-V1-W1

Richtig: b)

In Stern werden alle Wicklungsenden zum Sternpunkt zusammengefasst — und die liegen in der oberen Reihe W2-U2-V2. Die drei vertikalen Brücken U1-W2, V1-U2, W1-V2 sind die Dreieck-Brücken. Diagonale Brücken U1-V2 wären unsinnig (Anfang mit Ende einer anderen Wicklung — falsche Wicklung). Brücke U1-V1-W1 würde die Wicklungsanfänge kurzschließen.

Was steht auf einem Typenschild „Δ/Y 400/690 V“?

  • a) Der Motor erzeugt 400 V in Dreieck und 690 V in Stern
  • b) Im Anlauf liegen 400 V an, im Betrieb 690 V
  • c) Der Motor läuft mit Frequenzumrichter zwischen 400 und 690 V
  • d) Die Wicklung verträgt 400 V Strangspannung; Dreieck am 400-V-Netz oder Stern am 690-V-Netz

Richtig: d)

Die zwei Spannungen geben an, an welchem Netz der Motor in welcher Schaltung betrieben werden kann — in beiden Fällen sieht die Wicklung dieselbe Strangspannung (400 V). Ein Motor „erzeugt“ keine Spannung, er nimmt sie auf. Es gibt keine eigene „Anlaufspannung“ als Typenschildgröße in dieser Form. Ein Umrichter-Spannungsbereich wäre anders dargestellt.

Welcher Zusammenhang gilt im Dreieck zwischen Außenleiterstrom und Strangstrom?

  • a) I_AL = I_Strang / √3
  • b) I_AL = I_Strang · √3
  • c) I_AL = I_Strang · 3
  • d) I_AL = I_Strang

Richtig: b)

Im Dreieck speist jeder Außenleiter zwei Wicklungen an einem Knoten. Die geometrische Addition der um 120° verschobenen Wicklungsströme ergibt den Faktor √3. „I_Strang / √3″ ist die umgekehrte Spannungsbeziehung im Stern. Faktor 3 ist das Δ-zu-Y-Verhältnis bei Außenleiterstrom, nicht der innere Δ-Zusammenhang. Gleichheit gilt nur im Stern.

Ein 400/690-V-Motor liefert in Dreieck am 400-V-Netz eine Wirkleistung von 3 kW. Welche Leistung erbringt derselbe Motor stationär in Stern am 690-V-Netz bei gleicher Last?

  • a) 3 kW
  • b) 1 kW
  • c) 9 kW
  • d) Lässt sich nicht ohne weitere Angaben sagen

Richtig: a)

In beiden Konstellationen sieht die Wicklung dieselbe Strangspannung von 400 V — in Δ am 400-V-Netz die volle Außenleiterspannung, in Y am 690-V-Netz 690/√3 ≈ 400 V. Die Verhältnisse im Motor sind identisch, also auch Drehmoment und Leistung. 1 kW (1/3) bzw. 9 kW (Faktor 3) gelten nur, wenn man dieselbe Schaltung am unterschiedlichen Netz vergleicht — also Y gegen Δ am gleichen Netz.

Warum wird beim Y/Δ-Anlauf zuerst Stern und dann Dreieck geschaltet?

  • a) Um die Drehrichtung zu wechseln
  • b) Um den Motor magnetisch vorzuspannen
  • c) Um den Anlaufstrom auf etwa ein Drittel zu reduzieren
  • d) Weil der Motor sonst in die falsche Drehrichtung läuft

Richtig: c)

In Y zieht der Motor am gleichen Netz nur ein Drittel des Stroms, den er in Δ ziehen würde — entscheidend bei größeren Maschinen, damit der direkte Einschaltstrom nicht die Vorsicherung auslöst. Allerdings bringt er auch nur 1/3 des Drehmoments, deshalb wird nach dem Hochlauf umgeschaltet. Die Drehrichtung ändert man durchs Tauschen zweier Außenleiter, nicht über die Schaltungsart. Magnetisches Vorspannen ist kein Konzept beim Y/Δ-Anlauf.

Welche der folgenden Aussagen zur Sternschaltung ist falsch?

  • a) Der Sternpunkt führt bei symmetrischer Belastung keinen Strom
  • b) Strangstrom und Außenleiterstrom sind gleich groß
  • c) Jede Wicklung sieht die Außenleiterspannung geteilt durch √3
  • d) Die Wicklungen liegen in Reihe und bilden ein geschlossenes Dreieck

Richtig: d)

Die Beschreibung „in Reihe, geschlossenes Dreieck“ gilt für die Dreieckschaltung, nicht für Stern. Die anderen drei Aussagen treffen für Stern zu: stromfreier Sternpunkt bei Symmetrie, gleichgroße Ströme in Strang und Außenleiter, Strangspannung um √3 kleiner als die Außenleiterspannung.

Auf welcher physikalischen Grundlage beruht der Faktor 1/3 zwischen Y- und Δ-Leistung am gleichen Netz?

  • a) Auf der Halbierung der Frequenz
  • b) Auf der Reduktion der Polpaarzahl
  • c) Auf der um √3 kleineren Strangspannung, die quadratisch in die Leistung eingeht
  • d) Auf einer Änderung des Schlupfes um Faktor 3

Richtig: c)

In Y ist die Strangspannung um 1/√3 kleiner. Da Drehmoment und Leistung beim ASM näherungsweise proportional zum Quadrat der Strangspannung sind, ergibt sich (1/√3)² = 1/3. Frequenz ändert sich nicht, Polpaarzahl ist eine Bauart-Eigenschaft, der Schlupf ändert sich nur geringfügig.

Welche Schaltung gehört zu einem 230/400-V-Motor am 400-V-Drehstromnetz?

  • a) Dreieck
  • b) Stern
  • c) Die Schaltung darf der Anwender frei wählen
  • d) Der Motor darf am 400-V-Netz nicht betrieben werden

Richtig: b)

Die Wicklung ist für 230 V ausgelegt. In Y am 400-V-Netz sieht jede Wicklung 400/°3 ≈ 230 V — das passt. In Δ am 400-V-Netz wären es volle 400 V, also weit über der Auslegung; die Wicklung würde durchbrennen. Eine freie Wahl gibt es nicht — die Schaltung folgt aus Typenschild und Netzspannung. Betreibbar ist der Motor sehr wohl, eben in Stern.

Welche Aussage zur Klemmenanordnung am Drehstrom-Klemmenbrett stimmt?

  • a) Die obere Reihe enthält alle Wicklungsanfänge
  • b) Die Anordnung ist herstellerabhängig und nicht genormt
  • c) Die untere Reihe enthält U1, V1, W1 in dieser Reihenfolge
  • d) Die obere Reihe enthält U2, V2, W2 in dieser Reihenfolge

Richtig: c)

Standard ist: untere Reihe U1, V1, W1 (Anfänge), obere Reihe W2, U2, V2 (Enden — versetzt, damit die Brücken gerade verlaufen). Die obere Reihe enthält die Enden, nicht die Anfänge. Die Reihenfolge in der oberen Reihe ist W2-U2-V2, nicht U2-V2-W2. Die Bezeichnung ist über ÖNORM EN 60034-8 genormt.

Glossar

Klemmenbrett
Anschlussfeld auf der Anschlussseite eines Drehstrommotors mit sechs Klemmen für die drei Strangwicklungen.
Klemmenbrücke
leitendes Verbindungsstück, das einzelne Klemmen am Klemmenbrett für Stern- oder Dreieckschaltung verbindet.
Strangspannung
Spannung, die an einer einzelnen Strangwicklung des Motors anliegt.
Strangstrom
Strom, der durch eine einzelne Strangwicklung des Motors fließt.
Sternpunkt
gemeinsamer Verbindungspunkt der Wicklungsenden in der Sternschaltung; bei symmetrischer Belastung stromfrei.
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