Aufbau eines Regelkreises

Eine Heizung, die unabhängig vom Wetter eine konstante Raumtemperatur hält. Ein Tempomat, der die Geschwindigkeit auch bergauf stabil hält. Ein Werkzeugmaschinen-Antrieb, der die Drehzahl trotz schwankender Last nicht einbrechen lässt. All das funktioniert nach demselben Grundprinzip: einer geschlossenen Wirkungskette, die laufend misst, vergleicht und nachstellt. Dieses Prinzip heißt Regelkreis.

Wer den Aufbau eines Regelkreises einmal verstanden hat, erkennt ihn überall wieder – ob die Größe nun elektrisch, mechanisch, pneumatisch oder thermisch ist. Dieser Beitrag zeigt die Glieder des Kreises, wie das Signal darin umläuft und was im echten Betrieb passiert.

Vorwissen

  • Unterschied zwischen Steuerung und Regelung
  • Vorzeichenregeln und einfache Gleichungen umstellen
  • Sensoren und Signalarten

Lernziele

Nach diesem Beitrag kannst du:

  • die fünf Glieder eines Regelkreises benennen und ihre Aufgabe beschreiben
  • den Signalfluss im geschlossenen Kreis Schritt für Schritt erklären
  • die Regeldifferenz aus Soll- und Istwert berechnen
  • Führungsverhalten und Störverhalten voneinander unterscheiden
  • typische Verhaltensweisen eines Regelkreises wie bleibende Regelabweichung und Überschwingen einordnen

1. Vom offenen zum geschlossenen Wirkungsablauf

Stell dir eine Heizung ohne Thermostat vor: Du drehst das Ventil auf eine feste Stellung, und der Heizkörper gibt eine feste Wärmeleistung ab. Solange draußen die Sonne scheint, mag der Raum angenehm warm sein. Zieht ein kalter Wind auf, kühlt der Raum aus – die Heizung „merkt“ nichts davon und stellt nicht nach. Das ist eine Steuerung: Sie wirkt in eine Richtung, von der Stellung zum Ergebnis, ohne Rückmeldung. Eine Störung wie der kalte Wind bleibt unbeantwortet.

Setzt du einen Thermostat ein, ändert sich alles. Der Thermostat misst die Raumtemperatur, vergleicht sie mit der eingestellten Wunschtemperatur und stellt das Ventil selbsttätig nach. Kühlt der Raum aus, dreht er auf; wird es zu warm, drosselt er. Die Wirkung läuft jetzt im Kreis: vom Ergebnis zurück zur Stellgröße. Das ist eine Regelung.

Der entscheidende Unterschied ist diese Rückführung. Sie macht aus dem offenen Wirkungsablauf einen geschlossenen Kreis – den Regelkreis. Genau weil der Istzustand laufend zurückgemeldet und mit dem Wunschwert verglichen wird, kann ein Regelkreis Störungen ausgleichen, ohne dass jemand eingreift. Wie sich Steuerung und Regelung im Detail abgrenzen, ist ein Thema für sich; hier genügt das Bild vom geschlossenen Kreis als Ausgangspunkt.

Eine Lüftungsklappe wird morgens auf einen festen Öffnungswinkel gefahren und bleibt den ganzen Tag in dieser Stellung, unabhängig von der tatsächlichen Luftqualität im Raum. Wie ist dieser Wirkungsablauf einzuordnen?

  • a) Als Regelung, weil eine Stellgröße verändert wird
  • b) Als Regelung, weil ein fester Sollwert existiert
  • c) Als Steuerung, weil keine Rückmeldung der Luftqualität erfolgt
  • d) Als Regelung mit sehr langer Reaktionszeit

Richtig: c)

Erklärung: Entscheidend ist nicht, ob eine Stellgröße verändert wird, sondern ob das Ergebnis zurückgemeldet und ausgewertet wird. Hier fehlt jede Rückführung der tatsächlichen Luftqualität – die Klappe „weiß“ nicht, ob die Luft gut oder schlecht ist. Damit liegt eine reine Steuerung vor (a, b, d setzen fälschlich eine Rückmeldung voraus).

Warum kann eine reine Steuerung eine plötzlich auftretende Störung grundsätzlich nicht ausgleichen?

  • a) Weil sie zu langsam arbeitet
  • b) Weil ihr die Information über das tatsächliche Ergebnis fehlt
  • c) Weil ihr Stellglied zu schwach ausgelegt ist
  • d) Weil sie keinen Sollwert besitzt

Richtig: b)

Erklärung: Die Steuerung wirkt offen, also ohne Rückmeldung. Sie kennt das tatsächliche Ergebnis nicht und kann deshalb auf keine Abweichung reagieren – egal wie schnell oder kräftig sie ist. Geschwindigkeit (a) und Stellgliedleistung (c) sind nicht das Problem; einen Sollwert (d) kann auch eine Steuerung haben.

2. Die Glieder des Regelkreises

Jeder Regelkreis lässt sich auf dieselben Bausteine zurückführen, egal ob es um Temperatur, Drehzahl oder Druck geht. Wir gehen sie der Reihe nach durch.

Die Regelstrecke ist der Teil der Anlage, in dem die zu beeinflussende Größe entsteht – beim Heizungsbeispiel der Raum selbst. Die Größe, die hier konstant gehalten oder einem Wunschwert nachgeführt werden soll, heißt Regelgröße. Im Beispiel ist das die Raumtemperatur. Auf die Regelstrecke wirken auch unerwünschte Einflüsse von außen, die Störgrößen – etwa der kalte Wind oder eine offene Tür.

Damit der Kreis arbeiten kann, muss die Regelgröße erfasst werden. Das übernimmt das Messglied (auch Messeinrichtung). Es wandelt die physikalische Größe in ein auswertbares Signal um, beim Thermostat also die Temperatur in ein elektrisches oder mechanisches Signal. Der gemessene Wert der Regelgröße heißt Istwert.

Das Herz des Kreises ist die Regeleinrichtung, kurz der Regler. Er vergleicht den Istwert mit dem vorgegebenen Wunschwert, dem Sollwert, und bildet daraus eine Reaktion. Wie groß und wie schnell diese Reaktion ausfällt, hängt von der Bauart des Reglers ab – darauf kommen wir später nur am Rand zu sprechen, weil die einzelnen Reglertypen jeweils eigene, ausführliche Themen sind.

Schließlich muss die Reaktion des Reglers auch in die Strecke eingreifen. Das ist Aufgabe des Stellglieds (auch Stelleinrichtung). Es setzt das Reglersignal in eine physikalische Wirkung um – beim Heizungsbeispiel das motorisch verstellte Ventil, das den Heizwasserstrom regelt. Die Größe, mit der das Stellglied auf die Strecke einwirkt, heißt Stellgröße.

Damit sind die Glieder zusammen: Messglied, Regler, Stellglied und Regelstrecke, verbunden zu einem geschlossenen Kreis. Das folgende Blockschaltbild zeigt, wie sie zusammenhängen.

w Sollwert Regler Regeleinrichtung e Stellglied Stelleinrichtung y_R Regelstrecke Stellgröße Störgröße z x (Regelgröße) Messglied Messeinrichtung Istwert (Rückführung)

Der obere Weg von links nach rechts ist der Vorwärtszweig: vom Vergleich über Regler und Stellglied auf die Strecke. Der untere Weg zurück ist die Rückführung über das Messglied. Beide schließen sich am Vergleichspunkt – der Summationsstelle mit dem Minuszeichen – zum Kreis.

Bei einer Drehzahlregelung eines Förderbandmotors wird die tatsächliche Drehzahl von einem Drehgeber erfasst. Welchem Glied des Regelkreises entspricht der Drehgeber?

  • a) Regelstrecke
  • b) Messglied
  • c) Stellglied
  • d) Regler

Richtig: b)

Erklärung: Der Drehgeber erfasst die Regelgröße (Drehzahl) und wandelt sie in ein auswertbares Signal – das ist genau die Aufgabe des Messglieds. Die Strecke (a) ist der Motor mit dem Band, das Stellglied (c) wäre etwa der Frequenzumrichter, der Regler (d) führt den Vergleich durch.

Welche Aussage über das Stellglied trifft zu?

  • a) Es vergleicht Soll- und Istwert
  • b) Es erfasst die Regelgröße
  • c) Es greift mit der Stellgröße physikalisch in die Strecke ein
  • d) Es erzeugt die Störgröße

Richtig: c)

Erklärung: Das Stellglied setzt das Reglersignal in eine reale Wirkung um und beeinflusst über die Stellgröße die Strecke. Den Vergleich (a) macht der Regler, das Erfassen (b) das Messglied; die Störgröße (d) kommt unerwünscht von außen und wird von keinem Glied absichtlich erzeugt.

Eine offene Tür lässt kalte Luft in einen temperaturgeregelten Raum strömen. Wie wird dieser Einfluss im Regelkreis bezeichnet?

  • a) Stellgröße
  • b) Regelgröße
  • c) Sollwert
  • d) Störgröße

Richtig: d)

Erklärung: Ein unerwünschter Einfluss von außen, der auf die Regelstrecke wirkt und die Regelgröße verändert, ist eine Störgröße. Die Stellgröße (a) kommt vom Stellglied, die Regelgröße (b) ist die geregelte Temperatur selbst, der Sollwert (c) ist der Wunschwert.

3. Der Signalfluss im Kreis – Schritt für Schritt

Jetzt verfolgen wir ein Signal einmal rund um den Kreis. Wir bleiben beim geregelten Raum.

Zuerst erfasst das Messglied die aktuelle Raumtemperatur und liefert den Istwert x. Parallel ist am Regler der Sollwert w vorgegeben, also die Wunschtemperatur. An der Summationsstelle werden beide verglichen: Der Istwert wird vom Sollwert abgezogen. Das Ergebnis ist die Regeldifferenz e.

e = w − x

  • e … Regeldifferenz in °C
  • w … Sollwert (Wunschwert) in °C
  • x … Istwert (gemessene Regelgröße) in °C

Das Minuszeichen an der Summationsstelle ist kein Zufall. Weil der Istwert subtrahiert wird, wirkt die Rückführung dem Sollwert entgegen – das nennt man Gegenkopplung. Sie sorgt dafür, dass der Kreis Abweichungen ausgleicht statt sie aufzuschaukeln. Ist der Raum zu kalt (x kleiner als w), wird e positiv, und der Regler fährt die Heizleistung hoch. Ist der Raum zu warm, wird e negativ, und der Regler drosselt.

Aus der Regeldifferenz bildet der Regler sein Ausgangssignal, das auf das Stellglied geht. Das Stellglied erzeugt daraus die Stellgröße – die Ventilstellung – und wirkt damit auf die Regelstrecke. Dort verändert sich die Raumtemperatur, also die Regelgröße. An genau dieser Stelle greift auch die Störgröße an, etwa der kalte Wind. Die neue Regelgröße wird wieder vom Messglied erfasst, und der Umlauf beginnt von vorn.

Dieser ständige Umlauf ist das Wesen der Regelung: Der Kreis hört nie auf zu messen, zu vergleichen und nachzustellen. Solange eine Regeldifferenz besteht, arbeitet der Regler dagegen an.

Gelöstes Beispiel

In einem geregelten Wasserbad ist eine Solltemperatur von 60 °C vorgegeben. Das Messglied meldet einen Istwert von 57,5 °C. Wie groß ist die Regeldifferenz, und in welche Richtung muss der Regler die Heizleistung verändern?

Gegeben: Sollwert w = 60 °C; Istwert x = 57,5 °C

Gesucht: Regeldifferenz e in °C

Lösungsweg:

  1. Regeldifferenz bilden: e = w − x; e = 60 °C − 57,5 °C
  2. Auswerten: e = +2,5 °C

Ergebnis: Die Regeldifferenz beträgt +2,5 °C. Da e positiv ist, liegt der Istwert unter dem Sollwert – der Regler muss die Heizleistung erhöhen.

Übungen

Ein Drucktank soll auf 6,0 bar gehalten werden. Das Manometer meldet 6,0 bar. Wie groß ist die Regeldifferenz, und what bedeutet das für die Stellgröße?

e = 6,0 bar − 6,0 bar = 0 bar. Bei verschwindender Regeldifferenz besteht kein Anlass zum Nachstellen; die Stellgröße bleibt unverändert.

Eine Drehzahlregelung hat den Sollwert 1500 1/min. Der Drehgeber meldet 1545 1/min. Berechne die Regeldifferenz und gib an, ob der Regler beschleunigen oder bremsen muss.

e = 1500 1/min − 1545 1/min = −45 1/min. Die negative Regeldifferenz zeigt, dass der Istwert über dem Sollwert liegt – der Regler muss die Antriebsleistung verringern.

In einem Raum mit Sollwert 22 °C fällt der Istwert durch eine geöffnete Tür auf 18,5 °C. Wie groß ist die Regeldifferenz unmittelbar nach dem Öffnen?

e = 22 °C − 18,5 °C = +3,5 °C. Die große positive Regeldifferenz fordert eine deutliche Erhöhung der Heizleistung.

Ein Füllstand soll bei 80 % gehalten werden. Nacheinander werden 80 %, 76 % und 83 % gemessen. Berechne die jeweilige Regeldifferenz und ordne zu, wann der Zulauf erhöht und wann gedrosselt werden muss.

e₁ = 80 % − 80 % = 0 % (keine Änderung); e₂ = 80 % − 76 % = +4 % (Zulauf erhöhen, weil Istwert zu niedrig); e₃ = 80 % − 83 % = −3 % (Zulauf drosseln, weil Istwert zu hoch).

Eine Klimaregelung hält 24,0 °C. Über eine Stunde werden die Istwerte 24,6 °C, 24,2 °C und 23,9 °C gemessen. Berechne die drei Regeldifferenzen und beschreibe, was die Folge der Werte über das Verhalten des Kreises aussagt.

e₁ = 24,0 − 24,6 = −0,6 °C; e₂ = 24,0 − 24,2 = −0,2 °C; e₃ = 24,0 − 23,9 = +0,1 °C. Die Regeldifferenz wird betragsmäßig kleiner und wechselt das Vorzeichen – der Istwert nähert sich dem Sollwert an und schießt nur noch leicht darüber hinaus. Der Kreis arbeitet die Abweichung also wirksam ab.

Bei einer Temperaturregelung gilt Sollwert 50 °C und Istwert 53 °C. Welche Aussage über Regeldifferenz und Reglerreaktion ist korrekt?

  • a) e = −3 °C, der Regler verringert die Heizleistung
  • b) e = +3 °C, der Regler erhöht die Heizleistung
  • c) e = +3 °C, der Regler verringert die Heizleistung
  • d) e = 0 °C, der Regler bleibt untätig

Richtig: a)

Erklärung: e = w − x = 50 − 53 = −3 °C. Das negative Vorzeichen zeigt, dass der Istwert über dem Sollwert liegt, der Raum also zu warm ist – der Regler muss drosseln. Antwort b verwechselt das Vorzeichen, c kombiniert falsches Vorzeichen mit richtiger Richtung, d ignoriert die Abweichung.

Wozu dient die Gegenkopplung im Regelkreis?

  • a) Sie sorgt dafür, dass die Rückführung der Abweichung entgegenwirkt
  • b) Sie verstärkt jede Abweichung, damit der Regler schneller reagiert
  • c) Sie schaltet das Messglied bei großer Störung ab
  • d) Sie erhöht den Sollwert automatisch bei Störungen

Richtig: a)

Erklärung: Durch das Subtrahieren des Istwerts wirkt die Rückführung der Abweichung entgegen und führt die Regelgröße zum Sollwert zurück – a beschreibt das Prinzip korrekt. Eine Verstärkung der Abweichung (b) wäre eine Mitkopplung und würde den Kreis aufschaukeln. Ein Abschalten (c) oder Anheben des Sollwerts (d) gehört nicht zur Gegenkopplung.

An welcher Stelle des Regelkreises greift die Störgröße typischerweise an, und wie wird sie erkannt?

  • a) Am Regler; sie wird direkt im Sollwert sichtbar
  • b) Am Messglied; sie verfälscht den Sollwert
  • c) An der Regelstrecke; sie verändert die Regelgröße und wird über die Rückführung erfasst
  • d) An der Summationsstelle; sie wird dort addiert

Richtig: c)

Erklärung: Die Störgröße wirkt auf die Regelstrecke und verändert dort die Regelgröße. Der Kreis „bemerkt“ sie nicht direkt, sondern erst, weil das Messglied die veränderte Regelgröße erfasst und über die Rückführung an die Summationsstelle meldet. Der Regler (a) und das Messglied (b) sind nicht der Angriffspunkt; an der Summationsstelle (d) wird die Rückführung verglichen, nicht die Störung addiert.

4. Führungs- und Störverhalten

Ein Regelkreis hat im Grunde zwei Aufgaben, und an beiden lässt sich seine Güte messen.

Die erste ist das Führungsverhalten. Hier ändert sich der Sollwert, und der Kreis soll der Regelgröße möglichst rasch und genau folgen. Ein Beispiel: Du stellst die Wunschtemperatur am Thermostat von 20 °C auf 23 °C. Wie schnell und wie sauber erreicht der Raum die neuen 23 °C? Das ist eine Frage des Führungsverhaltens – der Kreis wird „geführt“.

Die zweite Aufgabe ist das Störverhalten. Hier bleibt der Sollwert konstant, aber eine Störgröße greift an, und der Kreis soll die Regelgröße trotzdem auf dem Sollwert halten. Beispiel: Die Wunschtemperatur bleibt bei 23 °C, jemand öffnet das Fenster. Wie gut hält der Kreis die 23 °C, und wie schnell fängt er den Temperatureinbruch ab? Das ist das Störverhalten.

In der Praxis unterscheidet man danach auch Betriebsarten. Bei einer Festwertregelung bleibt der Sollwert dauerhaft fest, und es geht fast nur um gutes Störverhalten – etwa eine Hallentemperatur, die konstant gehalten wird. Bei einer Folgeregelung ändert sich der Sollwert laufend, und die Regelgröße muss ihm folgen – etwa wenn eine Werkzeugachse einer vorgegebenen Bahn nachfährt. Bei der Zeitplanregelung wird der Sollwert nach einem festen Zeitplan verändert, beispielsweise eine Heizkurve, die nachts absenkt und morgens wieder anhebt.

Eine CNC-Achse soll einer programmierten Konturbahn folgen, deren Lagesollwert sich ständig ändert. Welche Betriebsart liegt vor, und welches Verhalten steht im Vordergrund?

  • a) Festwertregelung, Störverhalten
  • b) Folgeregelung, Führungsverhalten
  • c) Zeitplanregelung, Störverhalten
  • d) Festwertregelung, Führungsverhalten

Richtig: b)

Erklärung: Der Sollwert (die Sollposition) ändert sich laufend nach dem Bahnprogramm, dem die Achse folgen muss – das ist eine Folgeregelung, bei der das Führungsverhalten im Vordergrund steht. Eine Festwertregelung (a, d) hätte einen konstanten Sollwert; bei der Zeitplanregelung (c) folgt der Sollwert einem festen Zeitplan, nicht einer frei programmierten Bahn.

Bei einer Festwertregelung mit konstantem Sollwert tritt eine Störgröße auf. Welche Eigenschaft des Kreises ist hier entscheidend?

  • a) Wie schnell er einem neuen Sollwert folgt
  • b) Wie oft der Sollwert nach Zeitplan wechselt
  • c) Wie groß der maximale Stellbereich des Sollwerts ist
  • d) Wie gut er die Regelgröße trotz der Störung auf dem Sollwert hält

Richtig: d)

Erklärung: Bei konstantem Sollwert geht es allein darum, wie gut der Kreis die Störung ausregelt und die Regelgröße auf dem festen Sollwert hält – das Störverhalten. Das Folgen eines neuen Sollwerts (a) betrifft das Führungsverhalten, ein Zeitplan (b) liegt nicht vor, und ein Stellbereich des Sollwerts (c) ist hier ohne Bedeutung.

5. Praktisches Verhalten: Regelabweichung, Schwingen, Stabilität

In der Theorie erreicht die Regelgröße irgendwann genau den Sollwert, und die Regeldifferenz wird null. In der Praxis sieht es oft anders aus, und es lohnt sich, ein paar typische Verhaltensweisen zu kennen.

Manche Regelkreise erreichen den Sollwert nicht exakt, sondern bleiben knapp darunter oder darüber stehen. Diese dauerhaft verbleibende Abweichung heißt bleibende Regelabweichung. Sie entsteht abhängig von Bauart und Einstellung des Reglers und ist je nach Anwendung mehr oder weniger störend.

Ein zweites Phänomen ist das Überschwingen. Der Kreis steuert so kräftig gegen die Abweichung an, dass er über den Sollwert hinausschießt, dann zurückpendelt, wieder darüber hinaus, und sich erst nach einigen Schwingungen einpendelt. Reagiert der Kreis zu heftig oder zu spät, kann er sogar dauerhaft pendeln und sich nicht beruhigen. Ein wichtiger Grund für solches Verhalten ist die Totzeit der Strecke – die Verzögerung, bis eine Stellgröße überhaupt an der Regelgröße ankommt. Bei langen Rohrleitungen oder trägen Heizungen ist diese Totzeit beträchtlich.

Damit sind wir beim Begriff der Stabilität. Ein Regelkreis heißt stabil, wenn er nach einer Störung oder einem Sollwertsprung in einen ruhigen Endzustand zurückfindet. Schaukelt er sich dagegen immer weiter auf, ist er instabil. Wie man Stabilität beurteilt und sicherstellt, ist ein eigenes, anspruchsvolles Thema – hier genügt das Bild: Ein gut eingestellter Kreis kommt zur Ruhe, ein schlecht eingestellter pendelt oder läuft weg.

Welcher dieser Verläufe sich einstellt, hängt stark vom Reglertyp und seiner Einstellung ab. Die gängigen Reglerarten – etwa der P-Regler, der I-Regler oder der PID-Regler – verhalten sich dabei deutlich unterschiedlich. Auf ihre Wirkungsweise gehen wir hier nicht ein; jede ist für sich genommen ein eigenes Thema. Wichtig ist zunächst nur, die beiden grundsätzlichen Einschwingbilder unterscheiden zu können.

Das folgende Diagramm zeigt zwei typische Verläufe der Regelgröße x über der Zeit t nach einem Sollwertsprung: einmal ein ruhiges, kriechendes Annähern an den Sollwert (aperiodisch) und einmal ein Verlauf mit Überschwingen, der erst nach mehreren Schwingungen zur Ruhe kommt.

0 w (Sollwert) x t aperiodisch (kein Überschwingen) mit Überschwingen

Der grüne Verlauf nähert sich dem Sollwert ruhig von unten an, ohne ihn zu überschreiten. Der orange Verlauf schießt zunächst deutlich über den Sollwert hinaus und pendelt sich erst nach mehreren, immer kleiner werdenden Schwingungen ein. Beide Kreise sind stabil, weil sie zur Ruhe kommen – sie unterscheiden sich nur darin, wie sie dorthin gelangen.

Refelkreis nähert sich nach einem Sollwertsprung in immer kleiner werdenden Schwingungen dem Sollwert und kommt schließlich zur Ruhe. Wie ist dieser Kreis einzuordnen?

  • a) Stabil, weil die Schwingungen abklingen und er einen Endzustand erreicht
  • b) Instabil, weil er überschwingt
  • c) Instabil, weil er den Sollwert mehrfach überschreitet
  • d) Grenzstabil, weil er gar nicht überschwingt

Richtig: a)

Erklärung: Entscheidend für Stabilität ist, ob der Kreis zur Ruhe kommt – und das tut er, weil die Schwingungen abklingen. Überschwingen (b, c) macht einen Kreis nicht instabil, solange die Ausschläge kleiner werden. Grenzstabil (d) wäre er bei gleichbleibenden Dauerschwingungen, was hier nicht der Fall ist.

Eine träge beheizte, lange Rohrleitung führt dazu, dass eine Stellgrößenänderung erst nach merklicher Verzögerung an der Regelgröße ankommt. Welcher Effekt begünstigt dadurch das Schwingen des Kreises?

  • a) Die bleibende Regelabweichung
  • b) Die Gegenkopplung
  • c) Die Totzeit der Strecke
  • d) Der konstante Sollwert

Richtig: c)

Erklärung: Die Verzögerung zwischen Stelleingriff und Wirkung an der Regelgröße ist genau die Totzeit der Strecke. Sie führt dazu, dass der Regler auf veraltete Informationen reagiert und leicht über das Ziel hinaussteuert – das begünstigt Schwingen. Die bleibende Regelabweichung (a) betrifft den Endzustand, die Gegenkopplung (b) stabilisiert grundsätzlich, und ein konstanter Sollwert (d) hat mit der Verzögerung nichts zu tun.

Ein Kreis erreicht nach dem Einschwingen dauerhaft 0,4 °C unterhalb des Sollwerts und bleibt dort konstant stehen. Wie wird dieser Zustand bezeichnet?

  • a) Überschwingen
  • b) Instabilität
  • c) Totzeit
  • d) Bleibende Regelabweichung

Richtig: d)

Erklärung: Eine dauerhaft verbleibende, konstante Differenz zwischen Soll- und Istwert ist die bleibende Regelabweichung. Überschwingen (a) wäre ein Überschreiten des Sollwerts, Instabilität (b) ein Aufschaukeln, Totzeit (c) eine Verzögerung im zeitlichen Ablauf – keiner dieser Begriffe beschreibt eine konstante Restabweichung im Endzustand.

Abschlusstest

Aufgabe 1: Eine Druckregelung soll einen Behälterdruck von 8,0 bar halten. Der Drucksensor meldet 7,3 bar.

Gegeben: Sollwert w = 8,0 bar; Istwert x = 7,3 bar

Gesucht: Regeldifferenz e in bar sowie die nötige Reaktion des Reglers

Lösungsweg:

  1. e = w − x = 8,0 bar − 7,3 bar = +0,7 bar

Ergebnis: e = +0,7 bar. Da die Regeldifferenz positiv ist, liegt der Istwert unter dem Sollwert – der Regler muss den Zulauf öffnen bzw. die Förderleistung erhöhen.

Aufgabe 2: Eine Drehzahlregelung hat den Sollwert 2000 1/min. Über drei Messzeitpunkte werden 2090 1/min, 2030 1/min und 1995 1/min erfasst.

Gegeben: Sollwert w = 2000 1/min; Istwerte x₁ = 2090, x₂ = 2030, x₃ = 1995 (jeweils 1/min)

Gesucht: die drei Regeldifferenzen und die Aussage über das Verhalten des Kreises

Lösungsweg:

  1. e₁ = 2000 − 2090 = −90 1/min
  2. e₂ = 2000 − 2030 = −30 1/min
  3. e₃ = 2000 − 1995 = +5 1/min

Ergebnis: Die Regeldifferenz wird betragsmäßig kleiner und wechselt zuletzt das Vorzeichen. Der Istwert nähert sich dem Sollwert an und schießt nur noch geringfügig darunter – der Kreis arbeitet die Abweichung wirksam ab und pendelt sich ein.

Was unterscheidet einen Regelkreis grundsätzlich von einer Steuerung?

  • a) Der Regelkreis führt die Regelgröße zurück und vergleicht sie mit dem Sollwert
  • b) Der Regelkreis besitzt ein Stellglied, die Steuerung nicht
  • c) Der Regelkreis arbeitet immer elektrisch, die Steuerung mechanisch
  • d) Der Regelkreis hat keinen Sollwert

Richtig: a)

Erklärung: Das entscheidende Merkmal der Regelung ist die geschlossene Wirkungskette mit Rückführung und Vergleich. Ein Stellglied (b) kann auch eine Steuerung haben, die physikalische Ausführung (c) ist beliebig, und einen Sollwert (d) besitzt der Regelkreis sehr wohl.

In welcher Reihenfolge durchläuft das Signal die Glieder eines einfachen Regelkreises ausgehend vom Vergleich?

  • a) Messglied → Regler → Stellglied → Strecke
  • b) Regler → Stellglied → Regelstrecke → Messglied
  • c) Stellglied → Regler → Messglied → Strecke
  • d) Regelstrecke → Messglied → Stellglied → Regler

Richtig: b)

Erklärung: Vom Vergleich aus erzeugt der Regler ein Signal, das Stellglied wandelt es in die Stellgröße um, diese wirkt auf die Regelstrecke, und das Messglied führt die Regelgröße zurück zum Vergleich. Die übrigen Reihenfolgen verdrehen diesen Umlauf.

Eine Temperaturregelung hat Sollwert 70 °C, der Istwert beträgt 74 °C. Welche Aussage ist korrekt?

  • a) e = +4 °C, Heizleistung erhöhen
  • b) e = +4 °C, Heizleistung verringern
  • c) e = −4 °C, Heizleistung erhöhen
  • d) e = −4 °C, Heizleistung verringern

Richtig: d)

Erklärung: e = w − x = 70 − 74 = −4 °C. Das negative Vorzeichen bedeutet Istwert über Sollwert – es ist zu warm, also muss die Heizleistung sinken. Die anderen Optionen kombinieren Vorzeichen und Richtung falsch.

Welche Funktion erfüllt die Summationsstelle im Regelkreis?

  • a) Sie bildet die Regeldifferenz aus Soll- und Istwert
  • b) Sie verstärkt die Stellgröße
  • c) Sie misst die Regelgröße
  • d) Sie erzeugt die Störgröße

Richtig: a)

Erklärung: An der Summationsstelle wird der Istwert vom Sollwert abgezogen, wodurch die Regeldifferenz entsteht. Verstärken (b) ist Aufgabe des Reglers, Messen (c) die des Messglieds, und die Störgröße (d) kommt unerwünscht von außen.

Bei welcher Betriebsart bleibt der Sollwert dauerhaft konstant und das Störverhalten steht im Vordergrund?

  • a) Folgeregelung
  • b) Zeitplanregelung
  • c) Festwertregelung
  • d) Nachlaufregelung

Richtig: c)

Erklärung: Bei der Festwertregelung ist der Sollwert fest, sodass es vor allem auf gutes Störverhalten ankommt. Bei der Folgeregelung (a) ändert sich der Sollwert laufend, bei der Zeitplanregelung (b) nach einem Zeitplan; eine „Nachlaufregelung“ (d) ist hier kein passender Begriff.

Ein Kreis schießt nach einem Sollwertsprung über den Sollwert hinaus und pendelt sich danach in abklingenden Schwingungen ein. Wie ist er zu bewerten?

  • a) Instabil
  • b) Grenzstabil
  • c) Gesteuert statt geregelt
  • d) Stabil, mit Überschwingen

Richtig: d)

Erklärung: Abklingende Schwingungen führen in einen Endzustand – der Kreis ist stabil und zeigt lediglich Überschwingen. Instabil (a) wäre er bei wachsenden, grenzstabil (b) bei gleichbleibenden Schwingungen; gesteuert (c) ist er wegen der erkennbaren Rückführung nicht.

Welche Größe ist die Eingangsgröße des Reglers?

  • a) Die Stellgröße
  • b) Die Störgröße
  • c) Die Regeldifferenz
  • d) Die Regelgröße direkt

Richtig: c)

Erklärung: Der Regler verarbeitet die Regeldifferenz e = w − x und bildet daraus sein Ausgangssignal. Die Stellgröße (a) ist das Ergebnis des Stellglieds, die Störgröße (b) greift an der Strecke an, und die Regelgröße (d) gelangt erst nach dem Vergleich – als Teil der Differenz – zum Regler.

Eine lange Totzeit der Regelstrecke wirkt sich auf das Verhalten des Kreises vor allem wie aus?

  • a) Sie Beseitigt die bleibende Regelabweichung
  • b) Sie macht die Rückführung überflüssig
  • c) Sie begünstigt Schwingen und erschwert die Stabilität
  • d) Sie erhöht automatisch den Sollwert

Richtig: c)

Erklärung: Weil die Wirkung eines Stelleingriffs verspätet ankommt, reagiert der Regler auf veraltete Werte und neigt zum Übersteuern – das begünstigt Schwingen und erschwert ein stabiles Verhalten. Mit die bleibende Regelabweichung (a), der Notwendigkeit der Rückführung (b) oder dem Sollwert (d) hat die Totzeit nichts zu tun.

Bei einer Folgeregelung einer Werkzeugachse ändert sich der Lagesollwert ständig. Worauf kommt es hier besonders an?

  • a) Auf gutes Führungsverhalten, also genaues Folgen des Sollwerts
  • b) Auf gutes Störverhalten bei konstantem Sollwert
  • c) Auf einen möglichst großen Stellbereich der Störgröße
  • d) Auf das Abschalten des Messglieds während der Bewegung

Richtig: a)

Erklärung: Da sich der Sollwert laufend ändert, muss die Regelgröße ihm möglichst genau und schnell folgen – das ist das Führungsverhalten. Störverhalten bei konstantem Sollwert (b) ist hier nachrangig; eine Störgröße hat keinen „Stellbereich“ (c), und das Messglied (d) muss gerade während der Bewegung aktiv bleiben.

Welche Aussage über die Gegenkopplung ist richtig?

  • a) Sie addiert den Istwert zum Sollwert und verstärkt so die Abweichung
  • b) Sie subtrahiert den Istwert vom Sollwert und wirkt der Abweichung entgegen
  • c) Sie ersetzt das Stellglied
  • d) Sie ist nur bei elektrischen Regelkreisen möglich

Richtig: b)

Erklärung: Durch das Subtrahieren des Istwerts an der Summationsstelle wirkt die Rückführung der Abweichung entgegen und führt die Regelgröße zum Sollwert. Eine Addition (a) wäre eine aufschaukelnde Mitkopplung; das Stellglied (c) bleibt nötig, und das Prinzip (d) gilt für jede physikalische Ausführung.

Eine Niveauregelung hält 50 % Füllstand. Nach einer Störung steht der Istwert dauerhaft konstant bei 47 %, ohne weiter zu schwanken. Wie ist dieser Endzustand zu beschreiben?

  • a) Instabiler Kreis mit Dauerschwingung
  • b) Überschwingender Kreis
  • c) Reine Steuerung ohne Rückführung
  • d) Stabiler Kreis mit bleibender Regelabweichung von 3 %

Richtig: d)

Erklärung: Der Kreis steht ruhig, also stabil, bleibt aber dauerhaft 3 % unter dem Sollwert – das ist eine bleibende Regelabweichung. Eine Dauerschwingung (a) liegt nicht vor, Überschwingen (b) ebenso wenig, und die Rückführung ist offenkundig vorhanden, also keine reine Steuerung (c).

Glossar

Regelkreis
Geschlossene Wirkungskette, die eine Größe selbsttätig auf einem Sollwert hält, indem sie laufend misst, vergleicht und nachstellt.
Regelstrecke
Der Teil der Anlage, in dem die zu beeinflussende Regelgröße entsteht und auf den die Stellgröße sowie Störgrößen wirken.
Regelgröße
Die physikalische Größe, die geregelt, also konstant gehalten oder einem Sollwert nachgeführt werden soll; ihr Momentanwert ist der Istwert x.
Sollwert (w)
Der vorgegebene Wunschwert, den die Regelgröße erreichen soll.
Istwert (x)
Der gemessene aktuelle Wert der Regelgröße, der über das Messglied erfasst wird.
Regeldifferenz (e)
Differenz aus Sollwert und Istwert, e = w − x; sie ist die Eingangsgröße des Reglers.
Messglied
Erfasst die Regelgröße und wandelt sie in ein auswertbares Signal um (Istwert).
Regler (Regeleinrichtung)
Vergleicht Soll- und Istwert und erzeugt aus der Regeldifferenz ein Reaktionssignal.
Stellglied (Stelleinrichtung)
Wandelt das Reglersignal in die Stellgröße um und greift damit physikalisch in die Regelstrecke ein.
Stellgröße
Die Größe, mit der das Stellglied auf die Regelstrecke einwirkt.
Störgröße (z)
Unerwünschter Einfluss von außen, der auf die Regelstrecke wirkt und die Regelgröße verändert.
Summationsstelle
Vergleichspunkt im Regelkreis, an dem der Istwert vom Sollwert abgezogen und die Regeldifferenz gebildet wird.
Gegenkopplung
Rückführung mit negativem Vorzeichen, die der Abweichung entgegenwirkt und den Kreis stabilisiert.
Führungsverhalten
Verhalten des Kreises, wenn er die Regelgröße einem geänderten Sollwert nachgeführt.
Störverhalten
Verhalten des Kreises, wenn er die Regelgröße trotz angreifender Störgröße auf konstantem Sollwert hält.
Festwertregelung
Betriebsart mit dauerhaft konstantem Sollwert.
Folgeregelung
Betriebsart, bei der die Regelgröße einem sich laufend ändernden Sollwert folgt.
Zeitplanregelung
Betriebsart, bei der der Sollwert nach einem festen Zeitplan verändert wird.
Bleibende Regelabweichung
Dauerhaft verbleibende konstante Differenz zwischen Soll- und Istwert im Endzustand.
Überschwingen
Verhalten, bei dem die Regelgröße über den Sollwert hinausschießt und sich erst nach Schwingungen einpendelt.
Totzeit
Verzögerung, bis eine Änderung der Stellgröße an der Regelgröße wirksam wird.
Stabilität
Eigenschaft eines Regelkreises, nach einer Anregung in einen ruhigen Endzustand zurückzufinden.
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