Trigonometrie am rechtwinkligen Dreieck
Wer einen Dachstuhl aufmisst, eine Förderschnecke unter einem bestimmten Winkel einbaut oder die Kraft an einer schiefen Ebene zerlegt, arbeitet mit denselben drei Funktionen: Sinus, Cosinus und Tangens. Sie verknüpfen die Winkel eines rechtwinkligen Dreiecks mit den Längen seiner Seiten. Kennt man zwei Größen, lassen sich alle übrigen berechnen – ohne mühsames Ausmessen.
Dieser Beitrag baut die Trigonometrie Schritt für Schritt auf: zuerst die Benennung der Seiten, dann der Satz des Pythagoras als Werkzeug, danach die drei Winkelfunktionen und schließlich ihre Anwendung in der Technik.
Vorwissen
- Gleichungen umstellen
- Wurzelziehen und Potenzen
- SI-Einheiten und Einheitenumrechnung
Lernziele
Nach diesem Beitrag kannst du:
- die Seiten eines rechtwinkligen Dreiecks korrekt benennen – auch bezogen auf einen bestimmten Winkel
- mit dem Satz des Pythagoras eine fehlende Seite berechnen
- Sinus, Cosinus und Tangens als Seitenverhältnisse definieren und unterscheiden
- bei gegebenem Winkel und einer Seite die übrigen Seiten berechnen
- aus zwei bekannten Seiten einen Winkel mit den Umkehrfunktionen bestimmen
- eine Kraft an der schiefen Ebene in ihre Komponenten zerlegen
1. Das rechtwinklige Dreieck und seine Seiten
Ein rechtwinkliges Dreieck hat einen Winkel von genau 90°. Dieser rechte Winkel ist der Bezugspunkt für alles Weitere. Die drei Winkel eines jeden Dreiecks ergeben zusammen 180°. Da einer davon schon 90° belegt, teilen sich die beiden übrigen – die spitzen Winkel – die restlichen 90° auf. Sie sind also immer kleiner als 90° und ergänzen sich gegenseitig.
Die Seiten haben feste Namen. Die längste Seite liegt dem rechten Winkel gegenüber und heißt Hypotenuse. Die beiden kürzeren Seiten, die den rechten Winkel einschließen, sind die Katheten.
Sobald man einen der spitzen Winkel betrachtet, bekommen die beiden Katheten zusätzliche Namen – und zwar abhängig davon, welchen Winkel man gerade meint. Die Kathete, die dem Winkel direkt gegenüberliegt, ist die Gegenkathete. Die Kathete, die am Winkel anliegt (und nicht die Hypotenuse ist), heißt Ankathete.
Das ist der häufigste Stolperpunkt am Anfang: Gegenkathete und Ankathete sind keine festen Seiten, sondern hängen davon ab, von welchem Winkel aus man schaut. Dieselbe Seite kann für den einen Winkel die Gegenkathete und für den anderen die Ankathete sein. Die Hypotenuse dagegen bleibt immer dieselbe.
In einem rechtwinkligen Dreieck beträgt ein spitzer Winkel 35°. Wie groß ist der andere spitze Winkel?
- a) 35°
- b) 145°
- c) 55°
- d) 65°
Richtig: c)
Die drei Innenwinkel ergeben 180°. Der rechte Winkel belegt 90°, die beiden spitzen Winkel teilen sich die restlichen 90°. Also 90° − 35° = 55°. Antwort b verwechselt die Ergänzung auf 180° mit der auf 90°, d ist eine reine Fehlrechnung.
Betrachtet man im Dreieck den Winkel β statt α (beide spitz), was passiert mit der Benennung der Katheten?
- a) Hypotenuse und Gegenkathete tauschen
- b) Alle drei Seiten behalten ihren Namen
- c) Die Hypotenuse wird zur Ankathete
- d) Gegenkathete und Ankathete tauschen ihre Rolle
Richtig: d)
Die Hypotenuse bleibt immer dem rechten Winkel gegenüber, unabhängig vom betrachteten Winkel. Die Kathete, die für α Gegenkathete war, liegt für β am Winkel an – wird also zur Ankathete, und umgekehrt. Deshalb tauschen genau diese beiden ihre Rolle.
2. Der Satz des Pythagoras
Bevor die Winkelfunktionen ins Spiel kommen, braucht man oft eine fehlende Seitenlänge. Dafür gibt es im rechtwinkligen Dreieck eine feste Beziehung: den Satz des Pythagoras. Er verknüpft die drei Seitenlängen miteinander – ganz ohne Winkel.
a² + b² = c²
- a … erste Kathete
- b … zweite Kathete
- c … Hypotenuse
In Worten: Die Summe der Flächen der beiden Kathetenquadrate ist gleich der Fläche des Hypotenusenquadrats. Kennt man zwei Seiten, lässt sich die dritte berechnen. Nach der Hypotenuse umgestellt:
c = Math.sqrt(a² + b²)
- c … Hypotenuse
- a, b … Katheten
Und wenn die Hypotenuse und eine Kathete bekannt sind, sucht man die zweite Kathete:
a = Math.sqrt(c² – b²)
- a … gesuchte Kathete
- c … Hypotenuse
- b … bekannte Kathete
Wichtig: Der Satz gilt ausschließlich im rechtwinkligen Dreieck. Ohne rechten Winkel funktioniert die Beziehung nicht.
Gelöstes Beispiel
Ein rechtwinkliges Dreieck hat zwei Katheten von 30 mm und 40 mm. Wie lang ist die Hypotenuse?
Gegeben: a = 30 mm, b = 40 mm
Gesucht: c in mm
Lösungweg:
- Schritt 1 — Quadrate bilden:
a² = 30² = 900
b² = 40² = 1600 - Schritt 2 — Summe und Wurzel:
c = √(900 + 1600) = √2500 = 50
Ergebnis: c = 50 mm
Übungen
Berechne die Hypotenuse bei den Katheten a = 6 cm und b = 8 cm.
Lösung: c = √(36 + 64) = √100 = 10 cm
Eine Hypotenuse misst 13 cm, eine Kathete 5 cm. Wie lang ist die zweite Kathete?
Lösung: a = √(13² − 5²) = √(169 − 25) = √144 = 12 cm
Die Katheten eines Blechwinkels betragen 21 mm und 28 mm. Wie lang ist die Diagonale (Hypotenuse)?
Lösung: c = √(441 + 784) = √1225 = 35 mm
Eine Leiter (Hypotenuse) ist 5,0 m lang und steht 1,4 m von der Wand entfernt. In welcher Höhe lehnt sie an? Runde auf zwei Nachkommastellen.
Lösung: h = √(5,0² − 1,4²) = √(25 − 1,96) = √23,04 ≈ 4,80 m
Ein quadratisches Blech mit 200 mm Seitenlänge wird diagonal getrennt. Wie lang ist die Schnittkante? Runde auf eine Nachkommastelle.
Lösung: c = √(200² + 200²) = √80000 ≈ 282,8 mm
Ein rechtwinkliges Dreieck hat die Katheten 9 cm und 12 cm. Welche Länge hat die Hypotenuse?
- a) 15 cm
- b) 21 cm
- c) 10,5 cm
- d) 225 cm
Richtig: a)
c = √(81 + 144) = √225 = 15 cm. Antwort b addiert die Katheten direkt (falsch), d gibt das Quadrat 225 statt dessen Wurzel an, c ist der Mittelwert – beides typische Fehler.
Welche Aussage zum Satz des Pythagoras ist korrekt?
- a) Er gilt in jedem beliebigen Dreieck
- b) Die Hypotenuse ist immer kürzer als jede Kathete
- c) Er verknüpft die drei Seiten ohne jeden Winkelwert
- d) Er funktioniert nur bei gleich langen Katheten
Richtig: c)
Der Satz benötigt keinen einzigen Winkel außer dem festen rechten Winkel und arbeitet rein with Seitenlängen. Er gilt ausschließlich im rechtwinkligen Dreieck (a falsch), die Hypotenuse ist stets die längste Seite (b falsch), und die Katheten dürfen beliebig verschieden lang sein (d falsch).
3. Sinus, Cosinus und Tangens – die drei Grundfunktionen
Jetzt kommen die Winkel ins Spiel. Die entscheidende Beobachtung: In einem rechtwinkligen Dreieck hängt das Verhältnis zweier Seiten nur vom Winkel ab – nicht von der Größe des Dreiecks. Vergrößert man ein Dreieck, ohne die Winkel zu ändern, wachsen alle Seiten im gleichen Verhältnis mit. Das Verhältnis Gegenkathete zu Hypotenuse bleibt für einen bestimmten Winkel immer gleich.
Genau dieses feste Verhältnis bekommt für jeden Winkel einen Namen. Drei Verhältnisse sind gebräuchlich:
sin(α) = Gegenkathete / Hypotenuse
cos(α) = Ankathete / Hypotenuse
tan(α) = Gegenkathete / Ankathete
Der Sinus setzt die Gegenkathete ins Verhältnis zur Hypotenuse, der Cosinus die Ankathete zur Hypotenuse, der Tangens die Gegenkathete zur Ankathete. Eine bewährte Merkhilfe sind die Anfangsbuchstaben: GeHi, AnHi, GeAn – Gegenkathete/Hypotenuse, Ankathete/Hypotenuse, Gegenkathete/Ankathete.
Dass diese Verhältnisse von der Dreiecksgröße unabhängig sind, ist der Kern der ganzen Trigonometrie. Zwei Dreiecke mit demselben spitzen Winkel sind ähnlich – sie haben dieselbe Form, nur eine andere Größe. Und ähnliche Dreiecke haben dieselben Seitenverhältnisse.
Beide Dreiecke teilen den Winkel α. Das große ist eine vergrößerte Kopie des kleinen. Obwohl die Seiten unterschiedlich lang sind, ist das Verhältnis der jeweiligen Gegenkathete zur Ankathete – also der Tangens von α – in beiden gleich.
Die Werte selbst liest man am Taschenrechner ab. Für α = 30° liefert der Sinus zum Beispiel 0,5: Die Gegenkathete ist halb so lang wie die Hypotenuse, egal wie groß das Dreieck ist.
Gelöstes Beispiel
In einem rechtwinkligen Dreieck ist die Gegenkathete zu α 3 cm lang, die Hypotenuse 6 cm. Wie groß ist sin(α), und welcher Winkel gehört dazu?
Gegeben: Gegenkathete = 3 cm, Hypotenuse = 6 cm
Gesucht: sin(α) und α
Lösungweg:
- Schritt 1 — Verhältnis bilden:
sin(α) = 3 / 6 = 0,5 - Schritt 2 — Winkel ablesen:
Der Winkel, dessen Sinus 0,5 ist, beträgt 30°.
Ergebnis: sin(α) = 0,5, also α = 30°
Übungen
Gegenkathete 4 cm, Hypotenuse 8 cm. Wie groß ist sin(α)?
Lösung: sin(α) = 4 / 8 = 0,5
Ankathete 6 cm, Hypotenuse 10 cm. Berechne cos(α).
Lösung: cos(α) = 6 / 10 = 0,6
Gegenkathete 7 mm, Ankathete 7 mm. Berechne tan(α). Was sagt das über den Winkel?
Lösung: tan(α) = 7 / 7 = 1. Bei tan(α) = 1 ist α = 45°, das Dreieck ist gleichschenklig-rechtwinklig.
Ein Dreieck hat die Gegenkathete 12 cm und die Ankathete 5 cm. Berechne zuerst die Hypotenuse, dann sin(α) und cos(α).
Lösung: c = √(144 + 25) = √169 = 13 cm; sin(α) = 12/13 ≈ 0,923; cos(α) = 5/13 ≈ 0,385
Begründe, warum zwei rechtwinklige Dreiecke mit Gegenkathete/Ankathete = 0,75 denselben spitzen Winkel haben, obwohl ihre Seiten verschieden lang sind.
Lösung: Der Tangens hängt allein vom Verhältnis Gegenkathete/Ankathete ab. Ist dieses Verhältnis bei beiden 0,75, gehört in beiden derselbe Winkel dazu – die absolute Größe spielt keine Rolle, weil ähnliche Dreiecke gleiche Seitenverhältnisse haben.
Welches Seitenverhältnis beschreibt den Cosinus eines Winkels?
- a) Ankathete / Hypotenuse
- b) Gegenkathete / Hypotenuse
- c) Gegenkathete / Ankathete
- d) Hypotenuse / Ankathete
Richtig: a)
Der Cosinus ist als Ankathete zu Hypotenuse definiert. b beschreibt den Sinus, c den Tangens, d ist der Kehrwert des Cosinus und damit keine der drei Grundfunktionen.
Ein Dreieck mit dem Winkel α wird maßstäblich auf das Dreifache vergrößert. Wie ändert sich tan(α)?
- a) Er verdreifacht sich
- b) Er wird ein Drittel
- c) Er bleibt gleich
- d) Er hängt von der Hypotenuse ab
Richtig: c)
Beim maßstäblichen Vergrößern wachsen Gegenkathete und Ankathete im gleichen Verhältnis. Ihr Quotient – der Tangens – bleibt deshalb unverändert. Genau diese Größenunabhängigkeit macht die Winkelfunktionen erst nutzbar.
Für einen Winkel gilt sin(α) = 0,8 und die Hypotenuse misst 20 cm. Wie lang ist die Gegenkathete?
- a) 0,04 cm
- b) 25 cm
- c) 12 cm
- d) 16 cm
Richtig: d)
Aus sin(α) = Gegenkathete/Hypotenuse folgt Gegenkathete = sin(α) · Hypotenuse = 0,8 · 20 = 16 cm. Antwort b dividiert statt zu multiplizieren, c verwechselt das Verhältnis mit cos.
4. Seiten berechnen mit den Winkelfunktionen
Der praktische Nutzen zeigt sich, sobald ein Winkel und eine Seite bekannt sind und man die übrigen Seiten sucht. Dazu stellt man die Grunddefinitionen um. Aus sin(α) = Gegenkathete/Hypotenuse wird durch Umstellen:
Gegenkathete = Hypotenuse * sin(α)
Hypotenuse = Gegenkathete / sin(α)
Analog für Cosinus und Tangens, je nachdem welche Seiten beteiligt sind:
Ankathete = Hypotenuse * cos(α)
Gegenkathete = Ankathete * tan(α)
Welche Funktion man wählt, richtet sich danach, welche Seiten gegeben und gesucht sind. Ist die Hypotenuse im Spiel, kommt Sinus oder Cosinus zum Einsatz; geht es nur um die beiden Katheten, nimmt man den Tangens.
Ein wichtiger Point bei der Arbeit mit dem Taschenrechner: Er muss im Gradmodus (DEG) stehen, wenn man Winkel in Grad eingibt. Steht er auf RAD (Bogenmaß), kommen falsche Werte heraus. Das ist eine der häufigsten Fehlerquellen überhaupt.
Gelöstes Beispiel
Eine Hypotenuse ist 100 mm lang, der anliegende Winkel beträgt 40°. Wie lang sind Gegen- und Ankathete?
Gegeben: c = 100 mm, α = 40°
Gesucht: Gegenkathete und Ankathete in mm
Lösungweg:
- Schritt 1 — Gegenkathete über den Sinus:
Gegenkathete = 100 · sin(40°) = 100 · 0,643 = 64,3 mm - Schritt 2 — Ankathete über den Cosinus:
Ankathete = 100 · cos(40°) = 100 · 0,766 = 76,6 mm
Ergebnis: Gegenkathete ≈ 64,3 mm, Ankathete ≈ 76,6 mm
Übungen
Hypotenuse 50 mm, Winkel 30°. Berechne die Gegenkathete.
Lösung: Gegenkathete = 50 · sin(30°) = 50 · 0,5 = 25 mm
Hypotenuse 80 mm, Winkel 60°. Berechne die Ankathete.
Lösung: Ankathete = 80 · cos(60°) = 80 · 0,5 = 40 mm
Eine Ankathete misst 120 mm, der zugehörige Winkel 25°. Wie lang ist die Gegenkathete?
Lösung: Gegenkathete = Ankathete · tan(25°) = 120 · 0,466 ≈ 55,9 mm
Die Gegenkathete eines Winkels von 35° ist 70 mm lang. Wie lang ist die Hypotenuse?
Lösung: Hypotenuse = Gegenkathete / sin(35°) = 70 / 0,574 ≈ 122,0 mm
Eine Rampe steigt unter 12° an und überwindet eine Höhe von 0,80 m. Wie lang ist die Rampe (Hypotenuse)? Runde auf zwei Nachkommastellen.
Lösung: Die Höhe ist die Gegenkathete zum Steigungswinkel. Hypotenuse = 0,80 / sin(12°) = 0,80 / 0,2079 ≈ 3,85 m
Gegeben sind die Hypotenuse 60 mm und der anliegende Winkel 50°. Mit welcher Funktion berechnet man die Ankathete und wie lang ist sie? (cos 50° ≈ 0,643)
- a) Sinus, 46,0 mm
- b) Cosinus, 93,3 mm
- c) Tangens, 71,5 mm
- d) Cosinus, 38,6 mm
Richtig: d)
Die Ankathete bezieht sich über den Cosinus auf die Hypotenuse: Ankathete = 60 · cos(50°) = 60 · 0,643 ≈ 38,6 mm. Der Sinus läge auf der Gegenkathete (a), b teilt fälschlich statt zu multiplizieren.
Ein Mechatroniker rechnet sin(45°) und erhält 0,851 statt des erwarteten 0,707. Was ist die wahrscheinlichste Ursache?
- a) Der Taschenrechner ist defekt
- b) 45° hat keinen definierten Sinus
- c) Der Rechner steht im Bogenmaß (RAD) statt DEG
- d) Die Eingabe muss in Prozent erfolgen
Richtig: c)
sin(45°) ist immer 0,707. Der Wert 0,851 entspricht dem Sinus von 45 im Bogenmaß und entsteht, wenn der Rechner auf RAD statt DEG steht – die mit Abstand häufigste Fehlerquelle bei solchen Aufgaben.
5. Winkel berechnen mit den Umkehrfunktionen
Bisher war der Winkel bekannt. Oft ist es umgekehrt: Zwei Seiten sind gemessen, der Winkel ist gesucht. Dafür gibt es die Umkehrfunktionen – am Taschenrechner als sin⁻¹, cos⁻¹ und tan⁻¹ beschriftet, fachlich Arkussinus (arcsin), Arkuscosinus (arccos) und Arkustangens (arctan).
Sie kehren die Grundfunktionen um: Während sin(α) aus dem Winkel ein Verhältnis macht, macht arcsin aus dem Verhältnis wieder den Winkel.
α = arctan(Gegenkathete / Ankathete) = tan⁻¹(Gegenkathete / Ankathete)
α = arcsin(Gegenkathete / Hypotenuse) = sin⁻¹(Gegenkathete / Hypotenuse)
α = arccos(Ankathete / Hypotenuse) = cos⁻¹(Ankathete / Hypotenuse)
Welche Umkehrfunktion man nimmt, hängt wieder davon ab, welche zwei Seiten bekannt sind. Sind beide Katheten gegeben, führt der Arkustangens am schnellsten zum Ziel.
Am rechtwinkligen Dreieck liegen alle Winkel zwischen 0° und 90°, und in diesem Bereich ist die Zuordnung eindeutig. Wie sich Sinus, Cosinus und Tangens für größere Winkel verhalten und warum sie periodisch sind, lässt sich über den Einheitskreis herleiten – dazu gibt es einen eigenen Beitrag.
Gelöstes Beispiel
Ein rechtwinkliges Dreieck hat die Gegenkathete 30 mm und die Ankathete 40 mm. Wie groß ist der Winkel α?
Gegeben: Gegenkathete = 30 mm, Ankathete = 40 mm
Gesucht: α in Grad
Lösungweg:
- Schritt 1 — Verhältnis bilden:
tan(α) = 30 / 40 = 0,75 - Schritt 2 — Umkehrfunktion anwenden:
α = arctan(0,75) ≈ 36,87°
Ergebnis: α ≈ 36,87°
Übungen
Gegenkathete 5 cm, Ankathete 5 cm. Berechne α.
Lösung: tan(α) = 5/5 = 1, α = arctan(1) = 45°
Gegenkathete 8 cm, Hypotenuse 16 cm. Berechne α.
Lösung: sin(α) = 8/16 = 0,5, α = arcsin(0,5) = 30°
Ankathete 12 cm, Hypotenuse 15 cm. Berechne α.
Lösung: cos(α) = 12/15 = 0,8, α = arccos(0,8) ≈ 36,87°
Eine Dachfläche steigt über eine waagrechte Strecke von 4,0 m um 1,5 m an. Wie groß ist der Neigungswinkel? Runde auf eine Nachkommastelle.
Lösung: tan(α) = 1,5/4,0 = 0,375, α = arctan(0,375) ≈ 20,6°
Eine Schräge hat die Katheten 60 mm und 25 mm. Berechne beide spitzen Winkel und prüfe, ob ihre Summe 90° ergibt.
Lösung: α = arctan(25/60) ≈ 22,62°, β = arctan(60/25) ≈ 67,38°. Summe: 22,62° + 67,38° = 90,0°
Eine Welle steht 18 mm hoch und 18 mm seitlich versetzt. Welcher Winkel ergibt sich, und welche funktion führt dorthin?
- a) arcsin, 18°
- b) arccos, 60°
- c) arctan, 90°
- d) arctan, 45°
Richtig: d)
Gegeben sind beide Katheten (je 18 mm), also arctan. tan(α) = 18/18 = 1, und arctan(1) = 45°. Bei gleichen Katheten ist der Winkel immer 45°.
Aus zwei gemessenen Seiten soll ein Winkel bestimmt werden. Welche Aussage stimmt?
- a) Man verwendet sin, cos oder tan direkt
- b) Man braucht die Umkehrfunktion, passend zu den bekannten Seiten
- c) Das geht nur mit der Hypotenuse
- d) Der Winkel lässt sich nur über den Pythagoras finden
Richtig: b)
Sind Seiten gegeben und der Winkel gesucht, braucht es die Umkehrfunktion – arcsin, arccos oder arctan, je nachdem welche zwei Seiten vorliegen. Die Grundfunktionen (a) liefern aus dem Winkel ein Verhältnis, nicht umgekehrt. Der Pythagoras (d) liefert Seiten, keine Winkel.
Für welchen Eingabewert liefert arcsin kein gültiges Ergebnis?
- a) 0,5
- b) 0,99
- c) 1,4
- d) 0,01
Richtig: c)
Der Sinus eines Winkels kann höchstens 1 werden (Gegenkathete ist nie länger als die Hypotenuse). Ein Verhältnis von 1,4 kann deshalb zu keinem Winkel gehören – arcsin(1,4) ist nicht definiert. Werte bis einschließlich 1 sind dagegen zulässig.
6. Anwendung in der Technik
Die Trigonometrie ist kein reines Schulthema – sie steckt in vielen alltäglichen Berechnungen. Das wichtigste Beispiel in der Mechanik ist die Kraftzerlegung an der schiefen Ebene.
F_H = F_G * sin(α)
- F_H … Hangabtriebskraft in N
- F_G … Gewichtskraft in N
- α … Neigungswinkel in Grad
F_N = F_G * cos(α)
- F_N … Normalkraft in N
- F_G … Gewichtskraft in N
- α … Neigungswinkel in Grad
Je steiler die Rampe, desto größer der Anteil, der das Werkstück hinabzieht, und desto kleiner der Anteil, der auf die Fläche drückt. Bei α = 0° (waagrecht) ist die Hangabtriebskraft null, die gesamte Gewichtskraft wirkt als Normalkraft. Das deckt sich mit der Anschauung.
Dasselbe Prinzip steckt in der Höhen- und Entfernungsbestimmung. Misst man von einem Standpunkt aus den Winkel zur Spitze eines Masts und kennt die waagrechte Entfernung, ergibt sich die Höhe über den Tangens – ganz ohne Klettern.
Gelöstes Beispiel
Ein Werkstück mit einer Gewichtskraft von 500 N liegt auf einer um 20° geneigten Rampe. Berechne Hangabtriebs- und Normalkraft.
Gegeben: F_G = 500 N, α = 20°
Gesucht: F_H und F_N in N
Lösungweg:
- Schritt 1 — Hangabtriebskraft:
F_H = 500 · sin(20°) = 500 · 0,342 = 171 N - Schritt 2 — Normalkraft:
F_N = 500 · cos(20°) = 500 · 0,940 = 470 N
Ergebnis: F_H ≈ 171 N, F_N ≈ 470 N
Übungen
Gewichtskraft 800 N, Neigung 15°. Berechne die Hangabtriebskraft.
Lösung: F_H = 800 · sin(15°) = 800 · 0,259 ≈ 207 N
Gewichtskraft 1200 N, Neigung 30°. Berechne die Normalkraft.
Lösung: F_N = 1200 · cos(30°) = 1200 · 0,866 ≈ 1039 N
Von einem Punkt 25 m vor einem Mast wird die Mastspitze unter 32° anvisiert. Wie hoch ist der Mast (Augenhöhe vernachlässigt)? Runde auf eine Nachkommastelle.
Lösung: Höhe = 25 · tan(32°) = 25 · 0,625 ≈ 15,6 m
Eine Förderrampe ist 6,0 m lang und überwindet 2,1 m Höhe. Unter welchem Winkel steigt sie an, und wie groß ist die Hangabtriebskraft bei 300 N Gewichtskraft? Runde Winkel und Kraft sinnvoll.
Lösung: α = arcsin(2,1/6,0) = arcsin(0,35) ≈ 20,5°; F_H = 300 · sin(20,5°) ≈ 300 · 0,350 ≈ 105 N (alternativ direkt F_H = F_G · Höhe/Länge = 300 · 2,1/6,0 = 105 N)
Auf einer um 25° geneigten Ebene soll die Normalkraft 900 N betragen. Wie groß ist die Gewichtskraft des Werkstücks? Runde auf ganze Newton.
Lösung: Aus F_N = F_G · cos(25°) folgt F_G = 900 / cos(25°) = 900 / 0,906 ≈ 993 N
Ein block mit 600 N Gewichtskraft liegt auf einer um 30° geneigten Ebene. Welche Hangabtriebskraft wirkt? (sin 30° = 0,5)
- a) 300 N
- b) 520 N
- c) 600 N
- d) 150 N
Richtig: a)
F_H = F_G · sin(α) = 600 · 0,5 = 300 N. Antwort b verwendet fälschlich den Cosinus (Normalkraft), c nimmt die volle Gewichtskraft an, was nur bei senkrechter Wand zuträfe.
Wie verändert sich die Normalkraft auf einer Rampe, wenn der Neigungswinkel von 10° auf 40° erhöht wird (gleiche Gewichtskraft)?
- a) Sie steigt
- b) Sie sinkt
- c) Sie bleibt gleich
- d) Sie wird null
Richtig: b)
Die Normalkraft folgt dem Cosinus, und der Cosinus wird mit wachsendem Winkel kleiner. Also sinkt die Normalkraft. Gleichzeitig steigt die Hangabtriebskraft (Sinus). Erst bei 90° würde die Normalkraft null – bei 40° ist sie nur kleiner geworden.
Vom Boden aus wird die Spitze eines 20 m entfernten Krans unter 50° anvisiert. Welche Höhe ergibt sich, und welche Funktion ist korrekt? (tan 50° ≈ 1,19)
- a) sin, 15,3 m
- b) cos, 12,9 m
- c) tan, 16,8 m
- d) tan, 23,8 m
Richtig: d)
Die Höhe ist die Gegenkathete, die waagrechte Entfernung die Ankathete – also Tangens. Höhe = 20 · tan(50°) = 20 · 1,19 ≈ 23,8 m. Sinus und Cosinus (a, b) bräuchten die Hypotenuse, die hier nicht gegeben ist; c rechnet mit einem falschen Tangenswert.
Abschlusstest
Aufgabe 1: Ein rechtwinkliges Dreieck hat die Katheten 16 mm und 30 mm.
Gegeben: a = 16 mm, b = 30 mm
Gesucht: Hypotenuse c in mm
Lösungweg:
c = √(16² + 30²) = √(256 + 900) = √1156
Ergebnis: c = 34 mm
Aufgabe 2: Eine Hypotenuse misst 41 cm, eine Kathete 9 cm.
Gegeben: c = 41 cm, a = 9 cm
Gesucht: zweite Kathete b in cm
Lösungweg:
b = √(41² − 9²) = √(1681 − 81) = √1600
Ergebnis: b = 40 cm
Aufgabe 3: Eine Hypotenuse von 90 mm schließt mit der Ankathete einen Winkel von 35° ein.
Gegeben: c = 90 mm, α = 35°
Gesucht: Gegenkathete in mm
Lösungweg:
Gegenkathete = 90 · sin(35°) = 90 · 0,574
Ergebnis: ≈ 51,6 mm
Aufgabe 4: Bei demselben Dreieck (c = 90 mm, α = 35°) ist die Ankathete gesucht.
Gegeben: c = 90 mm, α = 35°
Gesucht: Ankathete in mm
Lösungweg:
Ankathete = 90 · cos(35°) = 90 · 0,819
Ergebnis: ≈ 73,7 mm
Aufgabe 5: Ein Dreieck hat die Gegenkathete 28 mm und die Ankathete 45 mm.
Gegeben: Gegenkathete = 28 mm, Ankathete = 45 mm
Gesucht: Winkel α in Grad
Lösungweg:
tan(α) = 28/45 = 0,622; α = arctan(0,622)
Ergebnis: α ≈ 31,9°
Aufgabe 6: Aus den Seiten der vorigen Aufgabe (28 mm und 45 mm) ist der zweite spitze Winkel β gesucht.
Gegeben: Gegenkathete zu α = 28 mm, Ankathete zu α = 45 mm
Gesucht: Winkel β in Grad
Lösungweg:
β = 90° − α = 90° − 31,9° (oder β = arctan(45/28))
Ergebnis: β ≈ 58,1°
Aufgabe 7: Ein Werkstück mit 750 N Gewichtskraft liegt auf einer um 18° geneigten Rampe.
Gegeben: F_G = 750 N, α = 18°
Gesucht: Hangabtriebskraft F_H in N
Lösungweg:
F_H = 750 · sin(18°) = 750 · 0,309
Ergebnis: ≈ 232 N
Aufgabe 8: Für dasselbe Werkstück (750 N, 18°) ist die Normalkraft gesucht.
Gegeben: F_G = 750 N, α = 18°
Gesucht: Normalkraft F_N in N
Lösungweg:
F_N = 750 · cos(18°) = 750 · 0,951
Ergebnis: ≈ 713 N
In einem rechtwinkligen Dreieck beträgt ein spitzer Winkel 28°. Wie groß ist der andere?
- a) 28°
- b) 62°
- c) 152°
- d) 72°
Richtig: b)
Die spitzen Winkel ergänzen sich zu 90°, weil der rechte Winkel bereits 90° der Gesamtsumme von 180° belegt. 90° − 28° = 62°. Antwort c ergänzt fälschlich auf 180°.
Welche Aussage über die Hypotenuse ist immer richtig?
- a) Sie liegt dem rechten Winkel gegenüber und ist die längste Seite
- b) Sie ist die kürzeste Seite
- c) Sie liegt am rechten Winkel an
- d) Sie ändert sich je nach betrachtetem Winkel
Richtig: a)
Die Hypotenuse liegt definitionsgemäß dem rechten Winkel gegenüber und ist stets die längste Seite. Sie wechselt – anders als Gegen- und Ankathete – nicht mit dem betrachteten spitzen Winkel.
Welches Verhältnis ist der Sinus eines Winkels?
- a) Ankathete / Hypotenuse
- b) Gegenkathete / Hypotenuse
- c) Gegenkathete / Ankathete
- d) Ankathete / Gegenkathete
Richtig: b)
Der Sinus ist Gegenkathete zu Hypotenuse. a beschreibt den Cosinus, c den Tangens, d dessen Kehrwert.
Ein Dreieck wird maßstäblich verkleinert, die Winkel bleiben gleich. Was gilt für cos(α)?
- a) Er bleibt unverändert
- b) Er wird kleiner
- c) Er wird größer
- d) Er hängt von der neuen Hypotenuse ab
Richtig: a)
Beim maßstäblichen Ändern bleiben alle Seitenverhältnisse gleich, weil ähnliche Dreiecke dieselben Verhältnisse haben. Der Cosinus hängt allein vom Winkel ab, nicht von der Größe.
Gegeben sind die Hypotenuse 50 mm und der anliegende Winkel 60°. Wie lang ist die Ankathete? (cos 60° = 0,5)
- a) 43,3 mm
- b) 100 mm
- c) 50 mm
- d) 25 mm
Richtig: d)
Ankathete = Hypotenuse · cos(60°) = 50 · 0,5 = 25 mm. Antwort a verwendet den Sinus (Gegenkathete), b teilt statt zu multiplizieren.
Welche Funktion bestimmt aus zwei bekannten Katheten den Winkel?
- a) Sinus
- b) Cosinus
- c) Arkustangens
- d) Pythagoras
Richtig: c)
Zwei Katheten bilden das Verhältnis Gegenkathete/Ankathete, also den Tangens. Den Winkel daraus liefert dessen Umkehrung, der Arkustangens. Der Pythagoras (d) gäbe nur die dritte Seite, keinen Winkel.
Ein Taschenrechner liefert für tan(45°) nicht 1, sondern 1,62. Woran liegt das am wahrscheinlichsten?
- a) tan(45°) ist undefiniert
- b) Der Akku ist zu schwach
- c) 45° ist kein gültiger Winkel
- d) Der Rechner steht im Bogenmaß (RAD) statt DEG
Richtig: d)
tan(45°) ist exakt 1. Der abweichende Wert entsteht durch den RAD-Modus, der den Eingabewert als Bogenmaß interpretiert – die häufigste Fehlerquelle bei Winkelfunktionen.
Auf einer Rampe steigt der Neigungswinkel von 20° auf 50°. Wie verhalten sich Hangabtriebs- und Normalkraft bei gleicher Gewichtskraft?
- a) Beide steigen
- b) Hangabtriebskraft sinkt, Normalkraft steigt
- c) Beide bleiben gleich
- d) Hangabtriebskraft steigt, Normalkraft sinkt
Richtig: d)
Die Hangabtriebskraft folgt dem Sinus (steigt mit dem Winkel), die Normalkraft dem Cosinus (sinkt mit dem Winkel). Steilere Rampen ziehen also stärker hinab und drücken weniger auf die Fläche.
Für welches Seitenverhältnis ist arccos nicht definiert?
- a) 0,2
- b) 0,95
- c) 1,3
- d) 0,5
Richtig: c)
Der Cosinus eines Winkels liegt zwischen −1 und 1, am rechtwinkligen Dreieck zwischen 0 und 1, weil die Ankathete nie länger als die Hypotenuse ist. Ein Verhältnis von 1,3 ist unmöglich, arccos(1,3) somit nicht definiert.
Vom Boden aus wird die Spitze eines Mastes in 30 m waagrechter Entfernung unter 40° anvisiert. Welche Höhe ergibt sich? (tan 40° ≈ 0,839)
- a) 19,3 m
- b) 25,2 m
- c) 35,8 m
- d) 30,0 m
Richtig: b)
Höhe = Entfernung · tan(40°) = 30 · 0,839 ≈ 25,2 m. Höhe ist die Gegenkathete, Entfernung die Ankathete, also der Tangens. Antwort a stammt aus dem Sinus, der hier nicht passt.
Eine Schräge hat die Katheten 24 mm und 7 mm. Wie lang ist die Hypotenuse?
- a) 25 mm
- b) 31 mm
- c) 17 mm
- d) 625 mm
Richtig: a)
c = √(24² + 7²) = √(576 + 49) = √625 = 25 mm. Antwort b addiert die Katheten, d gibt das Quadrat statt der Wurzel an.
Warum ist das Verhältnis Gegenkathete/Hypotenuse für einen festen Winkel in jedem rechtwinkligen Dreieck gleich?
- a) Weil alle rechtwinkligen Dreiecke kongruent sind
- b) Weil Dreiecke mit gleichem Winkel ähnlich sind und gleiche Seitenverhältnisse haben
- c) Weil die Hypotenuse immer gleich lang ist
- d) Weil der Satz des Pythagoras das vorschreibt
Richtig: b)
Dreiecke mit demselben spitzen Winkel sind ähnlich – gleiche Form, andere Größe. Ähnliche Dreiecke haben definitionsgemäß gleiche Seitenverhältnisse, deshalb ist sin(α) größenunabhängig. Kongruenz (a) würde gleiche Größe verlangen, was nicht zutrifft.
Glossar
- Rechtwinkliges Dreieck
- Dreieck mit einem Winkel von genau 90°; Grundlage der Trigonometrie am Dreieck.
- Hypotenuse
- Die dem rechten Winkel gegenüberliegende, längste Seite eines rechtwinkligen Dreiecks.
- Kathete
- Eine der beiden kürzeren Seiten, die den rechten Winkel einschließen.
- Gegenkathete
- Die Kathete, die einem betrachteten spitzen Winkel gegenüberliegt.
- Ankathete
- Die Kathete, die an einem betrachteten spitzen Winkel anliegt und nicht die Hypotenuse ist.
- Satz des Pythagoras
- Beziehung a² + b² = c² zwischen den Seiten eines rechtwinkligen Dreiecks.
- Sinus
- Verhältnis von Gegenkathete zu Hypotenuse eines Winkels.
- Cosinus
- Verhältnis von Ankathete zu Hypotenuse eines Winkels.
- Tangens
- Verhältnis von Gegenkathete zu Ankathete eines Winkels.
- Umkehrfunktion (arcsin, arccos, arctan)
- Funktionen, die aus einem Seitenverhältnis den zugehörigen Winkel berechnen.
- Ähnliche Dreiecke
- Dreiecke mit gleichen Winkeln, aber unterschiedlicher Größe; sie haben gleiche Seitenverhältnisse.
- Hangabtriebskraft
- Anteil der Gewichtskraft, der ein Werkstück entlang einer schiefen Ebene hinabzieht.
- Normalkraft
- Anteil der Gewichtskraft, der senkrecht auf die Auflagefläche drückt.
