Antriebstechnik

Elektrische Motoren und ihre Ansteuerung – von Gleichstrom bis Servo, inklusive Frequenzumrichter.

Synchronmaschine

Erregung der Synchronmaschine

Die Erregung erzeugt das Magnetfeld im Läufer und ist damit Voraussetzung für jede klassische Synchronmaschine. Dieser Beitrag erklärt Polrad, Schleifringerregung mit Thyristorgleichrichter und bürstenlose Erregung in Aufbau und Funktion. Außerdem geht es um die Wirkung des Erregerstroms: im Inselbetrieb auf die Klemmenspannung, am starren Netz auf die Blindleistung – inklusive Phasenschieberbetrieb und Vorgehen beim Anlauf.

Synchronmaschine

Permanentmagnet-Synchronmotor (PMSM)

Der Permanentmagnet-Synchronmotor (PMSM) ist heute Standard im Antriebsstrang von Elektrofahrzeugen und in modernen Servoanwendungen. Dieser Beitrag erklärt Aufbau und Funktion, unterscheidet die Bauformen SPM und IPM, zeigt die Berechnung der Synchrondrehzahl mit klarer Abgrenzung von Polzahl und Polpaarzahl und erläutert, warum ein PMSM zwingend einen Frequenzumrichter braucht – mit Praxisbezug aus E-Mobilität und Automatisierungstechnik.

Synchronmaschine

BLDC- / EC-Motor – elektronisch kommutiert

Der BLDC- bzw. EC-Motor ist heute der wichtigste bürstenlose Antrieb in Lüftern, E-Bikes, Drohnen und vielen Industrieanwendungen. Wie ist er aufgebaut, wie funktioniert die elektronische Kommutierung mit der B6-Brücke, und worin liegt eigentlich der Unterschied zum PMSM? Aufbau, Hall-Sensoren, Kennwertberechnung und Block- gegen Sinuskommutierung verständlich erklärt – mit konkreten Praxisbeispielen aus der Antriebstechnik.

Gleichstrommaschinen

Gleichstrommotor – Aufbau und Funktion

Der Gleichstrommotor steckt in Werkzeugen, Stellantrieben und Fahrzeugtechnik. Sein Funktionsprinzip ist die Grundlage vieler moderner Antriebe. Dieser Beitrag erklärt den Aufbau mit Stator, Anker, Kommutator und Bürsten, zeigt die Spannungsgleichung mit induzierter Gegenspannung, klärt das Drehmoment und erklärt, warum der Anlaufstrom so groß wird. Mit Rechenbeispielen und Hinweisen zur Drehrichtungsumkehr und Bürstenwartung.

Gleichstrommaschinen

Bauarten: Nebenschluss-, Reihenschluss- und Doppelschlussmotor

Ein Gleichstrommotor verhält sich völlig unterschiedlich, je nachdem wie die Erregerwicklung mit dem Anker verschaltet ist. Der Nebenschlussmotor hält die Drehzahl konstant, der Reihenschlussmotor liefert ein gewaltiges Anlaufmoment, der Doppelschlussmotor verbindet die Vorteile beider. Schaltbilder, Kennlinien und konkrete Anwendungen wie Werkzeugmaschine, Anlasser und Aufzug zeigen, welche Bauart sich für welche Aufgabe eignet — inklusive Drehrichtungsumkehr in der Praxis.

Gleichstrommaschinen

Drehzahlsteuerung beim Gleichstrommotor

Die Drehzahl eines Gleichstrommotors lässt sich auf drei Wegen einstellen: über die Ankerspannung, den Erregerfluss oder einen Vorwiderstand im Ankerkreis. Welches Verfahren wann sinnvoll ist, wie der Konstantmomentbereich vom Konstantleistungsbereich abgegrenzt wird und warum heute Stromrichter und PWM-Chopper den Ton angeben — mit anschaulichen Rechenbeispielen, Übungsaufgaben und Verständnisfragen für die berufliche Praxis.

Drehstrom-Asynchronmaschine

Drehstrom-Asynchronmotor – Aufbau und Funktion

Der Drehstrom-Asynchronmotor ist der mit Abstand häufigste Industriemotor — robust, bürstenlos und wartungsarm. Dieser Beitrag erklärt Schritt für Schritt den mechanischen Aufbau aus Ständer und Läufer, das Funktionsprinzip mit Drehfeld, Induktion und Lorentzkraft sowie die Berechnung von Synchrondrehzahl und Schlupf. Mit Praxisbeispielen, einem Calculator für die Drehzahlberechnung und gestaffelten Rechenaufgaben für die berufliche Praxis.

Drehstrom-Asynchronmaschine

Käfigläufer-Asynchronmotor (Kurzschlussläufer)

Der Käfigläufer ist die Standardbauform des Asynchron-Läufers in Industrie und Gewerbe: robust, wartungsarm und günstig. Wir schauen uns den Aufbau aus Stäben und Kurzschlussringen an, klären, wie das Drehfeld den Käfig antreibt, und vergleichen Rund-, Hoch- und Doppelstabläufer samt ihrem Einfluss auf Anlaufstrom, Anlauf- und Kippmoment. Mit Rechenaufgaben und konkreten Praxiswerten für die Auslegung.

Drehstrom-Asynchronmaschine

Schleifringläufer-Asynchronmotor

Der Schleifringläufer-Asynchronmotor unterscheidet sich vom Käfigläufer durch eine ausgeführte Rotorwicklung. Über drei Schleifringe und Bürsten lassen sich Anlasswiderstände in den Läuferkreis schalten — das verändert das Anlaufverhalten grundlegend. Der Beitrag zeigt Aufbau, Funktionsprinzip, die Verschiebung der M-n-Kennlinie durch Rotorwiderstand, die Drehzahlsteuerung und die heutige Bedeutung der Bauart in Krananlagen, Mühlen und Windkraft.

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