Regelungstechnik

I-Regler

Der I-Regler beseitigt die bleibende Regeldifferenz, die ein reiner P-Regler übrig lässt. Du erfährst, wie er die Regeldifferenz über die Zeit aufsummiert, wie sich seine Stellgröße aus Integrierbeiwert und Nachstellzeit berechnen lässt und warum der Windup-Effekt an realen Anlagen zu heftigen Überschwingern führt. Mit interaktivem Rechner, gestuften Rechenaufgaben und einem fordernden Abschlusstest.

Regelungstechnik

PI-Regler

Der PI-Regler ist das Arbeitspferd der Automatisierungstechnik: schnell wie der P-Anteil, exakt wie der I-Anteil. Dieser Beitrag erklärt Aufbau und Reglergleichung, zeigt anschaulich die Bedeutung der Nachstellzeit und rechnet P-Anteil, I-Anteil und gesamte Stellgröße Schritt für Schritt durch. Dazu kommen typische Einsatzfälle in der Drehzahl-, Druck- und Temperaturregelung sowie der für die Praxis wichtige Wind-up-Effekt.

Regelungstechnik

PID-Regler

Der PID-Regler vereint drei Wirkprinzipien in einem Gerät. Hier erfährst du, was P-, I- und D-Anteil im Regelkreis tun, welche Kenngröße jeden Anteil einstellt und wie du die Stellgröße Schritt für Schritt berechnest. Mit Rechenbeispielen und der wichtigsten Praxisfalle: dem Integral-Wind-Up und seiner Gegenmaßnahme.

Regelungstechnik

Sprungantwort und Einstellverfahren (Ziegler-Nichols)

Einen Regler einzustellen heißt nicht raten. Wer die Sprungantwort der Strecke aufnimmt, liest daraus Verzugszeit, Ausgleichszeit und Streckenverstärkung ab und berechnet damit nach Ziegler-Nichols brauchbare Startwerte für P-, PI- und PID-Regler. Der Beitrag zeigt beide Verfahren – Sprungantwort und Schwingungsversuch –, ihre Grenzen und das übliche Nachjustieren im Praxisalltag bis hin zum Autotuning moderner Regler.

Regelungstechnik

Regelkreis-Stabilität – Grundbegriff

Ein Regelkreis ist stabil, wenn er nach einer Störung wieder zur Ruhe kommt, statt aufzuschwingen. Dieser Beitrag zeigt, woran du stabiles, grenzstabiles und instabiles Verhalten am Istwertverlauf erkennst und welche Rolle Gegenkopplung, Reglerverstärkung und Verzögerung dabei spielen. So verstehst du, warum manche Anlagen pendeln, und worauf es bei der Inbetriebnahme wirklich ankommt.

Frequenzumrichter & Servo

FU-Parametrierung und Inbetriebnahme

Ein Frequenzumrichter funktioniert erst mit den richtigen Parametern. Dieser Beitrag zeigt Schritt für Schritt, welche Motordaten der FU vom Typenschild braucht, wie man die passende Steuerart wählt, Frequenzgrenzen, Rampen und thermischen Schutz einstellt und wie eine sichere Erst-Inbetriebnahme abläuft – von der vorgeschriebenen Sicherheitsprüfung über Autotuning und Probelauf bis zum gesicherten Parametersatz. Mit Rechenbeispielen, interaktiven Rechnern und Verständnisfragen aus der Praxis.

SPS-Technik

Was ist eine SPS? – Aufbau und Funktionsweise

Eine SPS steuert heute fast jede automatisierte Anlage. Dieser Beitrag erklärt, wie eine speicherprogrammierbare Steuerung aufgebaut ist, welche Baugruppen sie enthält und nach welchem Prinzip sie zyklisch arbeitet. Du erfährst, warum sich Funktionen per Programm statt per Verdrahtung ändern lassen und worauf es bei Ein- und Ausgängen in der Praxis ankommt.

SPS-Technik

Zyklischer Programmablauf (EVA-Prinzip)

Eine SPS arbeitet ihr Programm in einer Endlosschleife ab: Eingänge lesen, rechnen, Ausgänge schreiben. Dieser Beitrag erklärt das EVA-Prinzip, das Prozessabbild mit PAE und PAA sowie die Zyklus- und Reaktionszeit. Du verstehst danach, warum sehr kurze Signale verloren gehen können und wie sich dieses Problem in der Praxis zuverlässig vermeiden lässt.

SPS-Technik

Adressierung von Eingängen, Ausgängen und Merkern

Wie spricht eine SPS ihre Anschlüsse an? Dieser Beitrag zeigt, wie Eingänge, Ausgänge und Merker adressiert werden, was hinter Kürzeln wie E0.0 oder MW10 steckt und wie man von der Klemme an der Baugruppe systematisch zur richtigen Adresse im Programm kommt. Mit Übungen und Praxisbezug für die tägliche Arbeit an der Steuerung.

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